Back to the 30s…

…lautete gestern das Motto einer fetten Geburtstags-Party.

Herrlich! – War ja fast meine Jugend-Zeit! 😉

Im Keller einer Berliner Restauration feierten vier bekannte „Untergrund-Größen“ gemeinsam mit ihrer großen „Familie“. Ganz im Sinne des Chicago der 30er Jahre. <3

Die Kleiderordnung schwankte zwischen den 30er und 50er Jahren und ich hatte arg Lust drauf, niemals wieder aus dieser Zeit aufzuwachen: Charleston-Kleider, Pailletten-Stirnbänder, Federboas, Perlenketten, Kirschmünder, nachgemalte Augenbrauen, Zigarettenspitzen, Trilbys und Panamahüte, Schiebermützen, lässige Anzüge, Anzug-Westen, Schulterpolster, Vollbärte, Zigarren… Coco Chanel, Marlene Dietrich, Jean Harlow. Bonnie & Clyde, Al Capone! Sie alle waren da. Verrucht, versoffen, dekadent, versext. Und doch alle(s) mit so viel Stil. 🙂

Musikalisch gesehen waren die Swinging Thirties Tanzmusik, u.a. von Fred Astaire, Louis Armstrong, Teddy Wilson, Artie Shaw, Eddie Cantor, Marlene Dietrich und die schwarze Venus Josephine Baker. Ihr Todestag ist btw mein Geburtstag und -jahr.

Und wer, bitte, kennt nicht das geniale Gangster-Epos „Once Upon a Time in America“ aus dem Jahre 1984 mit Robert de Niro? Ich sah ihn zuerst mit 14 und kaufte mir gleich das Buch zum Film. Na guck, schon damals verliebte ich mich Hals-über-Kopf in einen älteren Mann! 😉 

Zugegeben, die Einladung löste eine kleine Panikattacke aus. Kostüm? Hilfeeeeeeeeee. In welche Rolle sollte ich schlüpfen? Mann oder Frau? Anzug oder Kleidchen? Maskulin, feminin? Leichter fiel mir definitiv die Wahl auf`s Einfache! Auf`s Praktische! Also auf`s Maskuline! 😉 Warum? Weil ich allein zur Party ging. Wäre ich mit den Mädels oder einem Mann unterwegs gewesen… 😉

Und so bewunderte ich jene Ladies, die all ihre Weiblichkeit und frivole Flirtyness zur Schau stellen konnten. Meine Schränke gaben ja auch ALLES her. Also: Das nächste Mal kommt Konkurrenz, ihr Häs`chen! 😉

Hier also mein Outfit. Nicht detailgetreu, aber alles war schon im Kleiderschrank vorhanden. Also was soll`s…

Ich wählte lieber Brogues statt schwarzer Schnürstiefel und verzichtete wohlweislich darauf, mir einen Schnurrbart anzukleben. Ich hätte dann eben doch nicht so entspannt U-Bahn fahren können! 😉

       

H&M Hat * H&M Blouse

Oasis Pants * unknown Suspenders … for Alan: Braces / brit. 😉

Invito Brogues 

John Updike: Wie man Amerika gleichzeitig liebt und verläßt

Natürlich mal wieder was vergessen, auf dem Bild: Papas Krawatte! *räusper* Die in schwarz. Vielleicht kann ich sie ihm ja abschwatzen… 😉

 

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