Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“

Disneys Der Glöckner von Notre Dame

…und weiter geht`s mit Disney. 😉

oltre Blouse & easy dressed Pants & Gucci Swing Tote & Birkenstock Disney Tofino Slipper & Chanel Sunglasses____Einer meiner letzten posts drehte sich um Mickey Mouse Sandalen von Birkenstock (siehe Bild rechts), als ich just in eben jenen Bequemchen beim Warten auf die U5 darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ nur noch bis 04. November 2017 in Berlin gastiert.

Ja, ich habe den Tipp ein bissl verpennt. Doch wer wie ich ein riesiges Faible für Paris (auch unschwer am Titelbild meines Blogs zu erkennen 😉 ) und die atemberaubende Notre-Dame de Paris hat (1163-1345 errichtet; „Notre Dame“ steht übrigens für „unsere Frau“, gewidmet der Gottesmutter Maria), der MUSS einfach nochmal die Tage rein in dieses Musical-Meisterwerk, basierend auf dem Roman-Klassiker von Victor Hugo. 🙂

Disneys Der Glöckner von Notre Dame @ Berlin 2017_3Mein „erstes“ Mal mit dem Hunchback (der Bucklige) – oder Hunchie, wie ich ihn liebevoll nenne – war im Jahr 1999 im neu erbauten Stella Musical Theatre am noch unfertigen Potsdamer Platz. Übrigens ein Bau vom italienschen Star-Architekten Renzo Piano.

Ich erinnere mich wahnsinnig gern an meinen Arbeitsplatz gegenüber zurück. Wir arbeiteten mit einem Hoteldirektor, der an Charisma und Bodenständigkeit seinesgleichen sucht. Allmorgendlich kehrte er in jede einzelne Abteilung unseres Hauses ein und begrüßte seine Mitarbeiter. Leider blieb er uns nur für eine kurze Zeit, bevor er mit seiner Familie wieder nach Asien aufbrach. 🙁

Und gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen des frisch im Herbst 1998 eröffneten Grand Hyatt Berlin durften wir zur Vorpremiere schon einmal in die Aufführung luchsen. Meine so innig geliebten, lebenden Wasserspeier und die famose Stimme des Glöckners (cast 1999) sind mir bis heute im Kopf geblieben. 🙂 – Um so mehr ist es eine Schande, was heute – knapp 20 Jahre nach Entstehung – mit dem ehemaligen Theater-Neubau passiert. Oder eben dann doch nicht(s)! *grrr*

Disneys Der Glöckner von Notre Dame @ Theater des Westens in Berlin 2017Nachdem also meine liebe Freundin K. aus Hessen bei ihrem letzten Berlin-Besuch ganz vernarrt aus diesem meisterhaften Musical stolperte – na gut, natürlich auch ein bissl deswegen, weil sie einen der Darsteller als Freund der Familie kennt -, konnte der Tipp also nur auf meiner To Do-Liste landen! 😉

Mit meinem Mann habe ich mir leider keinen Musical-Fan(g) an Land gezogen, also musste meine Freundin M. zur Europa-Premiere herhalten. 😉 Und so erlebte ich 18 Jahre nach meiner ersten Begegnung mit Quasimodo am 02. Mai 2017 im Berliner Stage Theater des Westens wieder eine bezaubernde und zugleich traurige Romanze um den Glöckner Quasimodo. Die Kurzfassung:

„Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME erzählt die dramatisch-romantische Geschichte um den Buckligen Quasimodo, seinen Ziehvater Frollo und die schöne Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts. Eine Geschichte über Liebe, Rache und Mitgefühl – eingerahmt von den eindrucksvollsten Musical-Kompositionen unserer Zeit.“

Disneys Der Glöckner von Notre Dame @ Berlin 2017_2Und was soll ich sagen? Eine grandiose Umsetzung. Anders als damals, aber auch schööööön. Ich war erneut fasziniert und… wieder mal verliebt. Dieses Mal in Esmeralda. Sarah Bowden ist in ihrer Rolle der Zigeunerin ein Geschenk des Himmels! Smart, das Herz am rechten Fleck und so unglaublich sinnlich in Ihrem Tanz anzusehen.

Ich kann euch den Besuch im Theater des Westens nur wärmstens empfehlen. Also los, worauf wartet ihr noch…??? 😉

Anbei noch ein kurzer Überblick über die Ticket-Preise und ein paar der angebotenen Specials, die es vorab zu buchen gilt:

 Disneys Der Glöckner von Notre Dame @ Berlin 2017_1 Disneys Der Glöckner von Notre Dame @ Berlin 2017

Ich wünsche euch einen super Start in die Woche, ihr Mäuse, und lasst euch nicht ärgern. 🙂

Vertraut mir…

…, dieses malerische Fleckchen Erde müsst ihr besucht haben!!! 🙂

Knapp 8 Monate nach unserem Ja-Wort ging es Anfang April zum Honeymoon gen Indischer Ozean. Genauer gesagt in`s The Barefoot Eco Hotel auf die Malediven.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 001Hier also nun unser kurzer (zugegeben, nach Fertigstellung dessen ist das „kurz“ geflunkert) Reisebericht für alle, die unserem Reisetipp folgen wollen. 🙂

Anreise

An- und Abreise sind wirklich das einzige Manko und verdammt ätzend. Klar bin ich lange Stunden im Flieger von den USA-Urlauben gewohnt, doch ein ganzer Tag Anreise mit 2 x Umsteigen und insgesamt 3 verschiedenen Fliegern? – Aber von Anfang an: Ab Berlin (ja, lacht ruhig, hahaha, wir haben immerhin 2,5 Flughäfen in der Hauptstadt, *zungerausstreck*) ging es am Abend mit dem Flieger für 2,5 Stunden nach Istanbul, wo uns die 3 Stunden Wartezeit nachts um 1 Uhr versüßt wurden mit einem gigogigantischen und sauberen Flughafen mit 100% geöffneten Stores und Cafés. Nochmal, es war nach Mitternacht!!! Hermès, Bvlgari, Touri-Boutiquen… alles war da zum Schlendern und Zeitvertreiben.

Weitere 7,5 Stunden (aber mit einem Service der Spitzenklasse @ Turkish Airlines!), 2 Mahlzeiten, 2 Spielfilme und einige verbissen gegen meinen Mann und die Mitreisenden kämpfende Solitaire-Seancen später landeten wir auf der maledivischen Hauptstadt Malé (eine der am dicht besiedelsten Städte der Welt)…

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 002…die uns mit drückend-schwüler Sommerhitze begrüßte. Einmal kurz in`s Sommer-Outfit geschlüpft mussten wir ungelogen noch einmal 3 Stunden warten, damit der nächste Flieger gefüllt wurde! Wir sahen die Promenade des neu umgetauften Flughafen Velana ohne Witz ganze 2 Mal, die wir das Stück, was zugänglich war, links und rechts ablaufen konnten, genossen einen sehr guten Kaffee und trafen ein junges Pärchen aus Frankfurt, mit dem unsere Hochzeitsreise einfach noch unvergesslicher wurde (was haben wir zusammen Tränen gelacht und die Tage im temporären Paradies genossen). Im Anschluss flogen wir – nicht ohne ein auf Atheisten befremdlich wirkendes, nicht enden wollendes Gebet des Captains – noch einmal knapp 1 Stunde mit einem kleinen Verkehrsflieger zu unserem gebuchten Resort auf Hanimaadhoo. Und waren daaaaaaaaaaaa…!!! 🙂

Na ja, also fast! In Malé waren wir beide nicht vorbereitet, noch Formulare zur Einreise ausfüllen zu müssen, was alle anderen „Wochenendurlauber“ wohl schon zu wissen schienen. Erst als wir als eine der Ersten naiv gen Ausgang zur Passkontrolle Schrägstrich Visum-Stelle stolperten, nahmen wir die Massen an Mitreisenden um uns herum wahr, die emsig wie die Bienchen bunte Kärtchen wild ankreuzten und bekritzelten… und waren somit auch NICHT gefasst auf die strenge Einreisebefragung, die schon ziemlich nah der Einreise-Praxis in den USA ähnelte. 🙁

Hey, aber wir waren endlich am Ziel. Uuurlaub!!! 🙂

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 008Mit einem Mini-Bus des Resort wurden wir vier dann abgeholt und zu unserem „neuen“ Heim chauffiert, wo wir kurz vor 20 Uhr eintrafen, aber viel zu vollgepumpt von allen neuen Eindrücken waren, um müde in die Kissen zu fallen. Wir erhielten nach dem Welcome-Drink (den wir fortan tatsächlich täglich bestellten) eine kurze Führung durch die Örtlichkeiten, bestaunten unsere Suite und genossen unser erstes, keine Wünsche offen lassendes Abend-Buffet.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 004Allgemeines

Ohne Allgemeines geht es auch hier nicht, Leute. Also Augen geschärft und mitgelesen. 😉

Die Malediven (Malediven bedeutet übrigens „Inselkette“) sind ein islamischer Inselstaat und EINE von sage und schreibe 1.192 Inseln nannten wir für einen fernen Urlaub die Unsere: Hanimaadhoo auf dem Haa Dhaalu Atoll, eines von insgesamt 26 Atollen.

Eine Insel wird hier übrigens erst als Insel definiert, wenn sie mindestens 3 Kokospalmen ihr Eigen nennt. Alles darunter sind Sandbänke. *klugscheissermodusaus* 😉

Die hiesige Landessprache ist Dhivehi (ein Mix aus Arabisch, Singhalesisch, Hindi und Persisch) und die von rechts nach links gelesene, sehr hübsche Schrift nennt sich Thaana. Die Alphabetisierungsrate liegt laut Wikipedia bei 99% und hätte ich das eher recherchiert, hätte ich rückblickend schon auf der Anreise manch einem freundlicher beim Auffinden seines Flugsitzes behilflich sein wollen… 🙁

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 040Die Malediven sind eine Präsidialrepublik, eines der ärmsten Länder der Welt und der Islam ist die alleinige Staatsreligion. *ungläubigguck*

Landeswährung ist der hübsche Rufiyaa.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 049Die Bewohner werden Malediver genannt und sind im Gegensatz zu uns Touris ein ganz entspanntes, geduldiges Völkchen.

Als beste Reisemonate gelten November bis April, wobei wir mit dem April das gewünschte Traumwetterchen ohne einen Tropfen Regen bekamen.

Begrüßt wurden wir auf Malé (der Hauptstadt) von einer Luftfeuchtigkeit von ca. 80%. Zum Rückflug hatten wir uns jedoch bereits daran gewöhnt. Die Temperaturen lagen tagsüber um gleissendglühende 33 Grad (nachts kühlte es tatsächlich ein wenig ab, so um die 3 Grad weniger… 😉 ) und 29 Grad im Wasser. 🙂

Resort

Das Barefoot Eco Resort ist wirklich ein kleines Paradies.

Die Hüttchen und Häuser haben alle Meerblick, die Wege zur offenen Rezeption, zum resorteigenen Shop (das Angebot von Kugelschreibern über Postkarten, Modeschmuck, T-Shirts, Kleidern war ok, aber iwo fehlte immer das, was man suchte. Ob Aloe Vera oder After Sun Creme, ob dekorativer Sonnenschutz oder einfach nur eine gerade Naht vom Schneider-Atelier-Team), zur Massage (jepp, die gab es, die wollte ich, die sah ich aber nie von innen mit DEM Sonnenbrand, autsch), zum Diving Center und zur grossen, überdachten Halle mit Bar und Buffet sind kurz und die gesamte Anlage bis hin zum Strand wird tagtäglich von Dutzenden aufmerksamen und fleissigen Saisonarbeitern gehegt und gepflegt.

Das mannigfaltige Buffet liess morgens und abends absolut keine Wünsche offen. Von kalten über heisse Speisen… Vorspeisen, Hauptgänge, Desserts (selbstgemachte Kuchen, Crumbles, Pralinen, Mousse, Eiscremes, muss ich weiterschreiben? 😉 ), alles in mehrfacher Ausführung… von Fisch über Fleisch bis hin zu Vegetarisch… Obst noch und nöcher (oh, wie vermisse ich meine mundgerecht geschnittenen, reifen Papaya!!!)… und alles war wirklich sooo verdammt lecker!!! 🙂

Wir entschieden uns bewusst für Halbpension, um dem Druck der fixen Essenszeiten mittags zu entkommen, und ja, um die Bikini-Figur zu halten. Also mein Mann. 😉

Baerlinerin at Malediven Hanimadhoo Barefoot Eco HotelLeider war die Mittagskarte dann doch mehr als übersichtlich und wartete mit ein paar Sandwiches, wenigen Salaten, French Fries (zwar 9 Dollar, aber in grosser Portion mit 3 Saucen waren die schon ein Knaller!!!), einem nicht gelungen Ceasar Salad und täglich exakt 2 Pasta (dazu musste die Küche angerufen werden und wie bei „Und täglich grüsst das Murmeltier“ hiess es dann doch jeden Tag: pasta with tomato sauce OR pasta with fish 😉 ) auf.

Zimmer und Terrasse wurden täglich vom Roomboy sorgfältig wieder hergerichtet und 2 x am Tag gab es eine grosse Flasche vom Resort selbstaufbereitetes Barefoot Eco Tafelwasser im Wechsel zur leeren Glasflasche.

Verdursten konnte man wirklich nicht und wollte man seinen Gaumen mal mit etwas Anderem verwöhnen, hielt die Bar frisch gespresste Säfte und ein paar wirklich leckere Drinks und Cocktails parat. (ab 4,50 Dollar) – Aber Achtung vor dem in Australien gebrauten Ginger Beer (was KEINES ist, da im Islam kein Alkohol erlaubt ist)… absolute Suchtgefahr! 😉

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 042Bis auf ein paar wenige Idioten zum Fremdschämen (z.B. der Asket, der immer kerzengerade wie mit einem Stock im Arsch auf dem Stuhl fixiert sass und trotz nachbarschaftlicher Nähe an allen vorbeisah, ohne zu grüßen, und, ach ja, dem deutschen Spinner, der doch wahrhaftig am idyllischen Strand seine Boombox mit gruseliger Dancefloor-Eurovision-Song-Contest-Huhu-ich-bin-ein-totaler-Prollo-und-höre-Scheisse austesten musste und später über seine Platzierung bei Tisch diskutieren musste, als ginge es um sein erbärmliches Leben) ging einem keiner der anderen Urlauber auf den Keks. Kinder waren in erstaunlicher Menge und Größe mitgeschleppt worden, gaben frühs, mittags und des Nächtens ungewohnte Schreilaute von sich und doch verlief sich alles im Sand, am Strand.

Wir schliefen nicht ein einziges Mal aus und schafften es dennoch nicht zu den morgendlich kostenfrei angebotenen Yoga-Classes. Zu viel gab es hier zu entdecken. 😉 – Uns gefielen aber auf alle Fälle die kurzweiligen, gemeinsamen Kinoabende in der Gemeinschaftshalle (u.a. Findet Nemo, Before the Flood, Djungle Book), die sich mit spannenden Dokumentations-Abenden abwechselten (Turtles, Dolphins, Umweltschutz). Zweimal die Woche wurde von Bewohnerinnen der Insel eine kleine Kochvorführung zum Zuschauen und Verkosten angeboten und überhaupt ab es viel zu Relaxen und Lachen mit den Frankfurtern und Rostockern und Münchnern und und und…

Die Hotelhalle beherbergte sogar eine kleine Bibliothek mit deutscher, italienischer und englischsprachiger Literatur, eine gute Auswahl an Fachliteratur zum Thema Malediven und Meeresbiologie und einige Gesellschaftsspiele.

In den gepolsterten Loungemöbeln fühlte sich jedoch so mancher Badegast in klitschnasser Unterbux einfach zuuu heimisch… 🙁

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 024Um nicht als ebensolche Couch Potatoe zu enden, gab es jeden Abend ab 18 Uhr ein 1,5stündiges Volleyball-Turnier. Couragierte Resortgäste vereint mit professionellem Resortpersonal unter knallharten Angaben, todesmutigen Ballannahmen und meisterhaften Jubelschreien der Fan-Kurve. 🙂

Der Strandsand auf Hanimaadhoo ist weich wie Mehl, das Wasser tatsächlich noch türkiser als auf Kitsch-Postkarten und wenn wir eines JETZT wissen: Sonnenschutz SPF 50 ist nicht genug am Äquator. 😉

Was ihr also unbedingt mitnehmen müsst:

Neben den Badeschlappen auch feste Badeschuhe, um am Strand und im seichten Wasser über angeschwemmte Korallen, Muscheln etc. laufen zu können. Besorgt euch bitte vor Reiseantritt auch einen luftdurchlässigen Sonnenhut mit schmaler Krempe, denn Kopftücher verhindern keinen Sonnenbrand auf der Stirn und das Angebot im Shop ist… nun ja, nennen wir es „modisch ausbaubar“. Nehmt neben der Sonnencreme definitiv auch einen Eimer Aloe Vera Gel (oder After Sun) mit, denn es gibt vor Ort keinerlei Hilfe bei Sonnenschäden! Das einzig erhältliche Mittel, weil empfohlene Kokosöl für 13 Dollar, war für mich eher eine schlechte Geldanlage. Da ist das Team vor Ort leider mehr als unvorbereitet. 🙁

Das Bezahlen vor Ort (Drinks, Ausflüge, Shop etc.) erfolgt super easy via Unterschrift auf`s Zimmer, als Trinkgeld und für den Kaufrausch im Dorf solltet ihr jedoch unbedingt ein paar Dollar parat halten. 😉

Ach ja, und an die Raucher unter euch:

Zigaretten sind im Resort zwar zu erwerben, aber ihr seid mit 9 Dollar pro Schachtel am Start! Oder aber ihr macht euch auf in`s Dorf und zahlt nur 5 Dollar, allerdings nur auf sehr ausgewählte Marken. Und was ihr ganz sicher NICHT mit auf die Inseln nehmen könnt, sind Feuerzeuge IM Handgepäck. Also diese rechtzeitig im aufgegebenen Reisegepäck verstauen oder aber eines im Shop für 1 Dollar gekauft. Die im Resort angebotenen Streichhölzer sind hier auf Grund der extrem hohen Luftfeuchtigkeit nicht zu empfehlen! 😉

Ausflüge

Das Barefoot Eco Hotel bietet täglich mehrere Touren an, die sich teils dem Wetter, teils der Buchungssituation geschuldet auch verschieben können. Vor Ort befindet sich eine Padi Tauchschule, die gegen Gebühr auch Schnorchel-Ausrüstungen verleiht und hübsch bedruckte T-Shirts offeriert. Wir entschieden uns für:

Kayaks. Die liessen sich problemlos für 2 Stunden kostenfrei ausleihen und standen täglich ausreichend zur Verfügung.

Die gewünschten brandneuen Jet Skis hingegen fielen für uns auf Grund von Wartungsarbeiten regelrecht in`s Wasser. 🙁

Mountain Biking. Wobei es hier nur ein Fahrradfahren ist. Die Inseln liegen alle nur 1 Meter über dem Meersspiegel und die höchste Insel-Erhebung über 2,40m befindet sich nicht HIER auf dieser. 😉 Die gewarteten Fahrräder waren jedenfalls immer auf Abruf bereit, jedoch gab es für uns Frauen strenge Kleidervorschriften: Der Oberkörper musste bis über die Oberarme und das Bein bis unter das Knie bedeckt sein, sonst wurde frau wieder zum Umkleiden auf ihr Zimmer geschickt. 🙁 – Tja, und was gab es zu sehen? Also zunächst einmal uns Mädels mit entblößtem Schritt, denn mit Kleidern auf dem Herrenrad ist das so `ne Sache mit dem Sichtschutz… und dann natürlich das sogenannte „Dorf“. Ungepflasterte Wege, Strände gesäumt von Unrat und Plastikmüll (das Umweltbewusstsein und der Umweltschutz bewegen sich hier leider um 0), eine Pharmacy (OPEN und doch geschlossen, vielleicht auch rückwärts gelesen ein GESCHLOSSEN, wer weiss 😉 ), eine Ambulance (zum Glück nur von aussen kennengelernt), eine Police Station (dito), Schulen (im Rohbau) und mehrere Volleyball-Felder für die hiesige Damen-Mannschaft. Gesportelt und geschwommen wird von den einheimischen Damen ausschliesslich verschleiert. Ach na klar, und unsere geliebten Supermärkte. Mal heiss und stickig, so dass sich die Konservendeckel fast bogen, mal gefrierhauskalt… aber immer mit dem Lebensnotwendigen ausgestattet: Eiskaffee, Zigaretten und Red Bull!!! 😉

Eigene Strandgänge. Mein Mann und ich sind nunmal furchtbar neugierig und setzten unsere badebelatschten Füße auch auf resortangrenzende Sande. Wir beobachteten schöne Sonnenuntergänge, entdeckten seichte Buchten und bestaunten die Gezeiten, die sich täglich verschieben. Hier mal als Beispiel ein Überblick über Sonne, Mond und Gezeiten von Malé, täglich aktualisiert.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 013Hier mal so ein trauriges Fleckchen Strand oder sollte ich besser sagen, SO war die Realität hinter dem täglich frisch geharkt und gesäuberten Resort-Strand.

(Wikipedia: Metall- und Plastikabfälle der Hauptstadt Malé und einiger nahe gelegener Inseln werden gesammelt und auf der Müllinsel Thilafushi deponiert.)

Alles, aber auch wirklich alles landet hier im Meer…

Barutheela-Bar-Boot. Da auf der Insel auf Grund des Islam keine alkoholischen Drinks angeboten werden dürfen, verbrachten wir einige Abende gemeinsam mit Nachbarn und Freunden auf einem nahe gelegenen, vor Anker liegenden Boot (von uns liebevoll in Black Pearl umgetauft) und beobachteten unter wohligem Einfluss von Cocktails und kleinen Appetizern die wunderschönen Sonnenuntergänge.

Alidhoofaru-Sandbank. Ein wirklich einmaliges Erlebnis war der Besuch der genannten Sandbank. Nach 1stündiger Fahrt mit dem Speed Boat strandeten wir auf einer unbeschreiblich schönen Ansammlung von Sand und Korallen zu einem 2stündigen Aufenthalt, dem wir mit Schnorcheln und Sonnenbaden fröhnten. Aber Bilder sagen mehr als 1.000 Worte:

Dolphin Tour. Einen ganz wundervollen Abschied von der Insel beschieden uns neben den Fliegenden Fischen (die tatsächlich mehr als ein Dutzend Meter über dem Meer steuerten) die Spinner– und Bottlenose-Dolphins, die unsere geführte Bootstour begleiteten. Das Resort führt mit Meeresbiologen ein eigenes Tagebuch zu den gesehenen Delphinen mit Anzahl und Verhalten.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 036„Unser“ Steg. Ja, dieses schattige Plätzchen mitten im Meer hatten wir vier schon ganz lieb gewonnen. Immer gut für eine gelungene Arschbombe des Tags, wie auch zum Fischebeobachten des Nächtens. Am Tage unserer Abreise glitt unser Blick ein letztes Mal über den Ozean vor Hanimaadhoo und es verabschiedeten sich doch tatsächlich noch in der Ferne über die Wellen pirouettierende Mantas von uns. 🙂

Tierwelt

Noch vor unserem ersten Abendessen begrüßte uns unter`m romantischen Sternenhimmel ein Maledivischer Flughund (Indian Flying Fox, fast so gross und rot wie RoMeo, und mit einer Flügelspannweite von bis zu 130cm!!!), der am Strand überraschend und gemächlich über unsere Köpfe zog. Fasziniert beobachtete ich fortan jede hereinbrechende Nacht ihr Treiben in und über den Baumwipfeln. 🙂

Neben den zuckersüssen Flughunden adoptierten wir auch unsere neuen Mitbewohner, die possierlichen und eigentlich nachtaktiven Asiatischen Hausgeckos. Ihre tags wie nachts plaudernden Schnalzlaute und ihre grossen dunklen Augen waren einfach nur verzückend.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 031Am Strand neben uns aalten sich ganz friedvolle, hübsch anzusehende Blutsauger-Agamen von ca. 20-30cm Länge in der Sonne (Bild oben), doch noch mehr in`s Herz schlossen wir die Armada von Landeinsiedlerkrebsen verschiedenster Coleur und Grösse. Diese kleinen Hausbesetzer bewohnten ganz unterschiedliche Gehäuse von Meeresschnecken und hatten doch oftmals die allerschönsten Exemplare für sich ergattert. Um ihre weichen Hinterleiber zu schützen, ist so ein Haus aber auch unabdingbar, also macht es wie wir und sammelt bitte, bitte keine Muscheln als Reiseandenken. Für sie sind sie lebensnotwendig!

Neben den verletzlichen Einsiedlerkrebsen bestaunten wir ebenfalls kleine tagaktive und grössere nachtaktive Krabben-Exemplare, die sich fast in Lichtgeschwindigkeit seitwärts fortbewegten und von deren Existenz – wenn sie gerade nicht zu sehen waren – kreisrunde, tiefe Höhlengänge von Finger- bis Mannsarmdicke verkündeten.

Im seichten Wasser beobachteten wir jeden Morgen faulenzende Pfeffer-Muränen, neonfarbene Sea Worms, sowie Seesterne verschiedenster Gattungen.

Ich möchte mal behaupten, wer sich nicht die Unterwasserwelt erschnorchelte, der hat die Malediven nicht gesehen! Ihr MÜSST einfach mit der Birne unter Wasser und die Ruhe, Andersartigkeit unter dem wogenden Blau und seine Farbenpracht entdecken und geniessen. – Von Halfterfischen (schwarz/weiss/gelb gestreift) über unzählige Doktorfischarten (von schwarz über blau/gelb) und Seesterne gab es hier Hunderte verschiedenster Meeresbewohner zu entdecken.

Nehmt euch aber bitte eine Unterwasserkamera mit, die was taugt. Die Einwegkameras von Kodak, die wir in unserer Not für 16,99 Euro daheim ergatterten, kosteten hier im Shop ganze 33 Dollar, das Aufziehen des nächsten Bildes dauerte Ewigkeiten, die Entwicklung daheim belief sich nochmal auf 2 Wochen Ungeduld und die Qualität ist einfach nur… ERBÄRMLICH. 🙁 Vielleicht sind wir auch einfach nur zu blöd. Siehe hier:

Auf unserer geführten Dolphin-Tour begleiteten unser Schiff tollkühne Spinner Dolphins und schüchternere Bottlenose Dolphins (letztere haben eine kürzere Nase und Flipper ist deren prominentester Vertreter) und den krönenden Abschluss boten die Fliegenden Fische, die tatsächlich mehrere Dutzend Meter über den Meereswellen flogen.

Mantas sahen wir leider nur mal als Schatten am Steg und an unserem letzten Tag in weiter Ferne mit wundervollen Abschieds-Pirouetten.

Was uns verborgen blieb, waren die hier lebenden Meeresschildkröten-Arten, wie die Hawksbill Turtle und die Green Turtle. Nichtsdestotrotz wurden sie uns von einem Meeresbiologen an einem Doku-Abend ganz lebhaft vorgestellt.

Auf Quallen wurde nicht explizit hingewiesen, wir fanden jedoch ein lebloses Exemplar am Strand und später auch in der Umkleide eingestaubte Hinweisschilder: „Nicht giftig, aber schmerzhaft.“ – Vielen Dank für den „versteckten“ Hinweis… ^^

Was gab es noch zu sehen? Kakerlaken (zum Glück nur eine ganz scheue auf unserer Terrasse), eine streunende Katze (mit einem herzerweichend antrainierten Hungerton, die hundsgemeinerweise immer wieder von den Angestellten vertrieben und von uns essens- und kuscheltechnisch unterstützt wurde), Ziegen mit ihrem Nachwuchs im Resort-Gehege, grosse Ameisen (also zwei Liebende verirrten sich in UNSERE Suite), Moskitos (die ich nur 1 x summen hörte, unter deren anhaltender Plage jedoch unsere Rezeptionistin angeblich monatelang litt), dicke Bienen, kleine Grashüpfer und einen angeschwemmt-verendeten Kugelfisch.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 030Den scheuen Indischen Koel (eine Kuckucksart) konnten wir immerzu hören, aber nur einmal in Form eines Pärchens bewundern. Und einen Reiher und Seeschwalben, die wir als Laien nun noch nicht identifizieren konnten.

Freche Glanzkrähen krächzten hin und wieder ab den frühen Morgenstunden bis hinein in die Nacht und stiebitzten auch gern auch mal ein Stückchen Käse vom Frühstücksteller.

Alles in allem hatten wir mehr und bunt Gefiederte erwartet, aber im Nachhinein doch fast alles entdeckt, was die maledivische Fauna zu bieten hatte.

Fazit

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 020Ein rundum gelungener Honeymoon, von dem mein Mann behauptet, 1 Woche sei zu wenig. Ehrlich? Mir wäre nach weiteren Tagen dann doch der Himmel auf den Kopf gefallen. Was uns bleibt? Über 400 zauberhafte Ferienbilder, die wir uns auszugsweise tagtäglich noch mal reinziehen und Körperstellen, die sich bis heute noch immer häuten… 😉

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 046

P.S. Einen gaaanz dicken Kuss nach Hanau an unsere Miturlauber Giuliano und Janine, deren Anwesenheit und Ulk wir sehr genossen!!! NEXT TIME wissen wir`s… 😉

 

Eine Perle zum Verlieben…

…, bevorzugt nachts!!! 🙂

Wer? – Na, Dresden. *kicher*

Tagsüber nur Augen und Ohren für die Kunden, nimmt mich Dresden immer wieder erst nachts gefangen. Laue Nächte, Mondenschein, beleuchtete, geschichtsträchtige und wunderschöne Gemäuer, imposante Gründerzeit-Villen, einladende Weinberge, das stete Fließen der Elbe… <3

Das Leben ist hier ruhiger und „mediterraner“ als in Berlin. Liebevoll restaurierte Bauten, Wohnhäuser, Shops… und selbst die teils noch maroden, ehemals herrschaftlichen Villen laden zum Träumen in andere Jahrzehnte und Jahrhunderte ein.

Diesmal nächtigten wir in einem kleinen Hotel am Blauen Wunder:

http://www.habw.de/gallerie

Im Stadtteil Blasewitz – nur lief da leider nichts diesbezüglich, ich war ja in quasi familiärer Begleitung 😉 – und ganz passend zu RoMeos Rufnamen „Meo“ mit Abendessen im angeschlossenen Bistro „Neo“. 🙂

Blaues Wunder? Ach ja. Wer`s nicht kennt, dem habe ich mal aus Wikipedia die hard facts gemopst:

„„Blaues Wunder“ ist die volksmundliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke in Dresden (bis 1912: „König-Albert-Brücke“). Diese Dresdner Elbbrücke verbindet die Villen- bzw. Wohngegenden Blasewitz (linkes) und Loschwitz (rechtes Ufer) miteinander.
Das Blaue Wunder wurde 1893 als fünfte Dresdner Elbbrücke fertiggestellt. Heute ist sie unter ihnen diejenige mit der meisten alten Bausubstanz, da sie als einzige weder Kriegszerstörungen erlitt noch aus anderen Gründen neu- oder umgebaut wurde. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt und war 2007 für die Auszeichnung Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.“
 

Auch hier machte die Flut leider nicht halt. Aber die Dresdner sind ein emsiges Völkchen und nach und nach erstrahlt wieder alles am Ufer der Elbe in vollem Glanze.

http://baerlinerin.com/jahrhundertflut-in-dresden-und-sonne-in-berlin/

Hier unsere mitgebrachten Impressionen. Einfach wieder mit der Maus über die Bilder fahren und mit dabei sein. 🙂

              

 

 

Zu viel Höhenluft geschnuppert…

…? Aber ja doch. 😉

Vom 05.-07. September ging`s in`s Interalpen-Hotel Tyrol. Hoch auf 1.300 Höhenmeter. Inmitten der Tiroler Alpen.

Nein, nein. Leider kein Kurzurlaub. Großes Sales-Meeting war angesagt. Und groß bedeutete, 120 Kollegen in einem Hotel, das der 5-Sterne-Superior-Kategorie angehört, 282 riesige Zimmer und einen eigenen Kindergarten anbietet, 5.000 qm Spa, einen riesigen Outdoor Pool, Tennis Courts und eine Golf Indoor Anlage…

Neugierig? Glaub ich wohl. 😉

http://www.interalpen.com/leading-hotels-world.de.htm

Wer mag, kann gleich unten in der Garage einchecken und sich auf dem Weg nach oben an der anscheinend hoteleigenen Oldtimer-Ausstellung ergötzen.

Gut. Allein hatte ich das Zimmer nicht für mich. Eine Kollegin teilte es sich mit mir. – Aber was, bitte, will frau schon mit 78qm, einem elendig langen Flur, zwei riesigen Betten, einem Zimmer mit drittem Bett, einem Ankleidezimmer und einem Bad, das einen Raum für Wanne, einen für die Dusche und einen für WC und Bidet aufweist, für sich allein? 😉

Da wir nur 5 Minuten für`s Koffer abstellen bekamen, hatte ich wenig Zeit für künstlerisch wertvolle Fotos. Also nicht meckern, sondern einfach nur staunen. … Das da mitten in MEINEM Zimmer ist übrigens meine Kollegin.

Ich war verblüfft, auf eine Frau zu treffen, die frühs auch nur 15 min. im Bad benötigen kann, weil frau sich`s teilen muss. Geschminkt und umgezogen werden konnte doch auch im Zimmer oder auf dem Balkon oder im Ankleidezimmer oder… 😉 Also a perfect couple, wir zwei. 🙂

Unseren Ausblick konnten wir nachts ja nur erahnen. Der Morgen enttäuschte keinesfalls:

Ich komme ja ursprünglich aus der 5*****-Hotellerie. Doch dieses Haus muss man mal gesehen haben. Auch wenn es eher rustikal eingerichtet ist, ist es höchst imposant. Die Gänge breit und zum Verlaufen wie geschaffen. Ausladende Kronleuchter, hübsche Springbrunnen, breite Herrscher-Treppen, helle Konferenzräume mit überwältigendem Ausblick auf`s Alpen-Panorama… Einfach ein Traum! 🙂

Zum Frühstück am Freitag fand ich nicht mal alle Buffets, weil überall weitere kleine Überraschungen aufgebaut waren. Am Samstag also mehr Zeit eingeplant und bei schönstem Spätsommerwetter auf der riesengroßen Terrasse inmitten der 2- und 3.000er ein 1A-Frühstück genossen.

Nach dem Frühstück am Samstag ging`s dann via Bus zum Rafting in`s Ötztal. Ein Wunsch, den ich schon seit Jahren auf meiner Liste hatte  und nun endlich abhaken konnte. 🙂

In 1,5 Stunden ruderten wir 14km durch unzählige Stromschnellen verschiedenster Schwierigkeitsstufen bergab. Mal vorwärts, mal rückwärts, aber immer unter Anleitung eines Köpenicker Sportstudenten! Da war es wieder, mein Berlin. 😉

Das türkise Wasser hier ist zwischen 30cm und 5m tief und besteht ausschließlich aus Regen- und Gletscherwasser. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 6 und 10 Grad Celsius, niemals mehr.

Warum ich das weiß? Weil unser Faszinatour-Guide ein kleiner Sadist war. Aus anderen 10er-Booten flogen die Teilnehmer unfreiwillig durch heftige Richtungswechsel oder umstürzende Boote raus…

…unser Team dagegen musste auf Kommando baden gehen, wenn unser Boots-Führer es verlangte. Lustig, lustig, wenn frau doch beschlossen hatte, NICHT mit dem Kopf unterzugehen, weil keine wasserfeste Mascara aufgetragen war. 🙁

Wie ein Mädchen glitt ich den dicken Gummi-Boots-Körper hinab und…

…tauchte trotz Schwimmweste bestimmt einen Meter tief mit Schutzhelm unter. Und ein zweites Mal traute ein Kollege sich wahrscheinlich nicht allein in`s kühle Nass und zog mich rücklings mit Rolle mit sich. Jaaaaaaaaaaa, DARUM keine Fotos!!! 😉

Der Neoprenanzug war schon Gold wert, die Gummi-Schuhe ebenfalls, aber Handschuhe, also Handschuhe wären noch viel schöner gewesen. Nur wenige Sekunden und die Finger wurden bereits rot und steif. Dann wieder alle Mann an Bord und weiter gepowert.

Fazit: Wir waren ein echt cooles Team, halfen mehreren Verunglückten aus anderen Booten in unseres und nicht einmal ging einer von uns ungeplant über Bord. Ihr dürft mich also durchaus beglückwünschen. 😉

Aber abgehakt ist nicht abgehakt. Wann immer noch einmal jemand von euch Bock drauf hat: Bin dabei. Die Mascara wird besorgt und vielleicht gibt`s ja auch so was wie schwarze Pisten… 😉