Was ist schwarz, weiss…

…und wird zur Geisterstunde musikalisch untermalt???

– Jaaaaa, die besten Filmvorführungen im BABYLON!!! 😉

Babylon_Stummfilm_The Penalty

Zwar schon am 8. März 2013 in`s Leben gerufen hiess es für mich erstmals vor einem Monat:

0 Uhr -> 0 Euro.

Und jede Minute im Berliner Babylon, das ich zwar schon aus anderen Vorführungen kannte, war den Schlafentzug wert, denn die Vorführung und das Drumherum sind schon ein kleines Highlight.

– Der Kino-Direktor begrüßt hier noch höchstpersönlich sein verehrtes Publikum, stellt ihm das talentierte Fräulein Anna Vavilkina – ihres Zeichens Organistin – vor und eben jene gibt einen kurzen Abriss zur Geschichte des gleich Gezeigten, inkl. kleiner Anekdoten zu Hauptdarsteller und Besonderheiten des Films. Selbst Orgelbauer Hans Joachim Eichberg stattete uns, dem Publikum, an jenem Abend einen Besuch ab und genoss mit uns – trotz vorgerückter Stunde – dieses Erlebnis.

Auf dem Spielplan: „The Penalty“ von 1920 mit dem wahnsinnig ausdrucksstarken Leonidas Frank „Lon“ Chaney!!! 🙂 – Spitzname: „The Man of a Thousand Faces.“

Babylon_Stummfilm um Mitternacht

Das Babylon öffnete erstmals am 11. April 1929 als Stummfilm-Kino seine Pforten und hält wacker die Tradition der großen Kinopaläste aus goldenen Zeiten aufrecht.

Das Besondere an so einem Abend ist aber natürlich auch das eben bereits erwähnte Fräulein Vavilkina. Während wir, dank ihrer Musik, die Geschichte in allen Höhen und Tiefen ERLEBEN, sitzt sie höchst konzentriert Tag für Tag und samstags auch des Nachts an der Kino-Orgel, dessen Spiel und Raffinesse sie sich selbst beibrachte.

Und damit ihr auch einmal seht, wovon ich spreche, hier das Instrument: Die mit dem BABYLON 1929 erstmals in Betrieb genommene, größte und einzige Kino-Orchester-Orgel Deutschlands, die noch an ihrem originalen Standort erhalten werden konnte!

Babylon_Stummfilm_Kino Orgel Foto Babylon_Stummfilm_Kino Orgel Geschichte

Zum Abschied wartet eine kleine Spenden-Kasse am Ausgang. Für mich extremst beschämend, wie wenig Obolus seinen Weg in die vom Kino-Direktor eingangs erwähnte Kasse fand!!! 🙁 – Also wer sich durch meinen begeisterten Eintrag hier herzlichst zu 0 Uhr für 0 Euro eingeladen fühlt, dennoch aber nichts als Cents in diese ehrwürdige Kasse wirft, dem wünsche ich Warzen und nässenden Juckreiz auch an Körperstellen, denen er sich bislang noch nicht einmal bewusst war!!! *hexhex*

Doch zurück zum Thema, denn es fehlt ja noch mein montägliches Outfit.

Also was passte nun besser zu einem schwarz-weiss Film, als ein schwarz-weisses Outfit???!!! 😉

Tschakka.

Zara Denim & Chanel Clutch & Marc O`Polo Long Shirt & Ash Boots____ Zara Denim & Chanel Clutch & Marc O`Polo Long Shirt & Ash Boots___ Zara Denim & Chanel Clutch & Marc O`Polo Long Shirt & Ash Boots_

Ein langes Blüs`chen aus dem Sale, die bequemsten Plateau-Boots weit und breit und dazwischen ein Hauch von Röhre. Gekrönt von einem alle-Kinofilme-dieser-Welt-überdauernden Chanel Täsch`chen, et voila: Samt-Vorhang auf. 😉

Euch allen wie immer einen erfolgreichen Start in die neue Woche. 🙂 … Und lasst euch bloß nicht von der derzeit grassierenden Grippe erwischen. *dreimalaufholzklopf*

Zara Denim & Chanel Clutch & Marc O`Polo Long Shirt & Ash Boots

Zara Denim * Chanel Clutch * Marc O`Polo Long Shirt

Ash Boots

Tropische Nächte…

…begrüsst man GANZ SICHER mit allen Farben dieser Welt…

…aber in Ermangelung der Lust, mich ohne männliche Begleitung GARANTIERT NICHT in sexy luftig-florale Textilien einzuhüllen ;-)…

…habe ich heute leider KEIN Bild für euch. 😉

Empfehlen kann ich mich, ähm, sie dennoch, diese Veranstaltungsreihe des Botanischen Garten in Berlin. 😉 – Am kommenden Wochenende (5. und 6. Februar) finden letztmals zwei von acht tropischen Nächten mit klasse Live-Bands, kleinen kulinarischen Köstlichkeiten und leckeren Cocktails s(t)att, die unbedingt besucht werden sollten.

Zudem werden ab 18.30 Uhr alle halbe Stunde verschiedene Führungen angeboten, die interessante Einblicke in die Welt der Kakteen oder u.a. auch die Fortpflanzung von Bananen weitergeben. Gut, die Dame, die dieses Thema vermittelte, klang ein wenig, ähm, männermordend, aber unterhaltsam war es allemal… 😉

Vergesst den Alltag, hüpft von Stein zu Stein am Wasserfall über die langsam dahin gleitenden Kois, geniesst die tropischen Temperaturen, spannende Einblicke in die Welt der Pflanzen und vergesst nicht, auch nach den kleinen zuckersüssen Wachteln (Awwwwwwwwwwww!!!), Leguanen und frech hinterherpfeifenden Fröschen Ausschau zu halten!!! 🙂

Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_7 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_8 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_4 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_2 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_9  Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_1 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_6 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_5 Tropische Nächte_Botanischer Garten Berlin_3

Der Herbst birgt ja auch…

…ein paar gute Seiten. Die Hunderunden werden zwar kürzer, weil ungemütlicher, aber dem Kulturleben kann sich nun wieder viel intensiver als zuvor gewidmet werden. 😉

Und so ging`s am Samstag zur Ausstellung „The Vacancy. – 33 Rooms, 33 Artist.“

– 3 Wochen lang stellten 33 internationale Künstler in 33 Räumen eines im Umbau befindlichen Hotels an der Friedrichstrasse aus.

Mein Outfit? Ganz easy und bequem. Jeans, langer Pulli, Lederjacke, ein unendlich langer Schal zum um den Hals zwirbeln und die Boots von Shoto:

Schott Jacket & Lee Dress & Pepe Denim & PB0110 Bagpack & Shoto Boots Schott Jacket & Lee Dress & Pepe Denim & PB0110 Bagpack & Shoto Boots_

Für das Nötigste noch ein kleiner Rucksack…

PB 0110 Backpack_

…und gegen die Kälte – oder den bad-hair-day? Wer weiss, wer weiss… – ein Beanie. Fertig. 🙂

Schott Jacket & Lee Dress & Pepe Denim & PB0110 Bagpack & Shoto Boots__

unknown Cashmere Beanie * Lee Dress * Schott Jacket

Pepe Denim * Shoto Boots * unknown Scarf

* * *

Und hier für alle, die es nicht zur o.g. temporären Kunstinitiative schafften, ein paar Eindrücke:

Wer hätte gedacht…

…dass wir binnen einer Woche so einen Temperatursturz haben? *grummel*

Schon klar, wir haben Oktober, aber die eine Woche konnte ich tags noch mit Kurzarm-Shirt und abends mit leichter Strickjacke meine Runden drehen und dieses Wochenende war es nicht nur mit Einbruch der Dunkelheit bitterkalt.

Samstag Abend fehlten z.B. nur noch die Eiskristalle, Füße und Finger waren schon Halbgefrorenes… 😉

Hier also mein Vorschlag, dem kalten Wind zu begegnen und trockenen Fusses durch den Oktober zu eilen:

Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots_ Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots__

Der camel-farbene Wickel-Mantel erweist sich gerade als eines meiner Lieblingsstücke, also wenn der Oktober so bliebe… 😉

Zur destroyed und high waist Jeans von Zara die aussergewöhnlich schönen und saubequemen Boots von Purified und das Blusenkleid von & Other Stories, um die ersten Lebkuchen-Pfunde zu überschmeicheln…

…gekrönt vom Täschchen von Sophie Hulme und schon bin ich wieder ein wenig versöhnter mit den Temperaturen.

Giacomo Coat & & Other Stories Dress & Sophie Hulme Bag & Purified Boots___

Giacomo the Jacket Coat * & Other Stories Dress

Sophie Hulme Envelope Bag * Zara Distressed Denim

Purified Boots

* * *

So. Und wer noch bis 18. Oktober einen freien Abend findet oder eh` schon immer zu uns nach Berlin wollte, nutzt bitte die Zeit…

…denn vom 09.-18.10.2015 findet bis Mitternacht wieder das alljährliche Spektakel des „Festival of lights“ statt.

Bereits zum 11. Mal und mit völlig neuen Bildern und Geschichten. 🙂

Hier ein paar Impressionen für all` jene, die noch auf fb und ig verschont blieben von mir. 😉

Berliner Dom2

Der Berliner Dom:

Das Brandenburger Tor:

Die Humbold Uni:

Humboldt Uni

Das Hotel de Rome:

Das Palais am Festungsgraben:

Palais am Festungsgraben

Und zu guter Letzt mein allerallerliebster Fernsehturm:

Berliner Fernsehturm__ Berliner Fernsehturm_ Berliner Fernsehturm

Der richtige Preis…

 …schlägt beim Mode-„Schnick-Schnack-Schnuck“ schon mal die richtige Größe.

Will heissen, dieses Kleid ist eine Gr. 40. Ich trage für gewöhnlich 36. Mir jedoch schnurzpiep, weil es mir einfach viel zu gut gefiel und ich es – sorry, Ladies – keiner für € 12 im Sale überlassen konnte. 😉

H&M Dress & Givenchy Bag & Miu Miu Sunglasses & Lee Denim & Osco Sandals_ H&M Dress & Givenchy Bag & Miu Miu Sunglasses & Lee Denim & Osco Sandals__ H&M Dress & Givenchy Bag & Miu Miu Sunglasses & Lee Denim & Osco Sandals___

Eigentlich knielang, trage ich es ich es lieber geschoppt über der selbst „gekürzten“ Lee Jeans. Dazu die beeren-farbene Nightingale von Givenchy und zarte Sandalen… et voila, Wohlfühl-Outfit fertig. 🙂

Und so ging`s dann Donnerstag Abend auch auf „Die große Reise„. Auf dem Tempelhofer Feld erzählte die Compagnie des Theater Anu inmitten eines Lichterlabyrinths aus 3.000 Kerzen Geschichten zum Erinnern und Träumen. Die Kostüme und Requisiten waren liebevoll aus vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten zusammen gestellt und geleiteten mich – genau wie der grandiose Narr – in längst vergessene Zeiten.

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* * *

Ah, und bevor ich es vergesse, zu erwähnen:

Wer neben Mode auch mal Lust auf ein paar hundert „Streetart„-Bilder in Berlin (und Paris) verspürt, der besuche mich gern auch auf Instagram unter wwwbaerlinerincom. Da hat sich schon so einiges angesammelt, was nicht unbedingt jedem auf seinem Weg zum Bäcker, zum Sport oder zur Arbeit auffällt, aber unsere Stadt hier und da noch wesentlich bunter und origineller macht.

* * *

H&M Dress & Givenchy Bag & Miu Miu Sunglasses & Lee Denim & Osco Sandals

H&M Dress * Miu Miu Sunglasses * Givenchy Nightingale Bag

Osco Sandals * Lee Denim

Grün, ja grün…

…sind alle meine Kleider. 😉

Salve. – Wir sind zurück aus dem Urlaub. Sizilien war wunderwunderschön. Absolut zu empfehlen. Und da wir täglich stahlblauen Himmel mit bis zu 28 Grad hatten und ich – bis auf die Tour zum Etna – ausschließlich Sandalettchen trug, seh` ich es partout nicht mehr ein, meine Füße weiter in geschlossenem Schuhwerk zu kasteien. So.

Also heute wieder einer meiner… Lieblings-Looks:

Sonnenbrille plus Boyfriend-Jeans, geringeltes Marine-Shirt und Zehen-Sandaletten. – Und wenn`s wirklich, wirklich, wirklich zu kühl bleibt, einfach einen Schuss frühlingsfrisches Lindgrün on top, um mit den Blatt-Sprösslingen da draussen mitzuhalten.

Lempelius Coat & Samsoe e Samsoe Shirt & Lee Denim & Gino Rossi Sandals & PB 0110 Shopper & Chanel Sunnies_ Samsoe e Samsoe Shirt & Lee Denim & Gino Rossi Sandals & PB 0110 Shopper & Chanel Sunnies_

Ist er nicht schöööööööööööön, der Mantel von Lempelius??? 🙂

– Bettina Lempelius ist übrigens eine Hamburger Designerin, die 2004 ihr Label hier in Berlin gründete.

Dazu meine derzeitigen zwei Lieblings-Ketten, das Alphabet Pearl Necklace mit dem „B“ für Baerlinerin 😉 und mein frisch aus dem Urlaub importierter, silberner „Trinacria„-Anhänger. – Ein Frauen-Kopf umrahmt von drei Beinen, denn Homer gab bereits der Insel Sizilien durch ihre Form diesen Namen.

Trinacria Pendant & Alphabet Pearl Necklace

Und nicht ohne Ringe, darum zack, zack, zack… eins, zwei, drei Blinklinge an die Hand:

& Other Stories Gold Ring & Comtesse de la Haye Silver Ring & Maria Black Monocle Gold Ring

Der oberste am Daumen ist wieder mal von & Other Stories (12 Euro), der zweite (die Silberkette) ist von Comtesse de la Haye und der dritte am Ringfinger ist – ebenfalls wieder mal – von Maria Black. <3

Auf die (bestimmt schon 4 Jahre alte Lee) Jeans wurde ich übrigens gestern erst wieder, nacheinander, von zwei jungen Mädchen angesprochen. Boyfriend-Cut rulez. 🙂

Lempelius Coat & Samsoe e Samsoe Shirt & Lee Denim & Gino Rossi Sandals & PB 0110 Shopper & Chanel Sunnies

Lempelius Coat * Samsoe e Samsoe Shirt

Lee Denim * Chanel Leather Chain Sunglasses

Gino Rossi Sandals * PB 0110 Shopper

Ho-ho-ho…

…sen liess ich am Wochenende mal links liegen und versuchte mich im Nylonstrumpf-Tragen! 😉

„Versuchte“, weil ich mir schon oft genug allein beim Anziehen die erste Laufmasche holte und danach so gar keinen Bock mehr auf einen zweiten Versuch hatte. Ich bin da einfach ein ewiger Tollpatsch und habe wohl auch immer viel zu pflegebedürftige Hände. – Vielleicht sollte ich mich doch einmal ein paar Nächte hintereinander mit eingecremten UND behandschuhten Greifwerkzeugen zur Ruhe betten… 😉

Auf jeden Fall weiss ich nun, dass die Nylons an sich NICHT mehr mein Feind sind. Sie hielten tatsächlich den GANZEN Tag!!! :-p

– Und ich hab dank dieses Erfolgserlebnisses und 2 Schnäppchenkäufen ein paar Ideen für die Weihnachtsfeiertage bekommen, die ich euch am Donnerstag zeigen werde.

In dem Seiden-Kleidchen, dass ich bestimmt schon 3 Jahre besitze, und den heiss geliebten Purified Boots ging es am Samstag aber erst einmal mit meinen Nachbarinnen zum Krimi-Dinner. Ja, zum interaktiven Krimi-Dinner.

Mich begleiteten „Lu Velvet„, „Die stille Gerta“ und „Luxus-Lotte“ und ich hiess in meiner Milieu-Rolle für ein paar Stunden… shhh… ach, das erzähle ich euch das nächste Mal. 😉

Krimi-Dinner

Auf alle Fälle 3,5 wahnsinnig lustige Stunden zu weihnachtlichem Gänse-Schmaus und mit einem 4er Theater-Ensemble, dem ich unbedingt noch einmal beiwohnen mag. <3

Aber zurück zum Outfit: Zum Kleidchen ein schwarzer Mantel oder aber eine Teddy Jacke und ich könnte schon wieder los. 😉

Clockhouse Teddy Coat & Best Behavior Dress & Purified Boots Best Behavior Dress & Purified Boots_ Best Behavior Dress & Purified Boots

Clockhouse Teddy Coat & PB 0110 Backpack & Best Behavior Dress & Purified BootsClockhouse Teddy Coat * Unknown Shawl * Best Behavior Dress

PB 0110 Backpack * Purified Boots

plus (not on this Picture): Jette Joop Ring

Soll der Herbst ruhig kommen…

…und mich meine dicken Strick-Mäntel ausführen lassen! 🙂

Klar bin ich ein Frühlingskind und liebe die Sonnentage mehr als das nass-kalte, trübe Grau, aber der Herbst kann ja auch noch ein paar ganz tolle Tage für uns bereit halten. Doch, doch. Und gerade in Berlin haben wir doch immer wieder echt Glück mit dem Wetter.

Heinrich Christian Wilhelm Busch (1832 – 1908) – seines Zeichens ebenfalls Widder 🙂 – scheint Dank seines Humors einer der Wenigen, der mal ein Herbstgedicht zu Papier bringen konnte, das einen nicht in herbsttypische Depressionen versinken lässt:

Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.

(Wilhelm Busch)

* * *

Und hey, wer wird schon in Depressionen versinken, wenn die Mode doch so feine Gewänder, wie Cardigans bereit hält??? 😉

Den hier fand ich vor ca. 4 Jahren in den Galeries Lafayette. Na klar, im Sale. 😉

Ein Woll-Mantel von Mexx. Zugegeben, ein klein bissl kratzig, aber dafür keines dieser verfi**ten und überteuerten Schrank-Monster, weil Pilling-Opfer von z.B. Closed. *grrrrrrr*

Mexx Knit Coat & Lee Shopper & Russel & Bromley Rockafella Boots_Outfit2 Mexx Knit Coat & Lee Shopper & Russel & Bromley Rockafella Boots_ Mexx Knit Coat & Lee Shopper & Russel & Bromley Rockafella Boots_Outfit1

Super leicht kombinierbar zu allem Schwarz, Grau und Creme…

…, ein paar Gold- und „Silberfäden“ um die Finger gelegt…

…dann nur noch in ein paar bequeme Boots, wie die Rockafellas, geschlüpft…

…und der Herbst ist schööön. 🙂

Mexx Knit Coat & Lee Shopper & Russel & Bromley Rockafella Boots

Mexx Cardigan * Kookai Top

Unknown Bangles * Lee Leather Shopper

Russel & Bromley Rockafella Boots * Hallhuber Denim

Ich seh den Sternenhimmel…

…Sternenhimmel, Sternenhimmel, oho!

Sternenhimmel-Sänger Hubert Kah – teils amüsant, teils verstörend anzuschauen – flog just aus dem (Big Brother) Haus, als mir diese Sternenbild-Leggings wie eine kleine Sternschnuppe in`s Haus fiel. 🙂

 Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich in meinem Alter noch Leggings tragen sollte… aber schei**e sieht`s doch nicht aus, oder?!?!?

– VOOORSICHT! Jetzt bloß nix Falsches antworten!!! 😉

55DSL Universe Leggings_ 55DSL Universe Leggings

55DSL Leggings

* * *

Ach, ich glaub, ich kann! Sie ist doch sooo superweich vom Griff. *schwärm*

Und doch bekomme ich keine Idee, wie man sie je SO tragen kann, dass man auch das reizende Schleifchen auf der Rückseite gebührend ausführen könnte! *grins*

Das ist doch wohl nur einem Teenie mit megakurzem Denim-Jäckchen vorbehalten. 😉

Ich trau`s mich dann doch nur mit längeren Tops, weil ich NIE im Leben SO aussehen will, wie eine am Freitag in Zehlendorf erspähte Mittdreißigerin mit unübersehbaren 15 kg zu viel auf dem Po, aber sich sexy genug fühlend, um in knallenger, cellulitegeprägter Leggings und – zu meinem Leidwesen – mit nur knapp über der Taille endendem Strickpulli auf dem Gehweg zu flanieren. *grusel*

Ich bin jedes Mal wieder auf`s Neue geplättet, wie unbedacht sich manche Frauen morgens in die Welt trollen!!!

Hier also mein Vorschlag:

RUN DMC Cap & Adidas College Jacket & 55DSL Leggings & Y3 Sneaker RUN DMC Cap & Adidas College Jacket & 55DSL Leggings & Y3 Sneaker_

RUN DMC Cap & Adidas College Jacket & 55DSL Leggings & Y3 Sneaker__

Adidas College Jacket * RUN DMC Basecap

Unknown Ring & Earring

Y3 Yohji Yamamoto Sneaker * Calvin Klein Mini Dress * Zadig & Voltaire Top

* * *

Und nach der abendlichen Gassi-Runde ging`s schnell noch in die gestern endende Ausstellung „Zehn Jahre Berghain„.

Zehn Jahre Berghain_Ausstellung in der Halle am Berghain_ Zehn Jahre Berghain_Ausstellung in der Halle am Berghain

Unter anderem zu besichtigen: Arbeiten von Norbert Bisky, Piotr Nathan und Fotografien von Sven Marquardt, der „Tür“ des Clubs.

Eine Ausstellung zum Jubiläum EBEN JENES Bunkers, dessen nationale und internationale Besucher mir mit ihrem Hang zu alkoholischen Getränken und psychoaktiven Substanzen JEDE Woche ohne Unterbrechung von Donnerstag bis Montag Nacht DEN SCHLAF RAUBEN!!!

Gucken wollte ich dennoch einmal.

Und imposant ist der Bau ja schon…

„Der Club befindet sich in einem ehemaligen Heizkraftwerk in der Nähe des Ostbahnhofs auf dem Gelände des alten Ostbahnhofs mit der Adresse Am Wriezener Bahnhof. Das Gebäude wurde zwischen 1953 und 1954 im Stil des Sozialistischen Neoklassizismus gebaut. Es steht als Bestandteil des Gebäudeensembles Karl-Marx-Allee unter Denkmalschutz. Wegen der geplanten neuen Nutzung als Technoclub wurde das Haus weitgehend entkernt und bis 2004 umgebaut.“

(Quelle: Wikipedia)

Berghain

…ist jedoch so gar nicht meine Mucke. Aber in die riesige Ausstellungs-Halle mit ihrem Industrie-Charakter-Charm, in die würde ich SOFORT umziehen! <3

Berlin, ick liebe dir!…

…hiess die Show, die RoMeos Patentante und ich unserer gemeinsamen Nachbarin zum Geburtstag schenkten.

Nur was Kleines, weil wir sie auch noch für März nächsten Jahres zu Martin Rütter, dem Hunde-Profi, einluden.

🙂

Uff `n Samstach Abend also reisten drei Berliner Urjewächse zur Vagantenbühne inne Kantstraße, jleich neben dit Theater des Westens, und waren jespannt wie drei Flitzeböjen, ob se sich wohl wiedererkenn` würdn im darjestellten ollen Berliner.

😉

Das Ein-Mann-Programm um den selbsternannten Berlin-Coach Cyrill Berndt wurde uns angekündigt wie folgt:

„Berlin hat so viele Vorteile: Alles ist billiger als woanders, man muss halt nur wissen wo. Als Berliner können sie immer direkt sagen, was sie denken, ohne Umschweife. Das geht nur in Berlin. Überall sonst, sei es in Hamburg oder München, in Aachen oder Bautzen, reden sie um den heißen Brei herum. Kaum einer sagt ihnen so Dinge ins Gesicht wie: „Det sieht scheisse aus!“ Oder einfach nur mal „NEIN“ sagen. Das kann nur der Berliner. Ohne groß zu erklären, einfach mal nur „Nö“ sagen. Für viele Menschen is det ne sehr sehr schwierige Übung. Können sie hinterher gleich mal üben: Wollen wir noch was trinken gehen?”„Nö.“ Einmal volle Pulle Berlin: Du gehst rein, weißt von Nüschte und kommst als Berliner wieder raus. Und falls nicht, locker bleiben, als Tourist sind Sie eh bald wieder weg.“

Nun denn.

Das Theater war mit seinen 99 Sitzplätzen erstaunlich mini, wovon sogar nur die Hälfte an unserem Samstag im Juli reserviert waren. Lasst es 10 enge Stuhl-Reihen gewesen sein, so erschliesst sich mir nicht, warum es für ein Theater in Klassenraum-Größe gleich 3 Preiskategorien geben muss (€ 14 / € 16 / € 20). – Solltet ihr demnächst also einen Besuch in der Vagantenbühne planen, nehmt einfach die günstigsten Karten. Dann werdet ihr keinen Regenschirm brauchen und seid trotzdem gaaaaanz nah am Geschehen!

😉

Das Publikum war altersmäßig und kleidungstechnisch bunt gemischt und – wie sich bereits zu Beginn des Programms unter Mitwirkung uns Zahlender herausstellte – über`n Daumen gepeilt zur Hälfte von Berlinern gestellt. Die meisten mit ihren Freunden und Verwandten von „ausserhalb“ im Schlepptau.

Aber, auf Cyrils Nachfrage weiter runtergebrochen, war das animierte Publikum nur mit einer Handvoll waschechter Berliner bestückt. Ich meine, wirklich „waschechter“! Meine 2 Nachbarinnen gehörten dazu. Die Tragik von der Geschicht`: ICH NICHT! 🙁

…denn wenn „waschecht“ bedeutet, Berliner über DREI Generationen zu sein, kann ich nur armselige, aber sexy 50% vorweisen. 😉 – Meine GROSSMUTTER väterlicherseits, mein Dad und ich, wir sind die ECHTEN. DAS war`s dann aber auch schon. Danke, Mama! *grummelschnief*

Ah! Papperlapapp! Wer wird dit schon so jenau nehm`! Ick bin `n jeborener Berliner und dit muss reichen. Fertich!

😉

Doch weiter im Programm. Der Herr Berndt wird – gaaaaanz „tief“ gestapelt – in der Vorschau als „Der ungekrönte König der Situationskomik.“ beschrieben. – *langepause* – O-kayyy. *langepause* – Naaa jaaa. *langepause* – Also ich kenn einen Planeten voller Menschen, die witziger sind und müsst jetzt kein zweites Mal zum „König“!

:-p

Seine Berlin-Etikette kam nur kaugummizäh in die Gänge und er tat einem schnell leid mit seinen tellergroßen Schweissflecken unter`m Arm. – Aber warum ooch müssen so Bühnen-Menschen wie der oder Hampelmann Mario Barth ständich Klamotten anziehen, die weder dem Scheinwerferlicht noch der Ufffrejung und Action on stage jewachsen sind? Sollen wa wohl berechnend sehen können, wie schwer so `n Job da uff de Bühne is, wa??? Alter, so wat mach ick doch mit links! Und `m schwarzen Shört! Pah!

Nach einem Viertel der Show wurden der Show-Kasper und das Publikum dank rettender, aber recht platter Einbindung eben jenes Publikums auf der Bühne und als angeleitete Sprech-Chöre lockerer…

…die Berlin-Lektionen ein bissl lustiger, u.a. Wie kleidet sich ein Berliner? Wie ergattere ich einen willigen Taxi-Fahrer? Worauf ist in der U-Bahn zu achten?…

…und am Ende der Stunde fragte ich mich:

Wie?

Dit war se nu?

Die ultimative eenstündije Ausbildung handelsüblicher Touris zum Berliner, um unsre Stadt zu atmen und so wenich wie möjlich unanjenehm uffzufallen???

Hmpfffffffffffffff.

Nee, so richtich rund war dit nich, meen Kleener!

Aber wat willste ooch erwarten, von `n Nicht-Einheimischen???!!!

😉

Was jedoch hängen blieb vom Programm des „Königs“ – *gröhl* – sind seine VIER wichtigsten Sätze eines Berliners für alle, aber auch alle über einen Berlin-Touristen hereinbrechenden Situationen, um angepasst und motzig zu sein und sich bloß nicht als Fremdling zu outen und über den Tisch ziehen zu lassen.

Uffjepasst jetze:

1. Dit darf doch wohl nich wahr sein!

2 Ick jlob, ick spinne!

3. Sa ma…

4. Wat `n ditte?

Wer sich also für seinen nächsten Berlin-Trip noch vorbereiten mag, DAS genügt vollkommen. Am besten IN DER Reihenfolge! Ich schwöre!

DAS wird ein Spaß.

😉

Oder schaut`s euch selbst an und lernt ab September in der Vagantenbühne vom „König“…

…oder besser noch vom Kaiser, sprich UNS echten Berlinern!!!

🙂

I Love Berlin.

P.S. …während wir Berliner nicht alle Touris mögen, mögen die Touris wohl aber uns Motz-Berliner ganz gern. 😉 Mal wieder fotografiert bei mir vor`m Haus.