MIA ist ganz tief…

…in meiner Seele und zudem auch auf meiner Haut verankert. 🙂

Ach ja, und nun auch für jedermann als cooles Kleidungsstück sichtbar…

WER? – Na ja, in erster Linie: WAS.

Ich liebte schon immer das Fliegen, das Reisen und den fernwehigen Geruch von Kerosin. Und als ich nach meiner Hofa-Ausbildung eine Saison lang in SXF, ähm, am Flughafen Berlin-Schönefeld (kurz: SXF) am Check-In mit angeschlossenem Reisebüro arbeitete, musste ich auch die internationalen Flughafen-Kürzel auswendig lernen.

Und MIA war schon immer meine Lieblingsstadt in meinem Lieblingsland:

Miami eben. <3

Was lag da näher, als mir mein Miami schon vor Jahren für immer zu mir zu holen?

mein eigenes Miami_

Darüber hinaus ist „Pulp Fiction“ seit meinem Jahr in den USA 1994 (und seinem Erscheinungsjahr) mein absoluter Herzens-Film! Und wer ist so unsagbar sexy und geheimnisvoll? Fließende Bewegungen, Eleganz, schwarz-glänzendes Haar? Jepp. Mia. Mrs. Mia Wallace. Rrrrrrrr… 🙂

Und last but not least liebe ich den Song „Fallschirm“ von MIA, der in 2012 erschien und mein turbulentes erstes Single-Jahr am besten beschreibt. 😉

Von daher liebe ich den Namen Mia gleich aus 3 Gründen und wann immer ich ihn sehe oder höre, überkommt mich einfach ein wohliges und zufriedenes Gefühl.

So.

Pech nun für mich, dass ich in den neuen „Seven Eleven“-Store in Berlin-Mitte stolperte und mich was anflirtete, das ich definitiv NICHT suchte, NICHT wirklich brauchte und dem ich mich dennoch einfach nicht ergeben konnte:

Mein Lieblings-Name (!!!) UND dann auch noch meine sehr persönliche Zahl (!!!).

Als hübscher Sweater.

Ich bin ja fast durchgedreht.

Im sehr positiven Sinne!!!

🙂

Heute also ausnahmsweise mal rückwärts in Bildern.

Zunächst meine Neuheiten auf dem grossen Bild, dann der Look:

1. „MIA 75“ Sweater (aus dem neuen Eleven Paris Store in Berlin-Mitte)

2. Sportlich luftige Slipper (aus dem Urlaub in Paguera)

3. Streifen Midi Kleid (weil ich Wochen nach einem Midi-Rock suchte, der dem Black Striped Pencil Skirt von Burberry Prorsum ähnelt! Fündig wurde ich bei Zara. —>>> € 30 gegenüber € 450. <3 )

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Eleven Paris Sweater * Zara Midi Dress

Unknown 80`s Bracelet with a real zipper inside

Lovett Slipper

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Schwer wird`s nur in der Schuh-Wahl.

Ob schwarze Pumps, Sandalen, Ballerina…

…oder klassische schwarz-weisse Leder Loafer oder Brogues mit Lack-Kappe…

…aber auch – siehe Foto – Sneaker, Slipper und Ankle Boots – einfach alles Schuhwerk funktioniert perfekt:

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Von links nach rechts:

Nike Free Sneaker * Shoeshibar Plateau Ankle Boot * Y3 Sneaker * Lovett Slipper

Und so sieht das Kleid in seiner Gänze aus.

Selbst die Zusammensetzung ist dem von Burberry Prorsum sehr ähnlich: 87% Viscose, 11% Polyamid, 2% Elasthan. Nix scheint durch, das Material ist super fest und doch zum Bewegen stretchig.

Ein absoluter Figuren-Schmeichler!!! 🙂

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Und zu guter Letzt noch einmal die Slipper aus dem Urlaub.

Ein Schnäppchen für € 10,99.

Gab es auch in schwarz, aber das Durchscheinen der manikürten Zehen – was ich persönlich sehr mag – sah bei dem weissen Modell einfach ein bissl hübscher und zarter aus. <3

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Miami Outfits Nr. 15 – 19…

…und mich interessiert natürlich wieder brennend, wie ihr sie findet. 🙂

 Neu an Bord sind:

Nummer 15: Michael Kors neongrün/schwarzer Blumenrock

Nummer 16: Jessica Simpson Kleid

Nummer 17: Banana Republic blau/grüne 3/4 Hose

Nummer 18: Michael Kors Shopper

Nummer 19: Pleione Long Shirt

            

 Ich wünsche den Mädels wie immer viel Spaß beim Stöbern, Nachkaufen oder Nachstylen. :-)  Und den Jungs ein paar Ideen, eure Holde glücklich zu machen! ;-)

Mehr Bilder unter: http://baerlinerin.com/category/outfits/ Weiterlesen

Miami Outfits Nr. 12 – 14

…es war echt nicht beabsichtigt, aber irgendwie sind die vergangenen drei Outfits immer wieder „tierisch“ ausgefallen. Outfit Nr. 12 verhalfen die in Miami erstandenen Tiger Wedges von Calvin Klein und in Outfit Nr. 14 die Schlangen Sneaker Wedges von Guess dazu. – Ich wünsche den Mädels wie immer viel Spaß beim Stöbern, Nachkaufen oder Nachstylen. :-)  Und den Jungs ein paar Ideen, eure Holde glücklich zu machen! 😉

  

Mehr Fotos wie immer unter “…lieblingsoutfits”. —>>>

Miami Outfits Nr. 4 – 6…

…seht ihr hier. Ein schöner Mix: Von madamig über (sexy) casual (durch die Transparenz der Bluse) bis hin zu sporty, oder? – Auf jeden Fall wieder viel Spaß beim Stöbern, nachkaufen oder nachstylen. 🙂

  

Mehr Fotos wie immer unter “…lieblingsoutfits”. —>>>

…und weil wir Berliner gestern so einen fantastischen Sonnenuntergang hatten, noch schnell ein pic dazu. Einfach nur bezaubernd schööön, oder?

 

Miami. Eine Liebes-Erklärung…

…und mein „klitzekleiner“ Urlaubsbericht nach einer paradiesischen Woche Sommer, Sonne, Palmen und Mee(h)r in den USA. <3 🙂

Seit nunmehr knapp 30 Stunden ohne Schlaf auf den Beinen tun`s die ein oder zwei Stunden Schreiben nun auch nicht mehr! 😉

Letzten Mittwoch startete mein Flieger von Berlin über Düsseldorf nach Miami. Ich war bereits einige Male zuvor dort, doch das letzte Mal vor 12 Jahren. Ganz klar zu lange abstinent gewesen!!! 😉

Der 8,5stündige Flug von DUS nach MIA zog sich verdammt elendig lang hin. Die Gänge zu eng zum Laufen, die Economy Class zu eng zum Liegen und die Füße schwollen an, ob ich`s wollte oder nicht. 🙁 Aber, ich schwöre euch Mädels, es gibt Gerechtigkeit da draussen! Wunderte mich beim Check-In noch, wie eine Model-Mama mit 3 Kindern sooo dünn sein und auf 14cm Heels sooo herrlich elegant laufen kann, sah ich auch ihre Füße beim Einreisen aus den zuvor so anmutigen Heels heraus quellen. Tschakka! 😉

Trotz 3 Filmen (Schiffbruch mit Tiger – Fantasy, na ja, Chasing Mavericks – true story, Tränchen am Schluss, Hitchcock – bis auf Helen Mirren leider gähn) und 4 Dokumentationen (u.a. Mega Cities, Red Bull Cliff Diving) nahm der Flug einfach kein Ende…

…und dann noch diese schreckliche Ungewissheit, ob ich trotz Ablehnung via esta, aber dank eines 10-Jahres-Visums überhaupt einreisen durfte. …weil ich böses, böses Mädchen doch vor knapp 20 Jahren einmal „overstayed“ und eines wundervollen Tages am JFK sogar abgewiesen und auf den nächsten Flieger back home gepackt wurde… meine Nerven lagen blank!

Ich drückte meine Daumen fast den gesamten Flug über gaaanz fest. Ich wollte auf gar keinen Fall wieder umkehren müssen. Und ich war doch so wahnsinnig neugierig darauf, zu erfahren, inwiefern sich mein Miami, die Menschen vor Ort und ihre Mentalität und ja, auch die Shops und Malls im letzten Jahrzehnt geändert hatten. Ich liebe dieses Land einfach abgöttisch. Warum? Wieso? Weshalb? Ich weiß es nicht. Ich fühle ES. Ich fühle Liebe und Wärme und so was wie ein Zuhause-sein-Gefühl. Jedes wiederholte Mal, das ich in die USA einreise. Und egal, wo ich schon alles drüben war und lebte, Miami ist meine große Liebe.

Und diese Einreise also wurde mir nach einem nervenaufreibenden und langen Befragungsmarathon endlich auch gewährt. <3 Ich hätte vor Glück den Flughafen-Boden küssen wollen. 🙂 DER war jedoch ziemlich feucht und überall verteilt standen Eimer, um den durchkommenden Sommer-Regen aufzufangen. Sooo hatte ich den damals modernen Flughafen beileibe NICHT mehr in Erinnerung! 🙁

Meine Reisevorbereitung? Urlaubswetter-Check, Visum, Pass und Ausweis überprüfen, den Abend zuvor schnell alles mit hastig zusammen gewürfelten Urlaubs-Outfits und Kreditkarten in s Handgepäck werfen und los geht`s. Meist gegen 3 oder 4 Uhr nachts.

Ganz im Ernst: …ich drucke das Wichtigste des Zielorts kurz aus oder habe den Reiseführer als Lektüre für den Flug dabei, that`s it. Ich mache mich grundsätzlich nie bekloppt. Und ja, ich reise ausschließlich mit Handgepäck, weil mir schon 3 Mal das aufgegebene Gepäckstück als Verlorenes nachgeliefert werden musste und ich ein Mal nur Rennereien für Erstattung hatte, da meine Reisetasche der Länge nach beim Ein- oder Ausladen von irgendwelchen Vollpfosten aufgeschlitzt wurde! 🙁

Für Miami hatte ich also nichts an Reisebroschüren oder Dollar dabei. Hey, ich war doch schon einige Male dort und alles, was mir noch an Trips und Infos fehlte, bekäme ich doch eh ganz aktuell in den Hotels und Tourist Offices. So lief ich also schnurstracks zum nächsten Money Exchange am Flughafen, um den Bus bezahlen zu können, tauschte mein Bares von Euro in Dollar und sputete mich, endlich an „meinen“ South Beach zu kommen. 🙂

Vielleicht in der Hoffnung, dass die zuvor recherchierten Wettervorhersagen doch nicht ganz so genau sein konnten, ignorierte ich dummerweise das Einpacken von Schirm und Flip Flops. Jeden Mittag Schauer? Die gesamte Woche? Geht doch nicht…

…aber es ging (fast) doch. Und verdammt, ja, ich hätte es besser wissen müssen. – Denn als ich bereits zwei Wochen im August hier verbrachte, konnte ich die erste auf Grund des Starkregens nur in überdachten Malls vershoppen und erst die zweite überzeugte mit Sonne pur und sanftem Meeres- statt trommelnden Regenrauschens. 🙂

Dieses Mal jedoch musste ich arbeitsbedingt den Juli als Urlaubsmonat nehmen. Und warten bis Dezember? No way! – Also aufgepasst: Besser für Miami sind definitiv Dezember bis März. Ich weiss, ich weiss. 😉

Als der Bus in South Beach hielt, waren die Straßen bereits heftigst überschwemmt. Und damit meine ich „überschwemmt“. So heftig, dass die Kanalisation nicht alles von oben nach unten befördern konnte und wollte. Also noch im Bus die guten Sandaletten ausgezogen, im Gepäck verstaut und tiefgekühlt aus dem Bus in`s tropische Klima und meinen „Sommer“-Urlaub hinein gehüpft. Barfuss rannte ich mit Koffer und Handtasche unter`m Arm durch wadentiefes Wasser und strömenden Regen zum nächsten CVS (ein „kleinerer“ Supermarkt mit Kosmetik, Food, Touri-Shirts, Papeterie, Zeitungen u.v.m.) und erstand für 2,49 Dollar ein Paar schwarzer Flip Flops. Also wie frau sich sooo über ein Paar preiswerte Flip Flops freuen kann… EINFACH UNVORSTELLBAR!!! 🙂

…auf den Schirm dagegen verzichtete ich vorerst, was sich als überaus idiotisch erwies. Ich wurde am nächsten Morgen nämlich noch einmal von einem so unsäglich krassen Schauer überrascht, dass mich der Regen bis auf die Haut durchweichte. Und das kurz vor meinem gebuchten Bustransfer zum Sawgrass Mills. Also im Hotel schnell umgezogen, die Haare grob getrocknet und auf ging`s. Bei „trockenem“ Sonnenschein. Nur wenige Minuten später. Grrr. – Klar wie Klossbrühe dagegen war: Sobald ich aus diesem Fauxpas lernte und einen Regenschirm kaufte, brauchte ich ihn nie wieder! Doppel-Grrr. 😉

Die wenigen Tage, die ich dieses Mal gebucht hatte (ich wollte Miss Liebreiz nicht zu lange abgeben müssen), nutzte ich rückblickend gaaanz richtig und intensiv! 🙂

Auf Grund der 6 Stunden Zeitverschiebung bereits am frühen Nachmittag des Mittwoch angekommen buchte ich schon einen Bustransfer für Donnerstag zum Outlet Sawgrass Mills und verbrachte den Rest des fast sonnigen und regenfreien (!!!) Nachmittags damit, Strand und Viertel neu zu erkunden. Erstaunen pur: Fast nichts hatte sich durch meine Augen geändert. Selbst A/X, Sephora und McDonalds waren noch dort, wo ich sie vor 12 Jahren zurück ließ! 😉

Am Donnerstag ging`s also zum Outlet Sawgrass Mills und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass frau in DEN Malls noch immer einen ganzen Tag verbringen kann… und sich dann schon beeilt hat!!! 😉

Am Freitag fuhr ich mit den Öffentlichen zum bereits bekannten Aventura Mall. – Auch hier lässt sich vortrefflich ein ganzer Tag vershoppen! 🙂

Am Samstag zum Bayside Market, einer ebenfalls mir bereits bekannten, überdachten Shopping Mall in Downtown. Und dann noch ein wenig durch Downtown selbst.

Für Sonntag buchte ich erstmals die Everglades und war ganz froh, dass ich die Moskito-Vorsorge vergaß. Also mich NICHT wie alle anderen hektisch ab Bus mit Moskito-Abwehr-Spray einrieb, um wie sie schließlich nach Erbrochenem zu riechen… denn es gab nicht EINEN Moskito… 🙂

…und am Montag stand endlich ein Strand-Tag auf dem Urlaubsplan.

Am Dienstag, meinem vorletzten Tag im Paradies, durfte ich im ebenfalls erstmals besuchten Seaquarium mit Delphinen schwimmen und Mittwoch Mittag musste ich sehr wehmütig bereits zum Flughafen aufbrechen. – Nicht jedoch, ohne meine Taschen nochmal mit meinen Lieblings m&m s mit Peanut Butter zu füllen. 😉

Hier also mein kleines Reisetagebuch:

Donnerstag, 18. Juli (in Miami noch Mittwoch, 17. Juli):

…allein in meinem Traumland und meiner Traumstadt zu Bett fallen. Aber sooooooo unsagbar gluecklich, dass ich Miami noch immer liebe und alles nach wie vor so vertraut ist. 🙂

Freitag, 19. Juli 2013 (früh und spät):

…so, habe gestern meinen Geschmacks-Papillen zwei Orgasmen hintereinander spendiert. Was jahrelanger Verzicht eben so anrichten kann…  😉 Auf der Wunschliste durchgestrichen werden konnten: Tacos von „Taco Bell“ *ahh* und als Nachtisch heisse Cinammon Rolls von „Cinnabon“ *uuuhhhmmm*!!! <3 – Warum, bitte, haben es so ueberlebenswichtige Ketten noch nicht zu uns geschafft??? 😉

…da kaufe ich mir nach richtig warmen Weltuntergangs-Schauern gestern doch n Regenschirm und schleppe den ganzen Tag Flip-Flops und Schirm fuer den Fall der (Regen)Faelle mit mir rum und was gibt s heute? Sonne, blauen Himmel und 36 Grad!!! 😉  – Nach Aventura Mall und Sawgrass Mills noch einen letzten Tag shoppen im Bayside und Downtown, dann muesste ich endlich frei sein fuer lange Strand-Spaziergaenge, Everglades und whatever comes my way… <3  Auch wenn die hier alles haben, einen beschissenen Tuetentraeger habe ich dennoch nicht bekommen! So. Musste mal gesagt werden. 😉

…oh, fast vergessen. Heute auf der Speisekarte (und damit von der Wunsch-, weil Entzugs-Liste abgehakt): „Auntie Anne s“ riesige, ofenwarme cinnamon pretzel und Ceasar Salad am Ocean Drive. Abzocker, aber sehen und gesehen werden hat wohl seinen Preis! 😉

Samstag, 20. Juli 2013:

…soooooooo. Das war ne verdammt beschissene Nacht. Wurde gegen 3 jaeh aus dem Bett gerissen. Vom Gekreische meiner Zimmer-Nachbarinnen. Dachte erst, die Weiber haetten einen ueber den Durst gesoffen, aber nein: Als sie ihr Zimmer betreten wollten, fiel eine Riesen-Kakerlake ueber sie her. – Haette ich gestern noch fast gepostet, selbst Kakerlaken koennten meine Liebe zu Miami nicht trueben, muss… ich heute trocken feststellen: Koennen sie wohl! Hatte ja bisher nur tote Biester getroffen, aber seit 3 Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken. Schlafdecke wird nun jeden Abend untersucht, Fenster sind zu (waere eh Wahnsinn, weil s bei den Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit von 85% eh kein Lueften gibt) und mein Reise-Koffer ist wie immer fest verschlossen. Denke mal, Baia haette auch kein Interesse, wenn ich ihr SO EIN Souvenir mitbraechte!!! 😉

Sonntag, 21. Juli 2013 (früh und spät):

…right on the news: Today is „national ice cream day„. Woah! – Und ich weiss schon, was es gleich zum Fruehstueck bei mir gibt!!! 😉 Danach geht s zu den Everglades und mal schauen, was der Tag noch so bringt. So happy. <3

…Gott, war das schoeeeeeeeen! <3 – Bekam heute in den Everglades eine Airboat Ride. Donald, unser Tour Guide, war 1:1 Crocodile Dundee und genau wie der ja schon ein bissl mehr als nur bekloppt. Da raste gerade noch vorwaerts durch s Sawgrass, ploetzlich drifteste mit der gesamten Seite und ein anderes Mal dreht der Verrueckte donuts mit uns! Hammergeil!!! 🙂 Nur mit dem Prinz war wieder nuescht. Habe zwar einen echten, zuckersuessen Alligator auf dem Arm gehalten, aber nach dem Kuss: Ernuechterung. Doch hey, ich bleibe dran! 😉

Montag, 22. Juli 2013:

…Sonne, blauer Himmel, Hitze, Palmen, Strand oder Pool, Cherry Coke, DAS LEBEN IST SCHOEN!  <3 – Doch auch im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten ist nicht alles moeglich, schluchz. Wollte morgen mit den Delphinen schwimmen, aber das muss eine Woche im Voraus gebucht werden. *grrr* – Fahre nun morgen frueh auf gut Glueck in s Miami Seaquarium und vielleicht haben die ja Mitleid mit mir armem Huhn, das Mittwoch schon wieder nach Deutschland abreist. Brauche alle moeglichen Daumen, gedrueckt!!! 🙂

Dienstag, 23. Juli 2013: 

…woohoo!!! Es hat geklappt. 🙂 Als ich am Counter des Miami-Seaquariums stand und nur einen Single-Platz zum Dolphin Encounter wollte, war der zufaellig frei. Die Lady meinte zuvor auch noch, es ist immer ausgebucht, aber sie doublechecked gern nochmal. Ihr Erstaunen war zu herrlich, als sie mir den letzten Termin um 3:15 pm anbieten konnte. Ich fuehlte mich fast schon wie ein Lotto-Gewinner, so o…ft wiederholte sie mein Glueck…!!! 😉  – Und so ging s heute nach langem Warten und all den Shows im Park endlich im wetsuit zur Orientation und danach zum Streicheln und Spielen mit den Delphinen. <3 Schade nur, dass ich mich auf die Fotografin vor Ort verlassen musste. Fuer den Preis (4 pics 44 dollar!) war die Auswahl der Motive mal richtig sparsam. Alle anderen dagegen waren in Familie angereist und jeder „Observer“ zahlte „nur“ 10 dollar fuer s Zuschauen, konnte dann aber seine family die gesamte Zeit hinweg durch filmen  und fotografieren. Oder dann mehr Bilder (weil von allen) auf CD zu 60 dollar gebrannt bekommen. … Und zurueck zum South Beach musste ich zu allem Ueberfluss mit den Oeffentlichen durch den Feierabend-Verkehr und zweimal umsteigen, weil mein bereits bezahlter Tourbus schon 3:30 pm weg war. Aber, ach komm, frau kann eben nicht alles haben… Lucky me!!! 😉

Mittwoch, 24. Juli 2013:

…so. In 5 Stunden geht der Flieger. 🙁 Dem Sunrise am Meer schon zugeschaut, zum Fruehstueck zwei fette Reese s Peanut Butter Cups genossen und eben ausgecheckt. Jetzt gilt es, Miami nochmal in kraeftigen Atemzuegen zu inhalieren und zu hoffen, dass das Fernweh nicht allzu uebel schmerzt. Dafuer freue ich mich wie Bolle, meine kleine Zaubermaus morgen wieder in die Arme schliessen zu koennen. <3 <3 <3 Baia, ick komme!!! 🙂

Der Rückflug verlief – gegenteilig zum Hinflug – bemerkenswert schnell. Ohne Schlaf zog ich mir vier Filme hintereinander rein: Parker – Geballer und eine nervige Jennifer Lopez, Gangster Squad – faszinierende Zeit, geniales Ekel spielender Sean Penn, Die Bestimmer – Kinder-Komödie, aber Bette Midler & Billy Crystal total süß, Broken City – Möchtegern-fieser Thriller mit Mark Wahlberg und Russell Crowe.

Gegen 6.30 Uhr landeten wir in Düsseldorf, gegen 9.30 Uhr in Berlin und gegen Mittag hatte ich bereits meine Miss Liebreiz daheim in meinen Armen! <3 <3 <3

Der Urlaub war leider mal wieder viel zu kurz und das Einzige, was mir bleibt, sind meine Fotos, die glücklicherweise noch ganz frischen Erinnerungen und das befriedigende Gefühl, die Tage bestmöglich genutzt zu haben. Ehrlich.

…ich bin die ersten zwei Nächte immer wieder wach geworden, habe den sich spiegelnden Pool an meiner Zimmerdecke beobachtet, bin zum begehbaren Kleiderschrank geschlichen und habe mehrmals das Licht an der langen Schnur an- und ausgeknipst, ich habe durch`s Badezimmer-Fenster die selbst nachts noch heisse und schwüle Meeresluft inhaliert, den Geräuschen der Stadt gelauscht und geseufzt, weil das Glück genau hier und jetzt bei mir war!

…ich lebte und verinnerlichte dieses Mal jeden einzelnen Moment, jeden Geruch wollte ich mit nach Hause nehmen, jedes ach so geliebte Geräusch, wie die quietschenden Wasserhähne beim Auf- und Zudrehen, das amerikanische TV. Wo viele sich an den Kopf fassen und fragen würden, ob ich sie noch alle hätte… Aber so fühle ich.

…ich liebe dieses Land, das mich selbst jede Minute schwanken lässt zwischen Staunen und Entsetzen. Zwischen den Gegensätzen von Arm und Reich. Heiss und kalt. Zwischen den Unterschieden von sehr fortschrittlich und innovativ bis hin zu veraltet und bequem antiquiert. Selbst die kleinsten und dreckigsten Straßen, die Feuerleitern, das stete Surren der überall angebrachten air conditions.

…ich liebe die Fenster, die sich von unten nach oben nur öffnen lassen. Ich liebe den über alles liegenden Chlor-Geruch aus dem Bad, aus Wischwasser aus den Stores und in Wassergläsern, die mit Leitungswasser-Eis befüllt sind. Ich komme selbst mit der Hitze und den Schauern klar. Denn die Schauer sind warm und schnell vorüber – so, als hätte sich der Allmächtige gerade eben einen selbst gew*****. 😉 Und die Hitze ist erträglich, weil du überall Unterschlupf findest, der eisig klimatisiert ist.

…ja, ich bin auch nach 20 Jahren noch nach wie vor verliebt in dieses Land! Und einen Plan habe ich auch schon gefasst: Die 2 Wochen Spanisch-Kurs in Barcelona vor 14 Jahren und die 2 Wochen Kurs an der Uni vor 12 Jahren wieder aufzufrischen und drauf zu satteln. Auch wenn ich es nicht wahr haben möchte, aber nur mit englisch werde ich dort langfristig untergehen. In meinem Miami. <3

Und bevor ich endlich in`s Bett finde, hier die wichtigsten Facts zu Miami. Gemopst aus Wikipedia:

Miami [maɪˈæmɪ] ist eine City und zudem der Verwaltungssitz des Miami-Dade County im US-Bundesstaat Florida mit 399.457 Einwohnern (Stand: 2010).[1] Das Stadtgebiet hat eine Größe von 143,1 km². Die Stadt ist Teil der Metropolregion Miami mit etwa 5,5 Millionen Einwohnern. Der Name „Miami“ kommt von dem indianischen Wort Mayaimi (großes Wasser). Die Stadt liegt an der Mündung des Miami River in die Biscayne Bay, die ein Teil des Atlantischen Ozeans ist. Nach Jacksonville ist Miami die zweitgrößte Stadt Floridas. Die absolute Mehrheit der Einwohner Miamis spricht Spanisch als Muttersprache.[2]
Miami liegt im Süden Floridas an der Ostküste des Bundesstaates. Orlando liegt 360 km, Tampa 420 km, Jacksonville 540 km und Tallahassee 760 km von Miami entfernt.
Das Klima Miamis ist mit seinen feucht-heißen Sommern und trocken-warmen Wintern ein tropisches Monsunklima (effektive Klimaklassifikation nach Köppen: Am),[3] wobei die Stadt zwischen Ende Oktober und März durchaus Kaltfronten ausgesetzt ist. Der jährliche Niederschlag hat seinen Höhepunkt in der Regenzeit von Mai bis Oktober, die mit der atlantischen Hurrikansaison zeitlich zusammenfällt. In den übrigen Monaten herrscht Trockenzeit. Diese ist geprägt von milden Temperaturen, die von gelegentlichen Einbrüchen kalter Luft unterbrochen wird und es sind diese Durchzüge von Kaltfronten, die zu den geringen winterlichen Regenfällen führen.
Am 18. Juli 1896 wurde Miami mit etwa 300 Einwohnern offiziell zur Stadt ernannt. Drei Monate vorher war Miami durch Henry Morrison Flagler an das Eisenbahnnetz angeschlossen worden.

Und zu den Everglades schnell auch noch (nur die Schlangen vergaßen sie zu erwähnen), stiebitzt aus: http://www.florida-reisen.net/everglades-nationalpark-florida:

Sie sind weltberühmt und gehören seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO: die Everglades.

Landschaftlich geprägt sind die Everglades durch große Sumpfgebiete mit einer vielfältigen Flora und zahlreichen Gräsern. Nur in einigen Regionen wachsen große Pflanzen wie Zypressen, Königspalmen oder auch Mahagoniebäume. Ebenso abwechslungsreich wie die Pflanzenwelt ist auch die Artenvielfalt der Fauna. Wilde Alligatoren sind in den Everglades heimisch und tummeln sich dort im Dickicht der Sümpfe, aber auch Schildkröten, Flamingos, Ibisse, Pelikane, Skorpione und verschiedene Spinnenarten leben im Nationalpark Everglades.

Die Wassertiefe beträgt größtenteils nicht mehr als 15 bis 20 Zentimeter, die Breite der Wasserader erlangt aber bis zu stattliche 60 Kilometer.