Wer hätte gedacht…

…dass wir binnen einer Woche so einen Temperatursturz haben? *grummel*

Schon klar, wir haben Oktober, aber die eine Woche konnte ich tags noch mit Kurzarm-Shirt und abends mit leichter Strickjacke meine Runden drehen und dieses Wochenende war es nicht nur mit Einbruch der Dunkelheit bitterkalt.

Samstag Abend fehlten z.B. nur noch die Eiskristalle, Füße und Finger waren schon Halbgefrorenes… 😉

Hier also mein Vorschlag, dem kalten Wind zu begegnen und trockenen Fusses durch den Oktober zu eilen:

Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots_ Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots__

Der camel-farbene Wickel-Mantel erweist sich gerade als eines meiner Lieblingsstücke, also wenn der Oktober so bliebe… 😉

Zur destroyed und high waist Jeans von Zara die aussergewöhnlich schönen und saubequemen Boots von Purified und das Blusenkleid von & Other Stories, um die ersten Lebkuchen-Pfunde zu überschmeicheln…

…gekrönt vom Täschchen von Sophie Hulme und schon bin ich wieder ein wenig versöhnter mit den Temperaturen.

Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots___

Giacomo the Jacket Coat * & Other Stories Dress

Sophie Hulme Envelope Bag * Zara Distressed Denim

Purified Boots

* * *

So. Und wer noch bis 18. Oktober einen freien Abend findet oder eh` schon immer zu uns nach Berlin wollte, nutzt bitte die Zeit…

…denn vom 09.-18.10.2015 findet bis Mitternacht wieder das alljährliche Spektakel des „Festival of lights“ statt.

Bereits zum 11. Mal und mit völlig neuen Bildern und Geschichten. 🙂

Hier ein paar Impressionen für all` jene, die noch auf fb und ig verschont blieben von mir. 😉

Berliner Dom2

Der Berliner Dom:

Das Brandenburger Tor:

Die Humbold Uni:

Humboldt Uni

Das Hotel de Rome:

Das Palais am Festungsgraben:

Palais am Festungsgraben

Und zu guter Letzt mein allerallerliebster Fernsehturm:

Berliner Fernsehturm__ Berliner Fernsehturm_ Berliner Fernsehturm

Ich seh den Sternenhimmel…

…Sternenhimmel, Sternenhimmel, oho!

Sternenhimmel-Sänger Hubert Kah – teils amüsant, teils verstörend anzuschauen – flog just aus dem (Big Brother) Haus, als mir diese Sternenbild-Leggings wie eine kleine Sternschnuppe in`s Haus fiel. 🙂

 Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich in meinem Alter noch Leggings tragen sollte… aber schei**e sieht`s doch nicht aus, oder?!?!?

– VOOORSICHT! Jetzt bloß nix Falsches antworten!!! 😉

55DSL Universe Leggings_ 55DSL Universe Leggings

55DSL Leggings

* * *

Ach, ich glaub, ich kann! Sie ist doch sooo superweich vom Griff. *schwärm*

Und doch bekomme ich keine Idee, wie man sie je SO tragen kann, dass man auch das reizende Schleifchen auf der Rückseite gebührend ausführen könnte! *grins*

Das ist doch wohl nur einem Teenie mit megakurzem Denim-Jäckchen vorbehalten. 😉

Ich trau`s mich dann doch nur mit längeren Tops, weil ich NIE im Leben SO aussehen will, wie eine am Freitag in Zehlendorf erspähte Mittdreißigerin mit unübersehbaren 15 kg zu viel auf dem Po, aber sich sexy genug fühlend, um in knallenger, cellulitegeprägter Leggings und – zu meinem Leidwesen – mit nur knapp über der Taille endendem Strickpulli auf dem Gehweg zu flanieren. *grusel*

Ich bin jedes Mal wieder auf`s Neue geplättet, wie unbedacht sich manche Frauen morgens in die Welt trollen!!!

Hier also mein Vorschlag:

RUN DMC Cap & Adidas College Jacket & 55DSL Leggings & Y3 Sneaker RUN DMC Cap & Adidas College Jacket & 55DSL Leggings & Y3 Sneaker_

RUN DMC Cap & Adidas College Jacket & 55DSL Leggings & Y3 Sneaker__

Adidas College Jacket * RUN DMC Basecap

Unknown Ring & Earring

Y3 Yohji Yamamoto Sneaker * Calvin Klein Mini Dress * Zadig & Voltaire Top

* * *

Und nach der abendlichen Gassi-Runde ging`s schnell noch in die gestern endende Ausstellung „Zehn Jahre Berghain„.

Zehn Jahre Berghain_Ausstellung in der Halle am Berghain_ Zehn Jahre Berghain_Ausstellung in der Halle am Berghain

Unter anderem zu besichtigen: Arbeiten von Norbert Bisky, Piotr Nathan und Fotografien von Sven Marquardt, der „Tür“ des Clubs.

Eine Ausstellung zum Jubiläum EBEN JENES Bunkers, dessen nationale und internationale Besucher mir mit ihrem Hang zu alkoholischen Getränken und psychoaktiven Substanzen JEDE Woche ohne Unterbrechung von Donnerstag bis Montag Nacht DEN SCHLAF RAUBEN!!!

Gucken wollte ich dennoch einmal.

Und imposant ist der Bau ja schon…

„Der Club befindet sich in einem ehemaligen Heizkraftwerk in der Nähe des Ostbahnhofs auf dem Gelände des alten Ostbahnhofs mit der Adresse Am Wriezener Bahnhof. Das Gebäude wurde zwischen 1953 und 1954 im Stil des Sozialistischen Neoklassizismus gebaut. Es steht als Bestandteil des Gebäudeensembles Karl-Marx-Allee unter Denkmalschutz. Wegen der geplanten neuen Nutzung als Technoclub wurde das Haus weitgehend entkernt und bis 2004 umgebaut.“

(Quelle: Wikipedia)

Berghain

…ist jedoch so gar nicht meine Mucke. Aber in die riesige Ausstellungs-Halle mit ihrem Industrie-Charakter-Charm, in die würde ich SOFORT umziehen! <3

Photography Playground…

…muss irgendwie an mir vorbei gegangen sein.

Im vergangenen Jahr zumindest.

Doch dieses Jahr machte mich zum Glück eine Freundin darauf aufmerksam.

Und was soll ich sagen? – Wir drei Ladies hatten Stunden voller Spaß und Ablenkung. 🙂

Nur schade, dass ich da noch nicht meine nigelnagelneue Canon dabei hatte. – Ooops, ist ja von Olympus ausgerichtet, der „Photography Playground“! 😉

Noch bis zum 25. Mai 2014 halten die Berliner Opernwerkstätten in der Zinnowitzer Strasse beeindruckende Foto-Kulissen und Installationen von bekannten Künstlern für euch und eure Kameras bereit. Oder ihr nutzt einfach die ausliegenden Olympus…

Und das Beste: Der Eintritt ist frei!

* * *

Bereits die Hinfahrt wurde uns augenschmauslich versüßt. In Begleitung von Deadpool, der sich in seinem sehr körperbetonten Outfit wohl auf dem Rückweg von der ebenfalls in Berlin stattfindenden Comicbörse befand.

und deadpool begleitete unsere Tramfahrt

Tja und da Sonntag war, konnten wir uns schon mal ein bissl hängen lassen.

Gelungen, oder!? :-p

einfach mal abhaengen__einfach mal abhaengen___

einfach mal abhaengenOk, ok. Da wir hier unter uns sind… euch kann ich ja unser Geheimnis verraten:

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Unheimlich wurde es dann bei dieser künstlich geschaffenen Lebensform des kanadischen Architekten Philip Beesley:

unheimliches Leben

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Ein „Lebewesen“ aus Chemikalien und Salzen in Gefäßen aus dem Chemie-Labor, das auf Luftbewegungen und Luftfeuchtigkeit reagiert und seine Bewegungen und seinen Zustand in Töne umwandelt. Ich legte mich nach Bestaunen aller Details auf die einladenden Kissen unter die schwebende Lebensart und empfand ihre Anwesenheit als richtig creepy.

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Neben vielen weiteren Licht-Spielereien und Attraktionen konnten wir doch tatsächlich noch unseren Hollywood-Traum leben *grins* : 

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Und zu guter Letzt ließen wir drei uns mittels Light-Painting noch als Engel und Teufelchen ablichten.

😮 CENSORED 😮

– Aber wer wen verkörperte, das überlass ich lieber eurer Fantasie… 😉

* * *

Also los.

Worauf wartet ihr noch.

Ab zum Playground nach Berlin!

Donnerstag war Kunst-Tag…

…, weil ich doch tatsächlich mal vernahm, in Kunst investieren wäre smart.

Also gab`s Mittwoch Abend in Görlitz eine Aquarell-Blumenwiesen-Hose:

Donnerstag Abend zurück in Berlin besuchten meine Freundin Sabrina und ich noch die Vernissage „Urban Ballads“ von Jürgen Bürgin, dem Lebensgefährten einer meiner ehemaligen Kommilitoninnen, mit der ich über Jahre Kontakt hielt.

Sie hatte schon immer mal ein paar Bilder auf Facebook gepostet, aber die Ausstellung ist natürlich wesentlich imposanter und definitiv einen Abstecher in die Fotogalerie Friedrichshain wert. – Atemberaubende Fotos, teils schwarz-weiß, Nahaufnahmen von Stadt und Städtern, der Flirt mit Licht und Schatten, faszinierende Momentaufnahmen… 🙂

 

Mehr Bilder und Infos zum Outfit wieder unter „…lieblingsoutfits“. —>>>

 

Helmut Newton ist…

…und bleibt einer meiner „Helden“. <3

Hatte ich den 1920 in Berlin – jawoll, noch `n Berliner – als Helmut Neustädter geborenen Künstler bereits in meinem Artikel „Sex sells…“ vom 6. Januar 2013 schon über den grünen Klee gelobt:

http://baerlinerin.com/sex-sells/

„…Bilder von Helmut Newton sind für mich was Heiliges, Unantastbares und Unstreitbares wie für andere die Bibel. Nichts, wofür Model und Zuschauerin sich schämen oder bloßgestellt fühlen müssten. Sie strahlen eine wahnsinnige Stärke aus. Eine Verliebtheit in die weiblichen Rundungen. Letztendlich ein auf-die Knie-Sinken vor der Stärke und Magie des weiblichen Geschlechts! … DAS… ist Kunst! :-)

…muss ich heute nochmal nachlegen. Mit meiner Golfpartnerin ging`s gestern zum S-Bhf. Zoo, denn seit Dezember laufen neue Ausstellungen im Museum of Photography der Helmut Newton Foundation:

World without Men / Archives de Nuit &

François-Marie Banier: Portrait.

Einige der 1992 unter „Archives de Nuit“ veröffentlichten Fotos werden erstmals in Berlin gezeigt. Schwerpunkt aber bleibt Newtons fashion photography. Seine Kunst für Vogue, Harpers Bazaar, Vanity Fair, Egoiste, Queen Magazine… – gerade für Modejunkies wie mich absolut sehenswert. 🙂

Was für  i n t e n s i v e ,  d e t a i l r e i c h e ,  t i e f s i n n i g e  und  f e i n h u m o r i g e  Fotos von  w a a a h n s i n n i g   s t a r k e n ,  s e x y  wirkenden Frauen! <3

Natürlich musste auch ein Abstecher in den „kleinen“ Buchladen am Eingang sein. Sagte ich klein? Ooops. Flächenmäßig ganz sicher. Aber Buch an Buch, Mode an Malerei, Aktfotografie an Interior an Berlin-Geschichte… – Wir bekamen tatsächlich kurz Panik davor, hier nie wieder rauszukommen, hätten wir unserer vollen Leselust gefrönt! 😉

Und ja, ich geb`s zu, solche Abstecher bleiben selten erfolglos. 😉 Also gab`s… nein, kein Newton-Buch. Diesmal gab es „FASHION – Eine Geschichte der Mode im 20. Jahrhundert“ von The Kyoto Costume Institute, erschienen im TASCHEN-Verlag. € 9,99. Und bei meiner Miss Liebreiz, ich schwöre, mehr als jeden Cent wert!

Beim Durchblättern gab`s nur eine kleine Enttäuschung. Ja, wirklich. Ich bin ja nicht blond. Ach doch. 😉 Und das Designer sich gegenseitig kopieren, ähm, neu interpretieren, ist auch mir nicht fremd. Aber warum meine geliebte Vivienne Westwood? 😮 Als „Sex and the City“-Freak verliebte ich mich wie Millionen anderer Frauen in das wedding dress, dass sie Carrie vor der Hochzeit mit Mr. Big nach Hause schickte. Und ehrlich, ich rechnete schon damit, für meine Hochzeit *räusper* mal eben $ 9,875 auf den Tisch zu legen. So gesehen bei Net-A-Porter.com, für wenige Stunden. Doch das ich dann mit einer Kopie eines Christian Dior Abendkleides von 1956 (!!!) glänzen würde, verschlug mir kurz die Sprache. – Was für ein genialer Mann. Aber vielleicht auch nur bei jemandem abgeschaut… 😉

 

Nun denn, beide Kleider – ob nun von 1956 oder aus 2010 – sind einfach zauberhaft und überaus romantisch und so lange ich noch nicht zu meiner eigenen Hochzeit eingeladen bin, vertreibe ich mir eben die Zeit mit Ausstellungen, wie der von Helmut Newton. Also los! Auf, auf, ihr Lieben. Nix wie hin. Meine Empfehlung für weitere kalte Wintertage.