Equal Pay Day…

…, schon mal gehört?

Ehrlich gesagt bin auch ich erst darauf aufmerksam gemacht worden durch… – na klar, den Newsletter eines Schuhgeschäfts meines Vertrauens! 😉 Die schlossen sich nämlich einer nationalen Initiative an, die Frauen jährlich zum „Equal Pay Day“ einen Nachlass von 22 % anbietet. In meinem Fall 22 % auf traumhaft schöne Designerschuhe. Nur nutzen konnte ich`s heute nicht, weil auch ich eben Überstunden arbeite… 🙁

…und ehrlich gesagt ist`s auch kein freudiger „Gedenktag“, Frauen zum Aufhübschen den Nachlass zu gewähren.

Denn der 21.03. jeden Jahres markiert als „Equal Pay Day“ DEN Tag jeden Jahres, bis zu dem Frauen eigentlich für umme arbeiten! Für umsonst also, um das gleiche Gehalt zu verdienen, das Männer schon am 31.12. einstrichen.

Ist es nicht schockierend, dass Frauen heutzutage immer noch durchschnittlich 22 % weniger als ihre männlichen Kollegen in gleichen Jobs verdienen? 22 %!!! Selbst in Führungspositionen herrscht noch eine Diskrepanz, die vollends unbegründet ist. Und der Status des Ernährers ist doch dafür wohl auch keine zuträgliche Begründung mehr, oder?

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Also:

Auf die Frauen. :-*

Das starke Geschlecht!

Und das wir den 21.03. nie wieder als „Equal Pay Day“ erinnern müssen.

P.S. Die Shopping-Prozente nehmen wir dennoch sehr gern. Oder, Mädels???

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6 Gedanken zu „Equal Pay Day…

    • …genau. Und es geht hier ja nicht um die Höhe des Gehalts, sondern um die Differenz zum männlichen Pendant mit gleicher Ausbildung, gleichem Job, bei gleicher Stundenzahl… Was rechtfertigt die Besserbezahlung der Männer? Wohl kaum weniger Krankheitstage. Und wenn`s um die Kinderbetreuung geht: In Elternteilzeit können auch Männer heute gehen und dem Arbeitgeber ausfallen… Hat jemand noch `ne Idee, warum`s so ist?

  1. Der Hauptgrund besteht aber immer noch darin, dass Frauen die Kinder bekommen. Die wenigsten deutschen Männer würden ihre kostbaren Jahre oder gar Monate für die sogenannte Elternzeit opfern. Da herrscht nach wie vor altes Denken. Männer die das tun, gelten als Lachnummer am Arbeitsplatz. Davon kann ich ein Lied singen. Auch herrscht noch das Denken, dass Kinder nur bei der Mutter gut aufgehoben sein können. So denken nicht nur Männer, sondern auch noch der Großteil der Frauen. Auch davon kann ich ein Lied singen. Man wird als Frau von Frauen schon schief angesehen, wenn man seine Kinder in die Kinderkrippe oder später in den ganztägigen Kindergarten steckt. Das wird dann ‚Karrieregeilheit‘ genannt. Warum Kinder bekommen, um sie später abzuschieben? Ja, das muss man sich als moderne, tüchtig arbeitende und zielstrebige Frau mit klasse Ausbildung und Qualifikation anhören. Man wird quasi in Nullkommanichts auf die eine Sache herunter reduziert. Von Männern…und andere Frauen machen da mit. Schließlich hätte man sich da ja als Frau zu entscheiden.

    Dies hier ist recht interessant zu diesem Thema:

    http://arbeits-abc.de/warum-verdienen-frauen-meist-weniger-als-maenner/

    • …super Link zu dem Thema. Danke. Habe nur selbst auch immer das Gefühl, dass sich Deutschland in die genau entgegengesetzte Richtung bewegt. Überstunden, Mehrarbeit, Samstag, Sonntag… – mittlerweile scheint`s da keine Tabus mehr zu geben, den Arbeitnehmer auch da einzuspannen. Nichts mit: mehr Flexibilität einräumen, mehr Freizeit schaffen etc. 🙁 Wer muss am Sonntag in Einkaufscenter shoppen gehen? Haben diese Leute keine Lust, sich Sonntags in den eigenen vier Wänden auf die Nerven zu gehen? Wer muss dringend von Donnerstag bis Samstag bis 22 Uhr in ein Kaufhaus? Aber gut, das ist schon wieder ein anderes Thema…

  2. Frauen müssten viel mehr verdienen als Männer, sie leisten auch vielmehr als Männer.
    Darüber könnte man stundenlang diskutieren. Wann wird diese Ungleichheit bei der
    Bezahlung endlich abgeschafft, wir können in den nächsten Jahrzehnten gespannt
    sein wie es ausgeht.R.S.

    • …stimmt. Mich kann ich jetzt nicht unbedingt da einschließen, weil kinderlos, ABER Frauen meistern die Dreifachbelastung: Arbeit, Haushalt, Kinder/Familie. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

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