Mit oder ohne?

Das ist hier die Frage.

Nein, hier wird immer noch kein Beauty-Blog draus, doch meine ehrliche Meinung gibt`s gratis. 😉

An alle langmähnigen Mädels da draussen: Müsst ihr eure Haare auch immer schon nach 2 Tagen waschen? Mich kotzt dieses Ritual in seiner Häufigkeit echt an. Es ist ja nicht die Shampoo-Wäsche an sich, sondern eher das leidvolle Kämmen, das nervige Föhnen, das unnütze Stylen des eh nie sitzen wollenden „Ponys“. Ach herrje, ich habe ja kein(en) Pony. Egal… 😉 Beuge ich mich dem 2-Tage-Rhythmus dagegen nicht, laufe ich 100%ig am dritten Tag mit einem argen Knacks herum. Ich werkele mir alle paar Minuten an den Haaren, fühle mich unsicher und einfach nur wie ausgekotzt. Dann hasse ich mich selbst und bereue, nicht die 20 Minuten Zeit investiert zu haben, um mich vollends wohl zu fühlen.

Abhilfe musste her. Mein erstes Trockenshampoo vor ca. 2 Jahren war der absolute Griff in`s Klo. Es roch nach toter Oma, durch und durch, und war in seiner „Duft“-Intensität mehr als unerträglich!

Es sollten knapp 2 Jahre in`s Land gehen, bis ich bereit war für ein neues Experiment. Und was soll ich sagen, alles richtig gemacht. Dieses Produkt habe ich nun schon ein Mal nachgekauft und ich kann es euch aus vollstem Herzen weiterempfehlen:

batiste-trockenshampooDas Batiste Trockenshampoo trifft zwar nicht genau den ausgewiesenen Kirsch-Duft, aber es riecht verdammt lecker, wird einfach nur aufgesprüht, ausgekämmt und zack, sehen meine Haare aus wie frisch gewaschen. Sogar mit noch mehr Fülle und Griffigkeit. Zwei Daumen hoch also!!! 🙂

Von BenefitProdukten bin ich ja seit knapp 1 Jahr schwer begeistert und habe bereits berichtet. Nun sind die kleinen Make-up-und-Waxing-Engel da ja sooo gut geschult, dass frau immer, aber wirklich IMMER mit einem neuen Produkt gen Zuhause schwebt.

Leider war der vielversprechende Browvo! Conditioning Primer zuhause nicht mehr so überzeugend, wie am Benefit-Counter, also gibt es für mich – nun ja, mehr für ihn – keine Wiederholung von Zweisamkeit mehr. Er versprach, dank Keratin und Sojaproteinen unsichtbare Augenbrauen sichtbar zu machen, zu glätten und zu pflegen und die Wirkung der nachfolgenden Produkte zu verstärken und zu verlängern. Nun ja, irgendwie nur nicht bei meinen unsichtbaren Augenbrauen.

Ich hatte nur das Gefühl von ganz kurzer Kühle mit dem Auftragen, aber danach wirkte die Haut unter den Brauen wie getackert und die Brauenfarbe danach blieb keinesfalls länger haften als ohne das Produkt. Darum ein Mal: Kein Daumen hoch für dieses Produkt.

Der KaBrow! dagegen ist mein absoluter Liebling! – Der empfohlene Farbton No. 3 ist zwar zu dunkel für mich (wie ich finde) und das Produkt verdammt langlebig (!), aber es wird unbedingt wieder gekauft. Nur eben einen Ton heller. 🙂

benefit-ka-browIch würde das Produkt jetzt nicht als „Gel“ sehen, aber mittels des abgeschrägten Pinsels ist wirklich ein super präzises Auftragen, Formen und Füllen der Brauen im Handumdrehen möglich. Auch mit so einer Leidenschaftslosigkeit wie der meinen, wenn es um`s Schminken geht! 😉

Was ich dagegen NIE wieder brauche, ist der Kupferperlenball.

Ich liess euch ja teilhaben am Einsetzen und den damit verbundenen Schmerzen. Hier also das Ende der Geschichte. Keine 5 Jahre währende Freundschaft. Seit letzter Woche ist DAS DING draussen, auf dass sich mein Mann und ich Monate lang freuten. Vielleicht war der Einsatz so traumatisierend oder aber ich habe Recht und es ist oder vielmehr war einfach nur ein lästiger Fremdkörper. Laut meiner Gynäkologin sass er wirklich perfekt, aber ich war unglücklich. Meine monatlichen Blutungen wurden zur Qual und es verging kein Tag, ach was, keine Stunde, in der ich nicht ein leichtes Ziepen oder einen Druck beim Sitzen, Bücken und Bewegen verspürte.

Statt nur maximal 5 Tagen leichtester Blutung und Slipeinlage blutete ich wie die gesamte Clique aus Texas Chainsaw Massacre. Für fast 10 Tage! Hatte ich meine letzten Regelschmerzen mit 14 Jahren durchlebt, so waren sie just mit diesem Ball wieder in ihrer monströsesten Form präsent und ich nur einen Schritt entfernt zur Morphium-Abhängigkeit. Christiane F. wurde fast zum Idol… 😉 – Zwei Monate tat ich mir das an, dann stand unsere Entscheidung fest: Schei** auf`s investierte Geld, diese Form der Verhütung war nicht für mich geschaffen und mein Mann auch zutiefst einverstanden, meinem Unwohlsein ein Ende zu bereiten.

Das Entfernen ging – NATÜRLICH! – auch nicht schmerzlos vonstatten. Als meine Gynäkologin ansetzen wollte zum Rausziehen schrie ich bereits wieder auf, sie war verunsichert, ich bekam eine Schmerzspritze verpasst, wir warteten 25 Minuten, das Ding wurde mit einem Ruck von ihr und musikalischer Untermalung eines spitzen Schreies von mir mit anschliessendem Wimmern entfernt und nach gut 10 Minuten und einem Magnesium-Drink waren die letzten Unterleibsschmerzen endgültig versiegt. Ich hatte binnen der folgenden Stunden nur eine kurze Blutung, aber ich war frei. Frei wie lange nicht mehr. Kein Ziepen, kein Drücken, kein Gefühl des Nichthaltenkönnens… Ich geniesse einfach jede Sekunde seit dem und fühle mich gesund und munter wie ein Fisch im Wasser. True. 🙂

Euch allen einen erfolgreichen Wochenstart und liebe Grüße von RoMeo, meinem Mann und mir. :-*

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