Albträume…

…suchen mich glücklicherweise recht selten heim.

Aber wenn, dann jedes Mal SO heftig, dass ich schluchzend aufwache! 🙁

Ich würde mal schätzen, alle halbe Jahre verstört mich so ein TRAUMatisches Erlebnis, so ein sog. „Nachtschaden“.

Die vergangenen zwei Wochen nun aber gleich 2 Nächte!

Gar nicht erholsam.

*seufz*

Und dann ist ja mit dem Aufwachen noch lange nicht Schluss. Nee. Dann hat man zwar glücklicherweise das vermeintlich live Erlebte ÜBERLEBT, aber der Tag ist versaut. Einfach hinüber, weil das Grübeln, Nachdenken und Sich-Sorgen noch lange über das abrupte Aufwachen aus dieser Nachtmahr hinaus anhält.

Und ist nicht auch in Albträumen immer ein Quäntchen Wahrheit oder Vorahnung enthalten???

Bei angenehmeren Träumen glücklicherweise schon! 😉 (P.S. …dem Mann in dem verlinkten Artikel habe ich meine Schmetterlinge übrigens nie gestanden.)

Und auch Albträume betreffen bei mir seltsamerweise immer die, um die sich auch tagsüber meine Gedanken drehen.

– Kein beruflicher Auslöser oder Hobbies, die Grundlage dieser Träume bilden, sondern ausschließlich mir liebe Menschen und Vierbeiner, die in meinen Träumen versterben oder von fremder Hand ihr Leben lassen müssen.

Nach dem Albtraum vor zwei Wochen, in dem ein Mann starb, für den ich noch immer starke Gefühle hege, war ich arg in Versuchung, ihn zu kontaktieren. Einfach nur, um Bestätigung zu bekommen, er sei höchst lebendig und wohlauf. Und so kämpfte ich den ganzen Tag mit mir. Ich entschied mich dagegen. Warum? Nun, weil er zu gut weiss, was ich für ihn empfinde und ich zugegebenermaßen zu stolz war, mich wieder in Erinnerung zu bringen. Bei ihm wüsste ich sofort, wie ich GANZ LEICHT 😉 eine patente Reaktion bekäme… Aber ich musste auch lernen: Manche Menschen passen in DIESEM Leben einfach nicht zusammen. Meine Gefühle sind wesentlich intensiver für ihn, als seine für mich… und so würde weder ich wollen, dass mir jemand blind und taub hinterher läuft, noch, dass ich jemandem sein Leben unnötig schwer machte.

C`est  la vie!

Ja und in dem zweiten Albtraum ging es um meinen vierpfötigen Begleiter RoMeo, Ich wollte ihn wiederbeleben wie ich`s bei meiner verstorbenen Miss Liebreiz versuchte, aber es war zu spät. Vielleicht sollte ich mir ja wirklich psychologische Hilfe suchen, denn seit Miss Liebreiz Tod ist meine Welt eine Andere. Nicht mehr so unbeschwert und voller Lebenslust wie zuvor. Und so sorge ich mich mit jedem meiner Atemzüge auch um meinen Meo. Sobald mir sein Ein- und Ausatmen zu flach oder nicht mehr sichtbar erscheinen, schüttele ich ihn wach. Nur, um sicher zu gehen, dass er noch lebt. Das raubt mir so viel Kraft und Leichtigkeit, die ich früher noch besaß. 🙁 – Und ihm leider seinen Schlaf. Aber ich liebe dich. Sorry, kleiner Mann. 😉

Doch das ist wohl der Lauf des Lebens. Je öfter wir die Sonne aufgehen sehen, desto länger werden die Schatten in unserem Herzen. Schatten aus Narben, die wir mit jedem Tag an Verletzungen, Ängsten und Verlusten zu erleiden haben.

Und sollten Albträume einen Sinn haben, dann möglicherweise den, sich der Liebe zu jenen Hauptakteuren zu erinnern. Aber ich kann mit Fug und Recht behaupten, mir dessen vollends bewusst zu sein. Ich flüstere auch Meo jeden Tag zu, wie sehr ich ihn liebe.

Wollte ich als Kind noch unsterblich sein, so wünsche ich mir heute einfach nur ein erfülltes Leben, in dem die glücklichen Momente Kummer und Sorgen um Längen überstrahlen und dessen Ende ich nicht fürchte, weil ich voller Hoffnung bin, meine Miss Liebreiz und all die lieben Seelen, die mir voraus gingen, wiederzusehen. <3

das ist doch mal ein Ziel, Ende jeden Kummers

P.S. Dieses Bild entstand wieder mal auf Tour im Aussendienst. Aber das ist doch mal ein hoffnungsvolles Ziel vor Augen. „Ende des Kummers“. Oder? 😉

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