Liebe oder die blanke…

…Angst vor`m Alleinsein?

Diese Frage stelle ich mir, seit ich Single bin, wieder und wieder.

Ich muss ja zugeben, meine Beobachtungen helfen mir auch irgendwie, einsame Momente zu bewältigen, denn:

Wie viele glückliche UND verliebte Paare um mich herum gibt es wohl tatsächlich? Und wie viele sind nur zusammen, um weiterhin Vorteile zu genießen oder eben nur nicht allein zu sein???

Eine Bekannte sprach erst kürzlich ganz begeistert von ihrem gutverdienenden Mann, ihrem sorgenfreien Leben, ihren Kindern, den Reisen… um nur Minuten später zu erzählen, wie glücklich sie eigentlich sei, ihn nur am Wochenende zu sehen und ihm nicht 24 Stunden „zur Verfügung“ zu stehen. Dabei vollführte sie eine Bewegung der Körpermitte, die sich NICHT falsch deuten ließ!!! 😉

Mag sein, dass diese beiden Partner DIESE Situation für Liebe halten. Vor meinem inneren Auge jedoch sah ich fortan als Synonym für ihren Mann nur noch das Wort „Versorger“ in Neon-Buchstaben leuchten!

Vielleicht leben beide ihre Gefühle und Bedürfnisse aber auch bei einem anderen Menschen aus und wissen davon. Oder auch nicht. – Nach einem halben Leben weiß auch ich, da muss jeder seinen eigenen Zugang zu finden.

Ich empfand mit Beginn ihrer Erzählung also zunächst ein wohliges Glücksgefühl, seufzte innerlich und mutmaßte, nun hätte ich ein Paar im Glück getroffen, doch mit diesem einen Satz zerstörte sie die von ihr selbst aufgebaute Szenerie einer Liebe, wie es sie nur noch selten geben muss. Und ich konnte wieder einen Strich mehr auf der Liste der „oberflächlich glücklich“en Paare machen.

Vergangene Woche schaltete ich auch zufällig „Das perfekte Dinner“ ein – zufällig, ja, denn ihr wisst, auf und in meinem Herd lagern Taschen und Klamotten! – und musste eine Frau ertragen, die ihren zur Koch-Show angemeldeten Lebensgefährten ganz abscheulich vorführte. Sie war diejenige, die ihn anmeldete, und bis zum Schluss fragte ich mich, ob es ihr nun um die erneute Sieg-Prämie ging oder ob sie endlich einmal ganz Deutschland zeigen wollte, wie vermeintlich überlegen sie ihm war.

Sie hatte zuvor schon einmal an eben jener Show teilgenommen und gewonnen und er hatte ganz offensichtlich KEINEN blassen Schimmer vom Kochen. Als er nicht einmal die Gewürze in seiner eigenen Küche fand und sie ihn immer wieder ob seines Unwissens und seiner Unkenntnis rügte, zischte er doch einmal todesmutig halblaut in sein Mikro: „Reiss dich zusammen!“. Worauf die Schlange laut genug für alle kreischte: „Reiss du dich mal zusammen!“.

Na bravo, so stellt Mann sich also (s)eine Traumfrau vor. Minuten zuvor wurde er zumindest gefragt, ob sie die Seine sein und er… bejahte.

Könnt ihr euch DAS vorstellen? – Selbst unter Stress könnte sich ein Paar doch mal während des Drehs von seiner besten Seite zeigen, oder? Ich meine, ist ja nicht so, dass so eine Folge nicht bundesweit ausgestrahlt wird. 😉 Sooo peinlich. Der Mann wird doch nirgendwo mehr für voll genommen, oder?!?! 🙁

Da frage ich mich wieder, wenn sie sich schon die paar Stunden vor der Kamera SO uneins geben, wie leidvoll muss diese Beziehung wohl erst 24/7 sein? – Oder auch nur auszuhalten, wenn sie sich nicht täglich sehen?

Für mich ein ganz klar ein Trennungsgrund: Respektlosigkeit. Und Herrgott nochmal: Ich brauche weder einen Ernährer, noch einen Partner, den ich dominieren muss und erst recht kein Kind, das ich noch erziehen will. Mein Mann sollte mir gleich stark kontra geben können und mir meine Grenzen aufzeigen. Auf Augenhöhe, wie man so schön sagt. Diese furchtbare Frau hat vermutlich ein schönes Leben im Eigenheim und braucht diese Macht und er ist ein verkappter Masochist, sonst kann ich mir nicht erklären, was diese beiden verbindet. Gut, er kann ja auch noch ein überragender Sex-Gott sein… *prust*

Man munkelt ja, dass innerhalb einer langjährigen Partnerschaft die Verliebtheit verschwinden und einer innigeren Vertrautheit nebst gegenseitigem Verantwortungsbewusstsein weichen wird. Was soll ich sagen, nach meinen mehrjährigen Beziehungen? —>>> Für MICH keine Option!!! Ich möchte lieben, mit Haut und Haar, und die Schmetterlinge mein Leben lang – egal, mit wem inner- oder außerhalb der Zweisamkeit – am Umherschwirren halten.

Und ich sag euch, ich werd` sie schon wieder finden, diese kleinen Viecher. 😉

Als Single Lady nehme ich von daher auch künftig Schmerzen des Herzen in Kauf, brauche keinen (Alibi)Partner 24/7 an meiner Seite und kann mir Beziehungen in vielerlei Hinsicht vorstellen.

Nur ohne Schmetterlinge ist irgendwie alles doof!!!

😉

Lass uns über Liebe diskutieren und...

Einen Regenbogen…

…in bunt empfinde ich als so viel schöner, als einen nur in rosa mit Zucker obenauf!!! 🙂

Mit dem Herzen lieben heisst erst leben, das lehrte mich meine Hündin Baia. Und genau so sollte es sein. Jeder Mensch sollte in seinem Leben tiefe Liebe empfangen und geben können. Und im menschlichen Miteinander gehört dazu nun auch einmal Respekt und Toleranz anderen gegenüber. Wer liebt und damit keinem anderen Schaden zufügt, hat das Leben erst verstanden. Und damit muss nicht nur Sexualität gemeint sein.

Wenn es jedoch um Lebens-Partner geht, sollte rosa zu blau oder rosa zu rosa oder blau zu blau „jehuppt wie jesprungen“ sein. – IST es aber leider NICHT!

Ich bekomme immer wieder Angst vor so viel Intoleranz.

Nee, ich korrigiere:

Ich bekomme immer wieder Angst vor so viel Dummheit!

Dummheit, die sich neben mir versteckt hält oder sogar grinseblöd anspringt. Nachbarn, Freunde, Kollegen, Familie… – ÜBERALL und durch alle Bildungsschichten hindurch treibt sie noch ihr Unwesen. Und das VÖLLIG UNBEGRÜNDET!

Da ist also das Outing von Thomas Hitzlsperger…

…und durch den gerade explodierten Fokus auf seine Person sind viele genervt und fragen sich, WAS daran nun so immens wichtig war und warum ihn alle feiern.

Dann kann ich nur antworten:

ICH finde, dass Liebe kein Geschlecht kennt.

Und Hass darauf ist mir so fremd und unverständlich. Da bin gern ICH die Intoleranz in Person!

Aber leider, leider, leider gibt`s noch immer so übelst dummes Volk mitten unter uns, die gleichgeschlechtliches Lieben für asozial oder gar krank halten. Also wenn sich dann mal deren unmittelbare Idole, Nachbarn, Freunde oder gar Familienmitglieder zu outen wagen… und immer mehr Menschen tolerant damit umgehen können… begreifen auch die Dummen der Dummen… hoffentlich… dass Liebe kein Geschlecht und auch keine Hautfarbe kennt!

Und ja, die Genervten liegen völlig richtig: Es sollte gar nicht erst wichtig sein und die Gazetten Druckerschwärze kosten!!!

Aber so weit sind wir Menschen ja noch nicht! Und Herr Hitzlsperger hat sich ganz sicher nicht auf Grund eines Sommerlochs oder auf Grund von Publicity-Geilheit über seine Sexualität geäußert, sondern um dem heuchlerischen „Volk Fussball“ die Realität vor Augen zu führen. Denn ja, es gibt doch wirklich Spieler, die auch ausserhalb des Platzes lieber mit Männern spielen. Na, so was aber auch!!! 😉

Und schon mal überlegt, wie isoliert und krank so viel Intoleranz machen kann?

Wer einen Partner liebt, möchte seine Liebe zeigen. Möchte alle Welt daran teilhaben lassen. Möchte Händchen halten, möchte knutschen, möchte seinen Partner zeigen, möchte vielleicht eine Familie gründen… All das bleibt verwehrt und muss versteckt und organisiert werden, wenn man aus Angst Rücksicht auf die Dummen nimmt. Zum Heulen. 🙁

Günter Netzer im Interview zu den Outing-Schlagzeilen sah recht verlegen und duckmäuserisch aus, als er meinte, Fussball sei eben eine andere Welt. – Hä? Moment mal. Erwachsene Männer, die ein rundes Stück Leder kicken und mit einem Kinderspiel Millionen verdienen… leben GANZ SICHER in einer anderen Welt!!! :-p – Aber diese Homophobie und das feige Verschließen der Augen vor der echten, vor der realen Welt… Sorry, DAS kann ich auch bei ganz viel Toleranz nicht ernst nehmen. *würg*

Ich könnte auch kotzen, wenn ich höre, wie tolerant wir doch seien und ginge es um`s Outing des eigenen Kindes, käme plötzlich ein erschreckend hoher Prozentsatz der Deutschen nicht mehr damit klar!?!? Getarnt unter: „Mein Kind soll nicht leiden müssen der Liebe wegen.“ oder „Ich wollte doch so gern Enkelkinder.“ oder so `n Dreck! Alter, hört ihr euch eigentlich selber zu? Ist doch alles scheissegal. Ich setz doch kein Kind in die Welt, weil ich mal Oma oder Opa werden will, verdammt.

Ich bin sooo dankbar, dass meine Eltern nie diesen Druck des Enkelkinder-Wunsches auf mich ausübten. Denen hätte ich selbst als Hetero-Schlampe was gehustet. 😉 Denn DAS hier, DAS ist MEIN Leben! Auch haben weder Mutter noch Vater je eine Art von Rassismus oder Phobie in mich gepflanzt. Mir alles völlig fremd. Und dafür liebe ich sie! 🙂

Hätte ICH also ein Kind, das gleichgeschlechtlich lieben würde, würde ich es nach allen Kräften unterstützen. Ohne Liebe ist alles nix. Da kämpfte ich für mein Kind wie eine Löwin. Und nicht wie eine Hyäne!

Und dann erst dieser Scheiss, dass Kinder Vater UND Mutter brauchen. – Viele Kinder haben weder noch, weil deren Assi-Eltern sich die Hucke zu saufen und einen FUCK drauf geben, wie ihr eigen Fleisch und Blut den Tag verbringt. Kinder werden verprügelt und gedemütigt. Von ihren eigenen „Eltern“, genannt Vater und Mutter! Na da frage ich mich wohl zu Recht: Sind Alleinerziehende dann auch nur halb so viel wert und nicht fähig, Kinder groß zu ziehen??? Waren Mütter nach Kriegsende unfähig, ihre Kinder groß zu ziehen, weil der Mann im Krieg fiel??? – Uuuhhh, ich könnte schreien!!!

Ich schäme mich so für diese Menschen, deren Intoleranz ich als Dummheit auslege, aus ihren beschränkten Denkmustern auszubrechen! So erbärmlich. Ich hoffe, sie mögen recht bald zur Vernunft kommen. Oder uns bitte den Gefallen tun und sich selbst ausrotten.

Amen.

Am Ende des Regenbogens

“I don’t care if you’re black, white, straight, bisexual, gay, lesbian, short, tall, fat, skinny, rich or poor. If you’re nice to me, I’ll be nice to you. Simple as that.” (Eminem)

 

Finden Schmetterlinge…

…immer wieder ihren Weg zurück?

Verharren sie wirklich nur in der Winterstarre?

...leben heisst lieben...

Vielleicht sind meine auch nur hackedicht und ihnen geschah,

was Heinz Erhardt einst schon sah… 😉

Der Schmetterling 

Es war einmal ein buntes Ding

ein so genannter Schmetterling.

Der flog wie alle Falter

recht sorglos für sein Alter.

Er nippte hier – er nippte dort

und war er satt, so flog er fort.

Flog zu den Hyazinthen

und schaute nicht nach hinten.

So kam´s, daß dieser Schmetterling

verwundert war, als man ihn fing.

😉

Wer behauptet, wir hätten nur EIN Leben…

…, liegt schlichtweg FALSCH!

Mit jedem neuen Partner begann für mich tatsächlich ein neuer Lebensabschnitt. Ähm, Moment. Oder war`s umgekehrt? 😉

– Mit nur kurzen Unterbrechungen war ich tatsächlich fast mein ganzes Leben lang in männlicher Begleitung.

Ob in Schulzeit, Ausbildung, Studium oder Berufsleben… Ich hatte über alle Stationen hinweg immer aufrichtige Unterstützung durch meine Männer. Dieses wärmende Gefühl von Heimat. Einem Zuhause. Besinnungsloser Liebe. Eins sein. Und ja, auch eine gewisse Sicherheit, obwohl selbst in Beziehungen nichts sicher sein kann.

Doch die Liebe kam und schlich sich wieder davon.

Anker-Verlust. On and on.

Ich litt, erholte mich und begann ein neues Leben.

Kein Scherz: Mir fiel erst heute auf, sogar meine Haarfarben wechselten mit JEDEM meiner Leben! – Von raben-schwarz gefärbt über mahagoni-rot bis hin zu gold-blond.

Die Beziehungen sind Vergangenheit.

Blond bin ich bewusst noch immer! 😉

Doch was mir über all diese vielen Jahre blieb, ist die MUSIK. 🙂

…und das Bemerkenswerte ist: Zu jedem einzelnen Abschied vom Partner liegt mir bis heute jeweils ein Song auf den Lippen.

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

(Victor Hugo, frz. Schriftsteller, 1802-1885)

Auch wenn ich AUSSCHLIESSLICH zu Black Music, Old School Rap und Hip Hop meine Hüften schwingen lasse, MEINE Abschieds-Songs sind wirklich galaxienweit entfernt DAVON…!!! 😉

Aber hey, zu Trennungen tanzt man für gewöhnlich auch nicht! – Und ja, sie dürfen voller Leid und Sehnsucht sein. Genau so, wie Against all Odds. Der Song zu einer großen Liebe, die schon einseitig in der Grundschulzeit begann, aber erst mit Beginn meiner Ausbildung erwidert wurde und 6 Jahre anhielt. – Nicht das Original, gesungen von Phil Collins, sondern – obwohl ich die Lady an sich wirklich so gar nicht ausstehen kann – von Mariah Carey. Hammer-Stimme, Hammer-Song. Gänsehaut. Absolut beneidenswert! Ach, wenn ich doch wenigstens nur `n bissl singen könnte. Ich würde diesen Song in Mariah-take-me-higher-Art den ganzen Tag rauf- und runterröhren. Rauf und runter! <3

http://www.youtube.com/watch?v=VPYKUMtGHbg

Heute, auf der Heimfahrt von Naumburg, warum auch immer, lag mir Cher mit ihrem Song „If I could turn back time“ auf den Lippen. Ein Song von 1989, voller Schmerz und Selbstvorwürfe. Und doch so kraftvoll. Und sie, sie so verdammt heisssssssss! Das Video, in dem übrigens ihr Sohn Elijah Blue mitspielt, sehe ich mir selbst heute noch wahnsinnig gern an. Warum ich mein Haar damals wohl schwarz colorierte? 😉 Aber kaum im Kopf und auf den Lippen, schon musste ich an das leidvolle Ende meiner ersten Liebe denken. Die allererste.. 🙁

http://www.youtube.com/watch?v=BsKbwR7WXN4

Ich sah IHN erst viele Jahre später wieder. Neben mir im Stau stehend. Und rief ihn Monate später einfach an. Die Nummer bekam ich von seiner Mom. Was ich mir erhoffte? Ich wollte mich entschuldigen für das, was ich ihm angetan hatte. Und ja, ich hatte auch sicher noch diesen Funken Hoffnung, die Liebe könnte so bekloppt sein und ein zweites Mal bei uns Einkehr halten. Und verbleiben. Aber wir hatten uns einfach zu weit voneinander entfernt. Wenn ein Gespräch nicht so richtig in Gang kommen will… Wenn SEINE bunten Träume unerfüllt blieben und ihn plötzlich für mich nur noch in schwarz-weiss erscheinen ließen… Wenn die Realität all meine jugendlichen Vorstellungen einer gemeinsamen Zukunft wie eine Seifenblase zerplatzen ließ… Dann bleiben einem nur noch die schönen Erinnerungen. Und die Musik. Aber wenigstens die.

Erinnerungen an ein anderes Leben!

Eines von vielen, das ich schon leben durfte… *glücklichseufz*

I f   I   c o u l d   t u r n   b a c k   t i m e

If I could turn back time
If I could find a way I’d take back those words that hurt you and you’d stay

I don’t know why I did the things I did I don’t know why I said the things I said
Pride’s like a knife it can cut deep inside
Words are like weapons they wound sometimes.

I didn’t really mean to hurt you I didn’t wanna see you go I know I made you cry, but baby

[Chorus:]
If I could turn back time
If I could find a way
I’d take back those words that hurt you
And you’d stay
If I could reach the stars
I’d give them all to you
Then you’d love me, love me
Like you used to do

If I could turn back time

My world was shattered I was torn apart
Like someone took a knife and drove it deep in my heart
You walked out that door I swore that I didn’t care
But I lost everything darling then and there

Too strong to tell you I was sorry
Too proud to tell you I was wrong
I know that I was blind, and ooh…

[Chorus]

Ooohh

If I could turn back time
If I could turn back time
If I could turn back time
ooh baby

I didn’t really mean to hurt you
I didn’t want to see you go
I know I made you cry
Ooohh

[Chorus #2]
If I could turn back time
If I could find a way
I’d take back those words that hurt you
If I could reach the stars
I’d give them all to you
Then you’d love me, love me
Like you used to do

If I could turn back time (turn back time)
If I could find a way (find a way)
Then baby, maybe, maybe
You’d stay

[to fade]
Reach the stars
If I could reach the stars

…meine Hündin Baia lehrte mich: Leben heisst Lieben!!! R.I.P., mein Baby. <3

Ist das Befriedigen…

…einer Sehnsucht der Tod der Begierde?

O-Ton Hank: „It is possible that longing for something is better than actually having it. I’ve heard it said that satisfaction is the death of desire.“

Oder fördert nicht eher das Nicht-Stillen der Sehnsucht das langsame Sterben der Begierde???

Auch ohne meine Lieblingsserie Californication lässt mich das Thema derzeit nicht los. *grins*

Ich hatte euch ja im März bereits von meinem Kumpel berichtet, der sich mit Frauen traf und es genoss, dabei NICHT bis zum „Äußersten“ zu gehen:

http://baerlinerin.com/kuschel-freunde-also-ich-weis-nicht/

1. NEIN, ich habe meine Meinung seit damals NICHT geändert.

…denn ich träume nicht von Schokolade. Ich vernasche sie, wenn ich Lust verspüre! 🙂

2. Aber JA, verdammt, MIR fehlt da gerade was in meinem Leben! 😉

…und darum kann ich nur wieder aus tiefster Überzeugung sagen: Alles Humbug. Gestillte Sehnsucht macht Lust auf mehr. Wählerisch sein (!!!), genießen und weiter begehren!

Ich bin Jägerin, aber beileibe keine Sammlerin! DAS mag vielleicht der Unterschied sein. Wenn ich was auf dem Herzen hatte, dann immer den Wunsch nach etwas, ähm, Lang-fristigem. *kicher* Nein, liebe Männer, ihr könnt aufatmen: Größe ist NICHT alles. Aber das passte gerade so schön. Ooops. 😉

Was hätte ich davon, MICH mit möglichst vielen Männern zu teilen?

Und die Männer, die ICH näher kennenlernte, verloren auch definitiv NICHT ihren Reiz! – Ganz im Gegenteil. Ich empfand es als Bereicherung, mit jedem weiteren Mal vertrauter zu werden und schätzte gleichzeitig die Leichtigkeit, die diese Art der lockeren Bekanntschaft mit sich brachte. Viel Zeit für vierpfötige Mitbewohner, Job und Hobbies eben. *grins*

Also kompletter Nonsens, dass sich NACH MEINEN Begegnungen die Begierde davon schlich.

Doch ich benutze nicht umsonst das Präteritum. 🙁

Vor wenigen Tagen erst unterhielt ich mich mit einer Freundin über Dies und Das, Das und Jenes. Und wie wir Frauen so sind, kamen wir vom 100sten in`s 1.000ste und wurden immer alberner. Bis sie meinte, sie hätte gerade nicht mal genug Zeit, es sich selbst zu machen. Rrrumms.

Zunächst dachte ich, ich hätte mich verhört. Aber nein. Sie sprach nur aus, was wir beide gerade parallel durchleben. In Vollvollvollzeit tätig, Messe- und Orderphase, beide Singlefrauen. Nur so viel: Der Außendienst ist fürwahr „verkehrsreich„, „ausfüllend“ und durchaus „befriedigend„, und ja, die Nächte sind manchmal verdammt kurz… 😉

…aber leider, leider ALLES wirklich nur jobbezogen gesehen. So sehr ich die Doppeldeutigkeiten auch bestätigen wollte! *schnief*

Es stimmt! Wir Mädels haben gerade zu wenig Zeit und Muße, abends auszuspannen oder uns selbst am Wochenende mal um uns und unsere Sehnsüchte zu kümmern. – Und seit der kleine Schwerenöter RoMeo bei mir einzog, hat ganz klar SEINE Erziehung Priorität. Das heisst, längeres Alleinsein ist noch nicht drin. Und das heisst… Ach, ihr ahnt`s womöglich schon! 😉

Was ich also die letzten Wochen erlebte (oder eben nicht! *grins*), ist: Für den kleinen Racker übte ich mich (un)freiwillig im Sexverzicht.

Klingt nach einem spannenden Experiment? —>>> NOPE!!! NICHT zur Nachahmung empfohlen.

Denn was mir seitdem Angst macht, ist eine ganz andere Beobachtung: So lange frau in – wenn ich es mal so benennen darf –  Übung bleibt, so lange sie sich Zeit für sich nimmt, so lange also ihre Sehnsüchte befriedigt werden, lebt die Begierde weiter. Und weiter. Und weiter. Mit größerem Abstand zur Zweisamkeit jedoch trage ich Sorge, Sehnsüchte zu vernachlässigen und auf Grund sinkender Begierde nicht mehr befriedigen zu WOLLEN. Ja, leider wollen…

Klingt kompliziert? Einfach ausgedrückt: Je länger der Sexverzicht anhält, desto weniger könnte es mich eines Tages stören.

Und DAS, meine Lieben, ist ETWAS, das ich NIEMALS zulassen werde! 😉

 

Keiner geht allein!

Heute Abend traf ich mich erstmals nach Miss Liebreiz` Tod mit meiner Golf-Partnerin am Ku`damm. Auch sie war drei Wochen im Urlaub und freute sich auf meinen USA-Bericht…

…doch ich merkte selbst, ich war nicht sehr gesprächig. Und an gemeinsames Golfen kann ich derzeit noch gar nicht denken.

Doch dieser wunderschöne Spruch lief mir über den Weg. Und ich interpretierte ihn für mich sofort mit dem DANACH, anstatt dem HEUTE:

„Auch wenn dich Schatten umgeben, vergiss nie: Du gehst nicht allein.“ (Altirischer Segenswunsch)

Ich widme diese Karte meiner Baia.

Wir wissen nicht, was nach dem Tod kommt.

Schatten oder Licht?

Eiseskälte oder Wärme?

Endstation oder neues Leben?

Sackgasse oder wenden möglich?

Grau oder bunt?

Einsamkeit oder Wiedersehen?

Vakuum?

Oder vielleicht doch mehr Leben als je zuvor?

Sollte es eine Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten geben, so hoffe ich auf ein Medium, das meiner Maus vermittelt: Ich werde immer bei dir sein!

Und für diejenigen, denen der eigene Tod noch immer Angst macht: Fürchtet euch nicht. Ihr seid nie vergessen! Es wird immer Menschen geben, die um euch trauern. Die an euch denken, die sich an alles Schöne um euch herum erinnern. Die euch nacheifern, die euch dankbar sind für alle gemeinsamen Momente. Also seid nicht traurig, dass ihr eines Tages gehen müsst. Dem Tod ist noch keiner entkommen. Wir alle werden durch diese Tür gehen. Euch voraus oder folgend.

Ich jedenfalls habe keine Angst mehr. Vor nichts!

R.I.P. meine allerliebste Miss Liebreiz!!!

Meine geliebte Zaubermaus,

liebste Baia von Pinscho,

noch am 27.06.2013 feierten wir alle deinen 3. Geburtstag und jetzt weilst du schon nicht mehr unter uns.

http://baerlinerin.com/gebuuuuuuuuurtstag/

Ich habe noch nie an einen Gott geglaubt. Wie auch?

Ich glaube auch nicht mehr an ein Schicksal. Welchen Sinn sollen zu frühe Tode bringen? Das ist doch alles nur ein Schönreden und Trostspenden, das einfach nicht wahr ist.

Du wurdest aus dem Leben gerissen und lehrtest mich, der einzige Sinn im Leben ist, zu lieben.

Du warst ein Sonnenschein für alle, die dich kennenlernen durften.

Du hast geliebt und du wurdest geliebt. Und ich hoffe inständig, du hast DAS gespürt. Bis zum letzten Herzschlag.

ICH habe dich über alles geliebt. Mehr als meine Familie, mehr als meinen Partner und mehr als mich selbst. Und das, meine zuckersüße Knutschmaus, ist nicht nur so dahin gesagt.

Tiere haben die reinsten Seelen auf Erden und dein Tod ist so viel schmerzlicher, als alles, was ich in meinem Leben bisher an Tod und Schmerz erleben musste.

Du warst mein Wunschhund, den ich schon vor der Zeugung bestellte.

Vom ersten bis zum letzten Atemzug einfach nur perfekt für mich.

Und ich bin so unendlich glücklich, dass ich DAS in jeder Minute unserer Zeit zu schätzen wusste.

Ich hatte immer gehofft, dich 10, 12, 15 oder gar 17 Jahre deines Lebens begleiten zu dürfen…

…doch auch nach den „nur“ drei gemeinsamen Jahren – dafür den allerallerschönsten und lustigsten meines Lebens – wirst DU für immer mein Herz besetzen.

Für immer.

Ich liebe dich.

Auch über deinen Tod hinaus.

Und so lange ich lebe!

Deine Elli <3

…und all deine großen und kleinen Freunde, die dich Herzchen nie, nie, nie vergessen werden!

 

Ich hoffe auf ein Wiedersehen, Frollein!!! 😉

 

Miss Liebreiz verstarb gestern.

Mopsfidel.

Im Alter von nur drei Jahren.

Meine Freundin Andrea und Baias Spielkumpel Diego blieben bis zum Abend. Ingo, mein langjaehriger Lebensgefaehrte, mit dem ich Baia vor drei Jahren zu uns heim holte, ist gegen 22.30 Uhr zur Tür raus. Ich habe noch immer unendlich viele Tränen, mir ist auch nach den paar Stunden Schlaf kotzübel, ich rieche an allen Decken und Spielzeugen, mein Kopf zerspringt. Ich bin gestern gestorben!!!!!!!!! – Seit meinem 6. Lebensjahr wünschte ich mir einen Hund. Mit 35 Jahren warf ich alle Vernunft über Bord, trotz Job im Außendienst. Alle meine Kunden kannten Baia, jeder liebte sie. Wir waren auch im Job nahezu 24 Stunden beisammen. Sie war mein Seelenhund! Mein Kind, das ich nie haben werde. Meine Freundin. Mein treuester Gefährte, mit reiner Seele. Drei Jahre, in denen ich täglich immer zu schätzen wusste, dass ich endlich meinen Traum lebte. Ich habe sie für alles geliebt. Alle Liebenswürdigkeiten, jeden Quatsch, jeden Augenaufschlag, jeden Glücksseufzer, jeden Atemzug. Täglich geküsst, mehrmals Ohren, Fell und Pfoten tief eingeatmet.

Alles wurde mir gestern Mittag genommen.

Alles.

Ihr Liebreiz, ihr Grinsen, ihr Schlecken, ihre unendlich große Freude!

Ich bin leer. Möchte nur noch aufhören zu atmen. So schnell wie sie. Sie ist beim kurzen Ballspiel einfach umgekippt. Auf unserer Wiese vor der O2 Arena, auf der sie schon so oft mit Kumpel Chico spielte. Alle viere in die Höhe. Ich dachte erst, sie wälzt sich. Ich war ihr nicht mal boese in dem Moment. Letzter Urlaubstag unserer schönsten drei Wochen. Dann sackten alle vier Pfoten zur Seite. Ich habe geschrien, bin gerannt, habe geschrien, Mund zu Nase beatmet, Touristen halfen, bestimmt 30min.

Alles erinnert an meine Zaubermaus! – Ich bin tot!!!

LATEX muss ein Weib sein! – Sooo wandelbar…

…, mal verrucht und sexy, mal frech und dann doch wieder ganz vorzeigbar und alltagstauglich. 😉

Vor knapp fünf Monaten berichtete ich ja bereits von meinen ersten, ähm, Berührungen damit. Nicht alles, aber erst einmal genug… 😉

http://baerlinerin.com/die-liebe-zu-latex/

Nun ist`s endlich so weit: „Madame Spree“ geht an den Start. <3

Und da dies mein 100ster Artikel seit Blogstart im letzten Oktober ist, freue ich mich ganz besonders auf mein erstes Interview. Mit meiner Freundin und der Designerin von „Madame Spree“: 

So, meine Liebe. Hier also mein Ein-Satz-Interview mit der Bitte um kurze Antworten. Bereit? 

Ja. 

Ich sehe, du verstehst. 😉 – Wer bitte ist „Madame Spree“?

Nicht ‚Wer‘, sondern ‚Was‘.

Oha. Also WAS bitte ist es?

Ein Online Shop.

Ok??? Weil: Es gibt ja noch keine?!?!

Doch schon, aber nicht so einen.

Was macht „Madame Spree“ denn so besonders?

Das Produkt  bzw. das Material: Es handelt sich um Latex, das im wahrsten Sinne des Wortes „anzieht“.

Klingt nach dunklen Clubs und Fetisch-Parties…

*lach* …denken viele, ist bei mir aber nicht der Fall.

Weil…?

… weil ich in erster Linie Mode mache, die sich im Grunde nur durch das Material zu, sagen wir mal, herkömmlicher Mode unterscheidet.

Verstehe. Also sind deine Sachen… alltagstauglich???

Ja, genau das ist mein Ansatz: Extravaganz im Alltäglichen… wobei, sagen wir lieber „fast alltagstauglich“, denn Latex fordert – wie eine Frau, wenn wir schon beim Vergleich bleiben wollen *grins* – eine gewisse Pflege!

Aha. Und auf wie viele extravagante Kollektionsteile kann ich mich bei dir freuen?

Madame Spree ist ein neues Label mit einer kleinen, aber gut ausgewählten Kollektion.

…die sich dann doch hoffentlich in absehbarer Zeit noch erweitert?

Richtig, so ist es geplant.

Fein, fein. Und was erwartet mich darüber hinaus bei Madame Spree?

Tolle, moderne Schnitte aus einem Material, das strapazier- und anpassungsfähig ist wie kein Zweites!

Klingt nach einer Liebeserklärung! 

Unbedingt, denn Latex ist wie eine zweite Haut, die doch jeder gut gebrauchen kann…

Reden wir nicht mehr davon, sonst werde ich, ähm, noch…

…neugierig? Richtig und das wäre natürlich gaaanz schlecht, `ne?  😉

Für mein Konto schon. *hihi* Also raus mit der Sprache: Wie bist du dazu gekommen?

Wozu? Latex oder Mode?

Meine Güte, ich stelle doch hier die Fragen! 😉 Beides natürlich.

Na ja, Modedesign habe ich schon immer betrieben; also zumindest seit ich einen Stift halten kann, entwerfe und zeichne ich Kleider und das mit dem Latex, das ist eine längere Geschichte.

Keine Sorge, für dich habe ich doch Zeit mitgebracht.

Mmmhhh, nur wie fasse ich mich kurz?

Mein Tipp? – Indem du nur die wichtigsten Stichpunkte aufzählst?!?!? *lach*

Zugegeben, ich hatte auch Vorurteile gegenüber Latex, dann Urlaub und Shopping in Amsterdam, Latexladen, Neugier, Kleid im Laden anprobiert, und … tja, WOW.

Ging doch. Gestatte mir die Frage: Du trägst… also privat… auch Latex?

Gelegentlich ja; was mich aber vielmehr fasziniert, ist das Material selbst.

Was genau daran? 

Es hat Charakter; genau wie Leder hat es einen eigenen Geruch, seine eigene Haptik, eigene Techniken beim Verarbeiten und leider auch manchmal seinen eigenen Kopf.

Klingt wie `ne Frau: Sehr speziell! 😉

*lach* Ist es auch… Apropos Frau: Entweder frau mag es oder eben nicht, aber in jedem Fall ist der Kontakt damit ziemlich spannend.

Die Betonung liegt auf „Frau“? Folglich sind Männer (noch) nicht deine Zielgruppe?

Nein, im Moment nicht, aber vielleicht gibt es später ja mal einen „Monsieur Spree“.

Und wie muss denn die Frau, die sich für „Madame Spree“ interessiert, beschaffen sein?

Körperlich gibt es keinerlei Einschränkungen, da jedes Kleidungsstück individuell und maßgenau angefertigt wird.

Klingt, sagen wir mal, etwas preisintensiver?

Preisintensiv würde ich jetzt nicht sagen, aber es ist eben keine Stangenware und deshalb ist der Preis zwar gehoben, aber doch immer noch bezahlbar.

Also müssen es nun gutverdienende Business-Ladies sein?

Nein, sie müssen einfach einen Sinn für das Besondere, für Stil und für Klasse mitbringen. Ich spreche Ladies an, die in jeder Hinsicht wissen, was sie wert sind.

Wow. Sehr schön formuliert. *träum* Also nehmen wir mal an, ich bin so eine selbstbewusste Lady…

Jaaa…?

…die auch gern mal Jeans trägt… 

…edgy, rockig, feminin und so viel mehr: Beschreibt durchaus auch meine Kundin, die gern ein Latex-Top zur Jeans kombinieren darf. 

Was müsste ich denn tun, um an ein Kleid von „Madame Spree“ zu kommen? 

Wieder in Stichpunkten?

Wo wir schon in der Übung sind: Ja, bitte! 😉

Zuerst besuchst du meinen Webshop, dann siehst du dich ein wenig um, was dir gefällt, legst du in die Tüte, dann gibst du deine Maße an und fertig.

Wie genau muss ich mich denn da vermessen?

Sehr genau!

Also kann ich nicht schummeln, ähm, optimieren? *kicher*

Nein, das wäre fatal, weil sonst die Sachen nicht passen könnten; wie gesagt, alles Maßanfertigung.

Und woher weiß ich, welche Maße du genau brauchst und ob diese korrekt gemessen wurden?

Das wird dir im Laufe des Bestellvorgangs angezeigt: Anhand deiner ausgewählten Kleidung werden bestimmte Maße benötigt, dazu folgen immer eine Erklärung und zusätzliche Bilder zur korrekten Maßnahme und dann kann wirklich nichts mehr schief laufen.

Puh. Sehr gut. Und wenn ich dann immer noch unsicher bin?

Dann hast du natürlich die Möglichkeit, persönlich Kontakt mit mir aufzunehmen.

Klingt eigentlich blondinen-simpel. *rotwerd*

Ist es ja auch.

Und ganz wichtig für Ungeduldige wie mich: Wie lange dauert denn die Herstellung meines Latex-Teilchens?

Da die Qualität im Vordergrund steht, ist Sorgfalt natürlich Pflicht: Also je nach Kleidungsstück in etwa drei Wochen.

Plus Versandweg?

Na komm, der ist ja nicht soweit; wie gesagt, alles maßangefertigt, direkt in Berlin.

Hey, dann ist der Name ja richtig Programm. Ich bin schließlich B(a)erlinerin und muss so was natürlich unterstützen! <3

Schön, dass wir da einer Meinung sind. *grins*

Warte, eine Frage hätte ich natürlich zum Abschluss noch.

Ja, gern.

Nehmen wir mal an, ich treffe morgen meinen Mr. Big *seufz*…

…ist doch toll, viel Glück.

*lach* …und ich beschließe, meine Hochzeit in einem sehr, ähm, extravaganten Kleid zu krönen.

Verstehe.

Könntest du da etwas für mich tun??? Ich meine, alle Designer zeigen doch am Ende einer Kollektion ein Brautkleid.

Im Moment nicht, aber witzigerweise hatte ich schon einmal eine Vision davon; wer weiß, eines Tages mache ich das vielleicht…. aber auch dann wird es wieder absolut individuell.

Schaaade. 🙁 – Dann verliebe ich mich in nächster Zeit lieber noch nicht und warte ab?

Mmmhhh, dann wäre ich ja schuld?!

Jetzt, wo du es sagst… *grins*

Vorschlag: Wenn es soweit ist, dann schauen wir mal, was wir für dich tun können.

Klingt super! Vielen Dank für deine Zeit und von ganzem Herzen viel Erfolg für dein Label.

Danke schön, dir auch. – Beim Verlieben, liebste Baerlinerin! 😉

 

P.S. Neugierig??? Dann freuen wir uns, wenn ihr mal auf Tuchfühlung mit der Lady geht. Nix wie hin zu www.madamespree.de.

 

Beste Freunde schubst frau auf keinen Fall…

…von der Bettkante! 😉

Ein Kumpel schickte mir vor Kurzem Folgendes:

Sie: Hey Süßer. Ich bin die neue Nachbarin.
Er: Hi.
Sie: Ich will mich n bissl betrinken und vögeln. Hast du Zeit?
Er: Ja klar!
Sie: Gut! Kannst du heute Abend auf meinen Hund aufpassen?  
 

…ich habe Tränen gelacht. 🙂

Erstmal wieder sehr geil, was Männer gleich denken. *grins* Und sehr erfrischend zu lesen, wie locker Frauen heute Sprüche hauen und sich nehmen, was sie brauchen.

Für mich Anlass genug, einmal mehr über beste Freunde nachzudenken. Also wirklich beste Freunde. Ihr versteht? Nicht? Hmhhh. Na Teilzeit-Lover. Hausfreunde eben. Leute! B e s t e Freunde! Ersatzmänner, meine ich. Im Sinne von Lustbringern. Oder Liebsdienern. Ähm, Erwachsenen-Spielzeugen? Ach, was sag sag ich, Sexhelferlein. – Ok, ok! Dildos und Vibratoren! Nun ist`s raus… 😉

Es gibt so einige Feiertage rund um die Liebe:

14. Februar. Kennt jeder. = „Valentinstag“
14. März. Was? Den kennt ihr nicht? Erklärung weiter unten 😉 = „Schniblo-Tag“ 
9. Mai. Hmhh, kennen nur die Brasilianer und Briten, oder? = „Tag des Orgasmus“
6. Juli. Ja, ok, schon mal von gehört. = „Internationaler Tag des Kusses“
 

…aber eben keinen „Tag des Dildos“. Bis auf eine Minigruppierung von 9 Mädels auf Facebook. *lach* Und auch keinen „Tag des Vibrators“. Nüscht. 🙁

Und mal Hand auf`s Herz, Mädels. Haben wir nicht alle ein Drittel Ersatz-Mann daheim? Ohne Hirn, ohne Herz, aber mit viel prachtvoller Mitte… 😉

Unter uns: Manche „Pracht“voller, als was die männliche Schöpfung in natura zu bieten hat, denn durchschnittlich misst die Penis-Länge des deutschen Mannes zwischen 14 und 16 cm… Aber aufgepasst: Die Durchschnittsdildos hierzulande liegen jedoch bei 20cm! – Noch Fragen??? 😉

Aber deren Geschichte ist ja auch schon so verdammt „lang“. *grins* Denn phallische Gegenstände versüßten bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. den Griechen die Freizeit. Ich hoffe, die ollen Germaninnen folgten dem alsbald. Laut Wikipedia bestanden diese Spielzeuge meist aus Ton, waren innen hohl und wurden mit warmem Wasser gefüllt. Sounds good, doesn`t it? 😉 – Es folgten Freudenspender aus Leder, Holz, Glas und Wachs und erst 1996 wurde der erste Vibrator aus medizinischem Silikon „eingeführt“. 😉 – Heute „lieben“ Frauen übrigens neben Glas und Silikon auch Aluminium, Edelstahl, Granit und Holz. Ehrlich? Holz???

Dildos dienten aber nicht immer nur ganz so offensichtlich der Lust wie heute. Sie wurden auch schon mal als „Heilmittel“ gegen erotische Fantasien und Nymphomanie – klar -, aber auch gegen Melancholie, Nervosität, Zustände der Verwirrung – aha, ok – und – Achtung –  gegen Atemnot, Blässe und Schlaflosigkeit eingesetzt! –  Also wer bis jetzt immer noch keinen Ersatzmann daheim hat, auf in den nächsten Erotik-Markt! 😉

Vielleicht gibt`s hier ja DEN einen, der euch nicht mehr aus dem Kopf geht. *lach* Eine kleine, private Fotogalerie unserer best friends. Zwei von Single-Ladies, zwei von Beziehungstäterinnen… —>>> Danke für eure Fotos, Mädels. *knutsch*

Ach ja, noch ein Punkt. Damit alle Männer wieder ruhig schlafen können: Wie wichtig ist denn nun wirklich die Größe? Darauf stieß mich wiederum ein anderer Kumpel, als ich ihm meine neueste Erwerbung vorstellte:

Er: „…und es kommt doch auf die Größe an!!!“
Ich: „Nee, auf den Mann!!!“ 
Ich: „Der Vibrator hat ja sonst nix zu bieten. Aber wenn Liebe dabei ist, könnte Frau sich auch ganz sicher wieder an Kurze gewöhnen… ;-)“
Er: „…kann sie das??? Gute Einstellung.“
 
 

Also ganz cool bleiben. Wir lieben euch. Auch mit weniger Grundausstattung. Ehrlich. 🙂

Ach ja, und dann bin ich euch ja noch die Auflösung des „Schniblo-Tages“ schuldig. Drauf „gekommen“??? Bild.de „deckt“ auf:

„…der 14.3. – oder auch „Schnitzel-Blowjob-Tag“, unter Fans einfach nur „Schniblotag“ genannt. Was der Valentinstag für die Frauen ist, soll vier Wochen später am 14. März der „Steak and Blowjob Day“ für die Männer sein. Eingeführt wurde er im Jahr 2002 durch einen amerikanischen Radiosender. Viele denken sich jetzt: „Schnitzel? Blowjob? Hab‘ ich eh jeden Tag, was gibt’s da zu feiern?“ Richtig, nicht viel, aber genau das hat dieser Tag mit vielen anderen vermeintlichen Feier- und Gedenktagen gemein.“
 

Also auch ich als Frau finde den schon mal klasse. 🙂

 Und nicht vergessen: All you need is love… *hihi*