Mit oder ohne?

Das ist hier die Frage.

Nein, hier wird immer noch kein Beauty-Blog draus, doch meine ehrliche Meinung gibt`s gratis. 😉

An alle langmähnigen Mädels da draussen: Müsst ihr eure Haare auch immer schon nach 2 Tagen waschen? Mich kotzt dieses Ritual in seiner Häufigkeit echt an. Es ist ja nicht die Shampoo-Wäsche an sich, sondern eher das leidvolle Kämmen, das nervige Föhnen, das unnütze Stylen des eh nie sitzen wollenden „Ponys“. Ach herrje, ich habe ja kein(en) Pony. Egal… 😉 Beuge ich mich dem 2-Tage-Rhythmus dagegen nicht, laufe ich 100%ig am dritten Tag mit einem argen Knacks herum. Ich werkele mir alle paar Minuten an den Haaren, fühle mich unsicher und einfach nur wie ausgekotzt. Dann hasse ich mich selbst und bereue, nicht die 20 Minuten Zeit investiert zu haben, um mich vollends wohl zu fühlen.

Abhilfe musste her. Mein erstes Trockenshampoo vor ca. 2 Jahren war der absolute Griff in`s Klo. Es roch nach toter Oma, durch und durch, und war in seiner „Duft“-Intensität mehr als unerträglich!

Es sollten knapp 2 Jahre in`s Land gehen, bis ich bereit war für ein neues Experiment. Und was soll ich sagen, alles richtig gemacht. Dieses Produkt habe ich nun schon ein Mal nachgekauft und ich kann es euch aus vollstem Herzen weiterempfehlen:

batiste-trockenshampooDas Batiste Trockenshampoo trifft zwar nicht genau den ausgewiesenen Kirsch-Duft, aber es riecht verdammt lecker, wird einfach nur aufgesprüht, ausgekämmt und zack, sehen meine Haare aus wie frisch gewaschen. Sogar mit noch mehr Fülle und Griffigkeit. Zwei Daumen hoch also!!! 🙂

Von BenefitProdukten bin ich ja seit knapp 1 Jahr schwer begeistert und habe bereits berichtet. Nun sind die kleinen Make-up-und-Waxing-Engel da ja sooo gut geschult, dass frau immer, aber wirklich IMMER mit einem neuen Produkt gen Zuhause schwebt.

Leider war der vielversprechende Browvo! Conditioning Primer zuhause nicht mehr so überzeugend, wie am Benefit-Counter, also gibt es für mich – nun ja, mehr für ihn – keine Wiederholung von Zweisamkeit mehr. Er versprach, dank Keratin und Sojaproteinen unsichtbare Augenbrauen sichtbar zu machen, zu glätten und zu pflegen und die Wirkung der nachfolgenden Produkte zu verstärken und zu verlängern. Nun ja, irgendwie nur nicht bei meinen unsichtbaren Augenbrauen.

Ich hatte nur das Gefühl von ganz kurzer Kühle mit dem Auftragen, aber danach wirkte die Haut unter den Brauen wie getackert und die Brauenfarbe danach blieb keinesfalls länger haften als ohne das Produkt. Darum ein Mal: Kein Daumen hoch für dieses Produkt.

Der KaBrow! dagegen ist mein absoluter Liebling! – Der empfohlene Farbton No. 3 ist zwar zu dunkel für mich (wie ich finde) und das Produkt verdammt langlebig (!), aber es wird unbedingt wieder gekauft. Nur eben einen Ton heller. 🙂

benefit-ka-browIch würde das Produkt jetzt nicht als „Gel“ sehen, aber mittels des abgeschrägten Pinsels ist wirklich ein super präzises Auftragen, Formen und Füllen der Brauen im Handumdrehen möglich. Auch mit so einer Leidenschaftslosigkeit wie der meinen, wenn es um`s Schminken geht! 😉

Was ich dagegen NIE wieder brauche, ist der Kupferperlenball.

Ich liess euch ja teilhaben am Einsetzen und den damit verbundenen Schmerzen. Hier also das Ende der Geschichte. Keine 5 Jahre währende Freundschaft. Seit letzter Woche ist DAS DING draussen, auf dass sich mein Mann und ich Monate lang freuten. Vielleicht war der Einsatz so traumatisierend oder aber ich habe Recht und es ist oder vielmehr war einfach nur ein lästiger Fremdkörper. Laut meiner Gynäkologin sass er wirklich perfekt, aber ich war unglücklich. Meine monatlichen Blutungen wurden zur Qual und es verging kein Tag, ach was, keine Stunde, in der ich nicht ein leichtes Ziepen oder einen Druck beim Sitzen, Bücken und Bewegen verspürte.

Statt nur maximal 5 Tagen leichtester Blutung und Slipeinlage blutete ich wie die gesamte Clique aus Texas Chainsaw Massacre. Für fast 10 Tage! Hatte ich meine letzten Regelschmerzen mit 14 Jahren durchlebt, so waren sie just mit diesem Ball wieder in ihrer monströsesten Form präsent und ich nur einen Schritt entfernt zur Morphium-Abhängigkeit. Christiane F. wurde fast zum Idol… 😉 – Zwei Monate tat ich mir das an, dann stand unsere Entscheidung fest: Schei** auf`s investierte Geld, diese Form der Verhütung war nicht für mich geschaffen und mein Mann auch zutiefst einverstanden, meinem Unwohlsein ein Ende zu bereiten.

Das Entfernen ging – NATÜRLICH! – auch nicht schmerzlos vonstatten. Als meine Gynäkologin ansetzen wollte zum Rausziehen schrie ich bereits wieder auf, sie war verunsichert, ich bekam eine Schmerzspritze verpasst, wir warteten 25 Minuten, das Ding wurde mit einem Ruck von ihr und musikalischer Untermalung eines spitzen Schreies von mir mit anschliessendem Wimmern entfernt und nach gut 10 Minuten und einem Magnesium-Drink waren die letzten Unterleibsschmerzen endgültig versiegt. Ich hatte binnen der folgenden Stunden nur eine kurze Blutung, aber ich war frei. Frei wie lange nicht mehr. Kein Ziepen, kein Drücken, kein Gefühl des Nichthaltenkönnens… Ich geniesse einfach jede Sekunde seit dem und fühle mich gesund und munter wie ein Fisch im Wasser. True. 🙂

Euch allen einen erfolgreichen Wochenstart und liebe Grüße von RoMeo, meinem Mann und mir. :-*

Ob ich es…

…wieder machen würde?

Nein!!!

Aber es ist ja erst wenige Wochen her und ich noch… traumatisiert. Wovon??? – Ach sorry, ich klär euch mal auf: Mein Mann und ich entschieden uns für eine recht neue Art der Verhütung und ich liess mir den Kupferperlenball einsetzen. – Bitte? Als nun „ordentliche“ Ehefrau sollte ich mich lieber über einen reichen Kindersegen freuen??? … Hihi. Der war gut. Nein. Nicht mit uns. Da sind wir uns von einig.

Das „Objekt der Begierde“ – in DEM Fall mal nicht MEIN Mann – wurde mir auf Nachfrage nach Alternativen zur Anti-Baby-Pille von meiner Gynäkologin als neue, hormonfreie Verhütungsmethode präsentiert und ich war am Strahlen.

Schluss mit der Pille, die ich schon fast mein ganzes Leben nahm, und deren Gefährlichkeit immer noch unter den Teppich gekehrt wird. Kein OP-Eingriff, wie bei einer Sterilisation. Schutz ohne Risiken. Auf 5 Jahre eingesetzt wirksam. Und obendrein noch in der Summe günstiger, als diese verhasste Pille! – Hey. Ihr kennt mich. Ich als olle Schnäppchenjägerin…

Ja und dann kam der Tag. Der Ball sollte idealerweise am zweiten Tag der Menstruation eingesetzt werden. DEN mit der Ferienplanung der Kinder meiner Frauenärztin in Einklang zu bringen… fast unmöglich. Und so vergingen ein paar Monate, bis MEIN Tag spontan mit den Sprechzeiten passte. Der Ball lag bereits vorbestellt und bezahlt in der Praxis, ich nahm am Abend zuvor noch die bereits erhaltene Tablette zum Entspannen des Muttermundes, als ich mich eines Mittags locker-flockig und „siegessicher“ nach der offiziellen Sprechstunde in die Praxis begab. Ich plante eine halbe/dreiviertel Stunde ein. Nur schnell rein und raus durch die Tür. Auf dem Heimweg noch Lebensmittel einkaufen, fertig.

Wir hatten uns eine Nacht nicht gesehen, ich hatte mich also extra hübsch hergerichtet für mein Männe, die Haare geglättet, ein cooles Outfit aufgetragen… doch was er nach dem ungeplantem Anruf der Schwester in der Praxis in Empfang nahm, war ein Wrack. Barfuss und nur in BH und Slip rannte ich weisswurstbleich, gekrümmt und schmerzverzerrt von Ruheliege zu Toilette und zurück. Ich hatte das Gefühl, zu müssen, aber es kam nichts. Ich wollte mich übergeben, aber ich konnte nicht! Ich fror, ich schwitzte, ich wimmerte. Unterwäsche und Haare klebten mir am Körper. Ich war absolut rastlos, konnte weder sitzen, noch liegen. Weder stehen, noch laufen. Ich wollte nicht sterben, nein, ich sehnte mich einfach nur in mein kuschelig-warmes Bett, mit 1.001 Decke und meiner treu ergebenen Rosa (meine Wärmflasche gegen Migräne) auf dem Bauch, einem Kotz-Eimer neben dem Krankenlager und meinem Mann neben mir, das eiskalt-nasse Händchen haltend…

Wie es dazu kommen konnte? ICH WEISS ES NICHT!!!

Vielleicht bin ich auch nur ein bissl fimschig? – Nee. Ganz sicher NICHT. Lieber gehe ich zum Zahnarzt und lass mir OHNE Betäubung einen Zahn ziehen!!!

Im Vorgespräch kann mal ein „kurzes Ziepen“ gefallen sein, dass ich überhört haben muss. ^^ Wenn ich was will, zieh ich`s durch. Tattoos unter der Haut verewigen schmerzt auch und ich renn da mit ein bissl Zähne zusammen beissen durch. Es traf mich also völlig unvorbereitet und ich muss zugeben, erst im Nachhinein Erfahrungsberichte gegoogelt zu haben, in der Hoffnung, nicht die Einzige in solchem Dilemma gewesen zu sein. Andererseits, hätte ich noch vor dem Eingriff geforscht, hätten mich die Schreckensberichte abgehalten? Nein. Ich hätte wohl eher gedacht: „Pfff, was für Weicheier…“.

Also tut, was ihr nicht lassen könnt, Mädels. Die Vorteile scheinen einzigartig, meine Schmerzen waren leider real. – Ich wand mich auf dem Behandlungsstuhl und schrie, obwohl neben meiner Gynäkologin bereits zwei liebe Schwestern links und rechts meine Hand hielten und zur Entspannung über meinen Bauch streichelten. Erinnert ihr euch noch an die illegale Abtreibung bei „Dirty Dancing„? Sooo kam ich mir vor. Es war nicht nur ein Ziepen (im Nachhinein muss ich schon hysterisch lachen über die Verharmlosung des Marketings), es waren gefühlt Miiiiiiiiiiiinuuuuuuuuuuuuteeeeeeeeeeeen voller Schmerzen, als ob mir ein Staubsauger unerbittlich die Eingeweide herausziehen wollte. Meine Ärztin erkundigte sich besorgt, ob wir den Einsatz abbrechen wollten, doch ich verneinte. Hallo? Der Ball war bezahlt, mein Mann und ich fieberten dem Termin seit Monaten (!) entgegen und ja, ich bin ein Ost-Kind. Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Aufgeben war einfach keine Option, obwohl ich`s sooo gern hätte!

Mein Mann holte mich also aus der Praxis heim und versorgte das kleine, unter Krämpfen hin und her wippende und herzzerreissend schluchzende Häufchen Elend mit warmen Woll-Socken an den frostigen Füßen, Decken über Decken, der besagten Rosa, Schmerztabletten, Kräuter-Tee und… Ruhe.

Ich stand knapp zwei Wochen ungewollt nonstop unter Schmerzmitteln und hatte die bösesten Unterleibskrämpfe, die mir je im Leben begegneten. Der Einsatz des Balls war an Tag 4 meiner Blutung und ich musste – was mich an den Rand des Wahnsinns brachte – weitere 10 Tage Blutungen und Slipeinlagen ertragen, weil ich ja keine Tamponaden benutzen durfte. Keine Tamponaden, kein Baden, kein Sex! 14 Tage… ^^

Nach einer Woche stand die Nachkontrolle an. Meine Gynäkologin kürzte die Fäden (wirklich ohne Schmerz) und freute sich ein Loch in den Bauch, sooo schön sitze der Ball. Ich war weniger begeistert, weil die Krämpfe noch immer meinen Alltag bestimmten. 10 Tage, meinte sie. 10 Tage könnten Blutungen und Schmerzen anhalten. Taten sie dann auch, aber ich war nicht ich selbst. Ich konnte mich nicht ohne Schmerzen hinsetzen, hatte nach dem aus der Hocke kommen Sorge, einen Notruf absetzen zu müssen, weil ich mich vor Schmerzen wand (RoMeo war erstmals total verwirrt, küsste mich und versuchte, mir zu helfen) und ich konnte nicht einen Schritt tun, ohne in irgend einer Art und Weise an den Einsatz erinnert zu werden.

Heute geht es mir gut, es scheint überstanden. Aber würde ich es wieder tun? Ich weiss es nicht! – Warten wir einfach die 5 Jahre und das Herausnehmen ab und vielleicht bestehe ich das nächste Mal mi-mi-mi-mädchenmässig auf einer örtlichen Betäubung und gut ist…

Nur ein schmaler…

…Grat zwischen frech und verzweifelt.

Egal, wo ich hinlese oder hinhöre: Frauen über 40 fühlen sich in ihrem besten Alter.

Mädels, ehrlich???

 Bin ich die Einzige auf diesem verfi**ten Planeten, die dagegen anschreien möchte???

Es sind nicht nur die Falten. Die ersten unfreiwillig grauen Haare. Die Veränderungen des Körpers. Es ist auch das (irgendwie) mühsamere Kennenlernen von Männern. Erzählt mir bitte nicht, dass ihr als Single-Ladies keine „Midlife-Crisis“ kennt?!?!

Ihr denkt jetzt wieder, die Alte spinnt. Da konter ich doch glatt mit:

A: „Warum hast du Depressionen. Das Leben ist doch schön.“

B: „Warum hast du Asthma? Ist doch genug Luft zum Atmen da“.

😉

Ich habe glücklicherweise weder das eine noch das andere und überdies gerade meinen persönlichen „SEXer im Lotto mit Zusatzzahl“ gefunden!!! <3

Die Liebe ist mein Jungbrunnen. Ich fühle mich wieder! – Lebendig, frecher und jünger, ich KOMME aus dem pubertär-glückseligen Grinsen nicht mehr heraus und könnte den ganzen Tag von Luft (*insidermodusan* Hörste? Luft…!!! 😉 *insidermodusaus*) und LIEBE leben. 🙂

Doch fragt nicht, wie sich die vergangenen Wochen und Monate anfühlten…!!! ^^ – Ein ständiges Auf und Ab. Ein Leben zwischen geschäftig-ablenkendem Tag und trüb-zermürbender Nacht. War kein Flirt- oder Sex-Partner verfügbar oder verabschiedeten sich beste Freundinnen wieder von ihrem Single-Leben, fühlte ich mich wie ein verlorenes Ding. Mit wachsenden Zweifeln und steigender Unzufriedenheit. 🙁

Vor meiner letzten Beziehung, die tatsächlich knapp 10 Jahre hielt, bin ich jeden Mann, der mir gefiel, ganz offensiv angegangen. Habe mich – selbst vor 4 Jahren noch – von den Online-Plattformen in`s reale Leben geflirtet und ab und an auch mal kurz verguckt. Ohne jegliche Berührungsängste. Doch mit der Zeit nagte nicht nur der Zahn Selbiger an mir, sondern schürte auch die Befürchtung, bis an`s Lebensende nur noch an Männer zu geraten, die lediglich Sex und Bestätigung suchen. Nimmt frau gern mit, aber that`s not i-it!!! 😉

Hätte ich meinen (B)Engel jetzt nicht gefunden, ich wär eine ungeniessbare Schrulle geworden, ich schwör`!!! 😉

– Leider kein Einzel-Schicksal. Es gibt da draussen viel zu viel smarte und attraktive Frauen, denen allmählich genau wie mir die Lust am 0815-Dumm-Bums vergeht. Starke Frauen, die sich nach Jahren des vergnüglichen Single-Daseins endlich wieder nach einem festen Partner sehnen. Einem Fels in der Brandung, einer starken Schulter, einem Angekommensein, einem Zuhause, Geborgenheit durch aufrichtige Nähe, wahrem Interesse und vor allem Einem: Loyalität.

Erst vergangene Woche sprach ich (glückshormon-überschiessend) mit zwei Freundinnen (traurig-geknickt) über deren Frustriertheit. Nochmal: Sex können beide jederzeit frei nach Gusto terminieren, Knackpunkt jedoch leibt die LIEBE. Beide sind ebenso attraktiv wie erfolgreich im Job, mit beiden Beinen im Leben stehend.

Aber wo bleibt der Deckel? Nicht nur der, der genau passt, sondern der, der die Hitze hält??? 😉

Und genau da liegt das Problem. Zu viel Arbeit, zu wenig Freizeit und: Mit 40 quatschst du nicht mehr einfach so wildfremde Männer an! Auf Parties und in Clubs, wissen wir in unserem Alter, lernt frau eh nicht DEN Richtigen kennen… Auf Arbeit ist auch nicht immer Mr. Big zu dem Zeitpunkt angestellt, zu dem du deine Handtaschen verdienst… Du wirst nicht jünger in deinen Reizen und die Männer im gleichen Maße sensibler und vorsichtiger, weil schon angeknackst durch die ein oder andere Lebenserfahrung reicher. Also mal ehrlich, hier lauert ein GANZ schmaler Grat zwischen FRECH sein und VERZWEIFELT wirkend, oder?!?! Denn wer will sich schon die Blöße geben, als nicht mehr vermittelbare Jungfer „ohne Haube“ da zu stehen??? 😉 – Und wie oft entsteht aus einem „best friend with benefits“ wirklich ein liebender Partner…??? *augenverdreh* 🙁

Klar habe auch ich meine Witze darüber gemacht, wenn es hiess, ich sei zu anspruchsvoll. Meine Reaktion?

„Ich habe meine Ansprüche bereits reduziert: Ein Penis wäre nett.“ 😉

Und hey, ich hätte es tatsächlich fast dabei belassen. 😉

Dass ich nun mehr bekam, als ich je zu hoffen wagte, muss wohl an ganz besonderen Umständen liegen. Vielleicht sogar ein bissl an mir??? 😉

Getreu dem gestern geposteten pic einer SEHR SEXy Freundin:

„NEVER EVER BEG A MAN FOR THINGS YOU KNOW YOU DESERVE! – THE RIGHT MAN WILL GIVE YOU EVERYTHING YOU DESERVE AND THINGS YOU NEVER KNEW ABOUT! CAN I GET AN AMEN?“ 🙂

Anfang des Jahres hätte ich selbst mit dem Spruch noch gar nicht viel anfangen können. Darum müsst ihr mir heute glauben, wenn ich euch anvertraue, dass es EXAKT so sein kann und sein wird. Auch für euch!

Noch am 12.03.16 postete ich ein Foto (s. Foto unten) von meinem persönlich auserkorenen Orakel am Bikini Berlin mit einem ungläubigen Zwinkern: „…uuuhhhh. When will it happen? When??????? 😉 – Und was soll ich sagen, keine Woche später schlug der verdammte Blitz ein. 🙂

Also, Ladies. Ab zum Bikini. … Scherz! 😉 – Nein. Ich möchte euch heute einfach nur Mut zusprechen! So wie meinen beiden Freundinnen. Bleibt weiter aktiv und zweifelt keine Sekunde an euch. Ganz egal, wie lang die letzte Partnerschaft mittlerweile her ist. Liebe verlernt sich nicht.

Da draussen ist genau DER, der zu euch passt. Euer Pendant und sogar mehr, als ihr euch noch heute – in dieser Sekunde – zu erhoffen wagt. Ganz bestimmt. Verliert bloß nicht die Nerven und auch nicht die Lust. Aber bleibt aktiv und achtet auf euch. Verheizt euch nicht, verschenkt euch nicht, aber zieht euch auch nicht zurück!

Glaubt an die LIEBE. Und die ist es erst, wenn es ein Geben und Nehmen in gegenseitigem Respekt ist. Plus bekifften Schmetterlingen und fast schon schmerzender, fürsorglicher Zuneigung.

Trauert keiner beendeten Partnerschaft nach, es gab ja Gründe für das ENDE! Löst euch aus faulen Kompromissen und öffnet damit der NEUEN Liebe Tür und Tor.

Das ist alles, worum ich euch bitte. 🙂

Und jetzt Augen auf, Herz geöffnet und toi, toi, toi.

Orakel am Bikini Berlin 12.03.2016

Schon mal einen Menschen…

…getroffen:

* dessen Kopf den gleichen phantasievollen Innenarchitekten hat wie der Deine,

* der darüber hinaus noch (d)ein- und dasselbe vertraut-gelebte Sternzeichen trägt,

* der, verdammt nochmal, die gleichen Charakter-Eigenschaften aufweist, wie du,

* der dich sexuell in gleichem Maße anzieht, wie du ihn,

* der – ich zitiere da gern Carrie Bradshaw – immer über den Rand hinaus malt,

* dem dein Wohl ebenso wichtig ist wie das Seine,

* der dich dennoch sicher zu führen weiss und kraftvoll anpackt,

* der unfassbarerweise auch noch genau so schnell redet, wie du,

* der exakt ausspricht, was du denkst, und umgekehrt,

* der den gleichen derben Humor sein Eigen nennt,

* der, ich begreife es noch immer nicht, sogar dieselbe alte schwarze Mucke hört,

* mit dem du Doppeldeutigkeiten ohne auch nur eine einzige Erklärung non stop hin- und her-ping-pongen kannst,

* der Frozzeleien 1:1 versteht und ohne Rücksicht auf Verluste dreist kontert,

* der, kurzum, mindestens genauso viel Pisse in der Birne hat, wie du,

* der deinen vierpfötigen Begleiter vom Fleck weg mit adoptiert,

* der EIN SPIEGEL DEINER SELBST ist,

…und dann doch so anders?

Ich habe mit Vielem gerechnet, aber nicht mit ihm.

Ein völlig Fremder, dem es ohne Plan gelang, binnen Stunden Heimat, Zuhause und Geborgenheit zu werden. Ein Sonnenschein und Seelen-Zwilling. Ein Mensch, dem du im Hier und Jetzt umgehend und sorgenbefreit dein Leben anvertrauen würdest.

Klingt unheimlich, ist aber so.

Vertrauen, Ruhe, Entspannung, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit muss ich nach Jahren des Umherirrens wieder neu erlernen, aber:

Ich nehme meinen Ranzen – *insidermodusan* „Meinen RANZEN!!! Hörste???“  😉 *insidermodusaus* – und freue mich auf jeden einzelnen, verFICKten Schultag!!! 😉

Mit ADHS-Schmetterlingen im Bauch, Feuer im Herzen, einer ganzen Waldameisen-Kolonie unterhalb des Bauchnabels und wohliger Putenpelle auf der Haut.

Ich werde ganz bestimmt keine Einser-Schülerin sein, aber hey, wer mag schon Streber?!?! 😉

– Da ist sie also, die olle Schnalle. Lang nicht gesehen und gehört. Pünktlich zum Frühlingsanfang und überpünktlich zu meinem Geburtstag. Na wurde ja auch Zeit! 😉

Willkommen zurück, meine Schöne, meine Vertraute, meine Verrückte, meine Verruchte, genannt…

…LIEBE.

Und, weil heute ein ganz besonderer Eintrag zu einem ganz besonderen Menschen auch ein ganz besonderes Datum birgt:

„Happy Birthday, Marcell, und 1.000 Dank, dass es DICH gibt. Exakt so, wie du bist! Und mit allem und jedem, der zu dir gehört. Ich freue mich wie Bolle auf das, was kommt. Rucksack gepackt? Mamba an Bord? Auf eine spannende, gemeinsame Reise. In Liebe, Elli. :-* „

Liebe oder die blanke…

…Angst vor`m Alleinsein?

Diese Frage stelle ich mir, seit ich Single bin, wieder und wieder.

Ich muss ja zugeben, meine Beobachtungen helfen mir auch irgendwie, einsame Momente zu bewältigen, denn:

Wie viele glückliche UND verliebte Paare um mich herum gibt es wohl tatsächlich? Und wie viele sind nur zusammen, um weiterhin Vorteile zu genießen oder eben nur nicht allein zu sein???

Eine Bekannte sprach erst kürzlich ganz begeistert von ihrem gutverdienenden Mann, ihrem sorgenfreien Leben, ihren Kindern, den Reisen… um nur Minuten später zu erzählen, wie glücklich sie eigentlich sei, ihn nur am Wochenende zu sehen und ihm nicht 24 Stunden „zur Verfügung“ zu stehen. Dabei vollführte sie eine Bewegung der Körpermitte, die sich NICHT falsch deuten ließ!!! 😉

Mag sein, dass diese beiden Partner DIESE Situation für Liebe halten. Vor meinem inneren Auge jedoch sah ich fortan als Synonym für ihren Mann nur noch das Wort „Versorger“ in Neon-Buchstaben leuchten!

Vielleicht leben beide ihre Gefühle und Bedürfnisse aber auch bei einem anderen Menschen aus und wissen davon. Oder auch nicht. – Nach einem halben Leben weiß auch ich, da muss jeder seinen eigenen Zugang zu finden.

Ich empfand mit Beginn ihrer Erzählung also zunächst ein wohliges Glücksgefühl, seufzte innerlich und mutmaßte, nun hätte ich ein Paar im Glück getroffen, doch mit diesem einen Satz zerstörte sie die von ihr selbst aufgebaute Szenerie einer Liebe, wie es sie nur noch selten geben muss. Und ich konnte wieder einen Strich mehr auf der Liste der „oberflächlich glücklich“en Paare machen.

Vergangene Woche schaltete ich auch zufällig „Das perfekte Dinner“ ein – zufällig, ja, denn ihr wisst, auf und in meinem Herd lagern Taschen und Klamotten! – und musste eine Frau ertragen, die ihren zur Koch-Show angemeldeten Lebensgefährten ganz abscheulich vorführte. Sie war diejenige, die ihn anmeldete, und bis zum Schluss fragte ich mich, ob es ihr nun um die erneute Sieg-Prämie ging oder ob sie endlich einmal ganz Deutschland zeigen wollte, wie vermeintlich überlegen sie ihm war.

Sie hatte zuvor schon einmal an eben jener Show teilgenommen und gewonnen und er hatte ganz offensichtlich KEINEN blassen Schimmer vom Kochen. Als er nicht einmal die Gewürze in seiner eigenen Küche fand und sie ihn immer wieder ob seines Unwissens und seiner Unkenntnis rügte, zischte er doch einmal todesmutig halblaut in sein Mikro: „Reiss dich zusammen!“. Worauf die Schlange laut genug für alle kreischte: „Reiss du dich mal zusammen!“.

Na bravo, so stellt Mann sich also (s)eine Traumfrau vor. Minuten zuvor wurde er zumindest gefragt, ob sie die Seine sein und er… bejahte.

Könnt ihr euch DAS vorstellen? – Selbst unter Stress könnte sich ein Paar doch mal während des Drehs von seiner besten Seite zeigen, oder? Ich meine, ist ja nicht so, dass so eine Folge nicht bundesweit ausgestrahlt wird. 😉 Sooo peinlich. Der Mann wird doch nirgendwo mehr für voll genommen, oder?!?! 🙁

Da frage ich mich wieder, wenn sie sich schon die paar Stunden vor der Kamera SO uneins geben, wie leidvoll muss diese Beziehung wohl erst 24/7 sein? – Oder auch nur auszuhalten, wenn sie sich nicht täglich sehen?

Für mich ein ganz klar ein Trennungsgrund: Respektlosigkeit. Und Herrgott nochmal: Ich brauche weder einen Ernährer, noch einen Partner, den ich dominieren muss und erst recht kein Kind, das ich noch erziehen will. Mein Mann sollte mir gleich stark kontra geben können und mir meine Grenzen aufzeigen. Auf Augenhöhe, wie man so schön sagt. Diese furchtbare Frau hat vermutlich ein schönes Leben im Eigenheim und braucht diese Macht und er ist ein verkappter Masochist, sonst kann ich mir nicht erklären, was diese beiden verbindet. Gut, er kann ja auch noch ein überragender Sex-Gott sein… *prust*

Man munkelt ja, dass innerhalb einer langjährigen Partnerschaft die Verliebtheit verschwinden und einer innigeren Vertrautheit nebst gegenseitigem Verantwortungsbewusstsein weichen wird. Was soll ich sagen, nach meinen mehrjährigen Beziehungen? —>>> Für MICH keine Option!!! Ich möchte lieben, mit Haut und Haar, und die Schmetterlinge mein Leben lang – egal, mit wem inner- oder außerhalb der Zweisamkeit – am Umherschwirren halten.

Und ich sag euch, ich werd` sie schon wieder finden, diese kleinen Viecher. 😉

Als Single Lady nehme ich von daher auch künftig Schmerzen des Herzen in Kauf, brauche keinen (Alibi)Partner 24/7 an meiner Seite und kann mir Beziehungen in vielerlei Hinsicht vorstellen.

Nur ohne Schmetterlinge ist irgendwie alles doof!!!

😉

Lass uns über Liebe diskutieren und...

Ist das Befriedigen…

…einer Sehnsucht der Tod der Begierde?

O-Ton Hank: „It is possible that longing for something is better than actually having it. I’ve heard it said that satisfaction is the death of desire.“

Oder fördert nicht eher das Nicht-Stillen der Sehnsucht das langsame Sterben der Begierde???

Auch ohne meine Lieblingsserie Californication lässt mich das Thema derzeit nicht los. *grins*

Ich hatte euch ja im März bereits von meinem Kumpel berichtet, der sich mit Frauen traf und es genoss, dabei NICHT bis zum „Äußersten“ zu gehen:

http://baerlinerin.com/kuschel-freunde-also-ich-weis-nicht/

1. NEIN, ich habe meine Meinung seit damals NICHT geändert.

…denn ich träume nicht von Schokolade. Ich vernasche sie, wenn ich Lust verspüre! 🙂

2. Aber JA, verdammt, MIR fehlt da gerade was in meinem Leben! 😉

…und darum kann ich nur wieder aus tiefster Überzeugung sagen: Alles Humbug. Gestillte Sehnsucht macht Lust auf mehr. Wählerisch sein (!!!), genießen und weiter begehren!

Ich bin Jägerin, aber beileibe keine Sammlerin! DAS mag vielleicht der Unterschied sein. Wenn ich was auf dem Herzen hatte, dann immer den Wunsch nach etwas, ähm, Lang-fristigem. *kicher* Nein, liebe Männer, ihr könnt aufatmen: Größe ist NICHT alles. Aber das passte gerade so schön. Ooops. 😉

Was hätte ich davon, MICH mit möglichst vielen Männern zu teilen?

Und die Männer, die ICH näher kennenlernte, verloren auch definitiv NICHT ihren Reiz! – Ganz im Gegenteil. Ich empfand es als Bereicherung, mit jedem weiteren Mal vertrauter zu werden und schätzte gleichzeitig die Leichtigkeit, die diese Art der lockeren Bekanntschaft mit sich brachte. Viel Zeit für vierpfötige Mitbewohner, Job und Hobbies eben. *grins*

Also kompletter Nonsens, dass sich NACH MEINEN Begegnungen die Begierde davon schlich.

Doch ich benutze nicht umsonst das Präteritum. 🙁

Vor wenigen Tagen erst unterhielt ich mich mit einer Freundin über Dies und Das, Das und Jenes. Und wie wir Frauen so sind, kamen wir vom 100sten in`s 1.000ste und wurden immer alberner. Bis sie meinte, sie hätte gerade nicht mal genug Zeit, es sich selbst zu machen. Rrrumms.

Zunächst dachte ich, ich hätte mich verhört. Aber nein. Sie sprach nur aus, was wir beide gerade parallel durchleben. In Vollvollvollzeit tätig, Messe- und Orderphase, beide Singlefrauen. Nur so viel: Der Außendienst ist fürwahr „verkehrsreich„, „ausfüllend“ und durchaus „befriedigend„, und ja, die Nächte sind manchmal verdammt kurz… 😉

…aber leider, leider ALLES wirklich nur jobbezogen gesehen. So sehr ich die Doppeldeutigkeiten auch bestätigen wollte! *schnief*

Es stimmt! Wir Mädels haben gerade zu wenig Zeit und Muße, abends auszuspannen oder uns selbst am Wochenende mal um uns und unsere Sehnsüchte zu kümmern. – Und seit der kleine Schwerenöter RoMeo bei mir einzog, hat ganz klar SEINE Erziehung Priorität. Das heisst, längeres Alleinsein ist noch nicht drin. Und das heisst… Ach, ihr ahnt`s womöglich schon! 😉

Was ich also die letzten Wochen erlebte (oder eben nicht! *grins*), ist: Für den kleinen Racker übte ich mich (un)freiwillig im Sexverzicht.

Klingt nach einem spannenden Experiment? —>>> NOPE!!! NICHT zur Nachahmung empfohlen.

Denn was mir seitdem Angst macht, ist eine ganz andere Beobachtung: So lange frau in – wenn ich es mal so benennen darf –  Übung bleibt, so lange sie sich Zeit für sich nimmt, so lange also ihre Sehnsüchte befriedigt werden, lebt die Begierde weiter. Und weiter. Und weiter. Mit größerem Abstand zur Zweisamkeit jedoch trage ich Sorge, Sehnsüchte zu vernachlässigen und auf Grund sinkender Begierde nicht mehr befriedigen zu WOLLEN. Ja, leider wollen…

Klingt kompliziert? Einfach ausgedrückt: Je länger der Sexverzicht anhält, desto weniger könnte es mich eines Tages stören.

Und DAS, meine Lieben, ist ETWAS, das ich NIEMALS zulassen werde! 😉

 

Frauenpornos? Och nö, lass mal…

stecken!

Wie schon meine Golf-Partnerin frotzelte, scheine ich NIE zu schlafen. –  Ist ja auch kein Wunder, wenn nachts die interessantesten Reportagen über den Bildschirm flimmern. 😉

Ehrlich gesagt, ist`s leider genau umgekehrt. Wenn ich nicht einschlafen kann, MUSS ich mich eben beschäftigen. Und da Staubsaugen und Wäsche waschen nach Mitternacht zu Recht meine Nachbarn auf den Plan rufen würde, muss ich eben schreiben. Oder aber zappen. Und bleibe – warum auch immer *grübel* – genau HIER hängen: An den gaaaaanz (s)EXCLUSIVen Reportagen! 😉

Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt als blondes Dummchen zu outen: Erst vor wenigen Wochen erfuhr ich vom Trend zu „Frauen-Pornos„. Moment. Frauen-Pornos? Was`n DAS? Verstanden habe ich: Von Frauen für Frauen. Aber mal ehrlich, was ist an denen nun anders und warum sind die herkömmlichen Filmchen plötzlich nicht mehr befriedigend?

Das schrie nach nächtlicher Recherche. Gleich beim ersten googlen stieß ich auf folgende, offensichtlich ernst gemeinte Frage:

„…würde gerne, mit meinem Mann, mal einen Porno gucken, kann mir da jemand was empfehlen..also nicht so heftig für den Anfang*gg* Und was, was auch Frauen anspricht?“

Meine erste Reaktion: …hähhh???

1. „…mit meinem Mann“. – Die Lady ist also schon mal volljährig und nun frage ich mich doch hoffentlich zu Recht: Gibt`s da draußen echt Menschen, denen in der Pubertät der Spaß verwehrt blieb, Pornos zu entdecken? Kommt nicht jeder – Junge wie Mädel – irgendwie und irgendwann und irgendwo im Freundeskreis oder daheim DAMIT in Berührung? Ich könnte mit meiner jetzigen gewagten Vermutung knapp daneben liegen, ABER: Hätte die Lady mal mit ihrem Mann gesprochen, würde sie sicher aus allen Wolken fallen, wie treffsicher er ihr einen heißen St(r)eifen empfehlen könnte! 😉

2. Aber was bitte meint sie mit „nicht so heftig„? – Verdammt, will sie nun einen Porno? – Soll sie sich doch lieber Sissy ausleihen!

3. „…was auch Frauen anspricht?“ – Jetzt fehlen mir fast die Worte. WAS bitte ist an einem gängigen Porno NICHT ansprechend, um geil zu werden? Wer dabei trocken bleibt, sollte sich mal geschwind beim Arzt durchchecken lassen.

Eine offenbar Gleichgesinnte empfiehlt Porno xy mit der ihr eigenen Film-Kritik:

„…da glaube ich noch am ehesten Freude am Leben, Zuwendung und Zärtlichkeit zu erkennen.“

…ähm, bitte??? Freude am Leben? Zuwendung? Och, wie süß. – Ich bin irritiert, denn wir reden doch noch immer von einem Porno, oder?!?!? 😉

Warum könnten die meisten gängigen Sex-Filme als abstoßend und billig empfunden werden?

Also google ich weiter und finde, mal grob zusammengefasst: …die meisten Pornos seien Schrott, bestehend aus immer demselben Inhalt, wie kopulierende Körper, schlecht geschauspielertes Stöhnen, stumpfes Gerammel, bescheuerte Musik, billige Deko und das typische Frau bedient Mann, Frau lässt sich benutzen und das auch noch aus den unvorteilhaftesten Winkeln gefilmt.

…jetzt mal im Ernst: Es gibt in jedem Genre eine breite Palette von Filmen und Qualitäten. Selbst in Hollywood! Wenige sind top, viele gut und dann gibt`s immer noch die, die hinten ab fallen. Aber auch die Geschmäcker der Empfänger sind verschieden, so what. Haben alle irgendwie ihre Berechtigung. Habt ihr euch schon mal zu, ähm, sorry, ich meinte natürlich „an“ günstiger Deko und unpassender Musik  in einem Porno gestoßen? 😉

Zu meinem großen Erstaunen bejahte eine meiner Freundinnen. Ähnliche Argumente wie oben: Blödsinnige Dialoge, sofortiges zur-Sache-Kommen, furchtbare Musik…

Mir jedoch erschließt sich einfach nicht, wo der Unterschied zu Frauenpornos ist. – Warum fühlen sich manche Frauen unwohl mit den bisherigen Filmen? Drehen Frauen Sex-Erlebnisse tatsächlich anders? Ich muss plötzlich lachen… Führen Frau und Mann in einem von Frauen gedrehten Porno möglicherweise in Teil I zunächst stundenlange, einfühlsame Gespräche, um erst in Teil II zur Sache zu kommen? 😉 Oder werden in Frauen-Pornos nur Models genommen, um – wie in der „Vogue“ – überzogen schöne Körper betrachten zu können? Oder sind die Locations ausschließlich Lofts und idyllisch gelegene Palmenstrände? Ehrlich, würde mir nicht mal auffallen, denn ich suche via Porno ja weder Ferienziel noch Immobilie… 😉

Ein Porno ist ein Porno ist ein Porno!

Darin soll kopuliert werden.

Darin darf zum Anmachen auch falsch gestöhnt werden.

Und darin kann Mann gern schnell zur Sache kommen.

Oder?

Und ob da Frauen „benutzt“ werden, liegt doch im Auge des Betrachters. Hauptsache, beide kommen. Auf ihren Spaß. Im Film wie im Schlafzimmer. Oder eben im Hausflur, in der Praxis, auf der Arbeit oder sonstewo. Und wenn Frau sich unterordnen möchte, ja warum denn nicht? Hat doch auch seinen Reiz

Sollten die Darsteller nun auch noch nicht in`s Beuteschema fallen, mein Tipp: So ein Regal ist unter Garantie länger als jeder Schwanz. Da stehen bestimmt noch attraktivere Kaliber. Für jeden Geschmack was dabei.

Wer nur mit Oscar-reifen Dialogen, Palmenstränden und perfekt inszeniertem und ausgeleuchtetem Sex vor Augen zu kommen vermag, scheint einen wahnsinnig originellen Fetisch oder aber doch ein ernsthaftes Problem zu haben.

Im Übrigen: Ich habe noch keinen Porno gesehen, in dem die Darsteller so potthässlich waren, das ich ausschalten musste. In meinen ersten Sex-Filmen liebte Teresa Orlowski Männer, die als Teenie ganz sicher nicht in mein Männerbild passten. Hatte ich dadurch weniger Spaß beim Zuschauen? Definitiv nö. 🙂

Und Teresa, die sah doch wohl rattenscharf aus. Also schließe ich mal mit einem Zitat von ihr. Könnten doch glatt meine Worte sein:

„Ich weiß, was die Männer sehen wollen, und ich werde sie nicht enttäuschen. Ein Film für Frauen ist langweilig bis zum Gehtnichtmehr. Als Frau hätte ich nichts davon. Ich sage, ich möchte irgendwann einen Schwanz haben. Der Mann sieht, daß ich große Brüste habe, warum darf ich nicht wissen, was er in der Hose hat. Frauen sagen, ach, ich stehe auf breite Schultern. Was habe ich von den Schultern?“  (Teresa Orlowski, 1998)

Beste Freunde schubst frau auf keinen Fall…

…von der Bettkante! 😉

Ein Kumpel schickte mir vor Kurzem Folgendes:

Sie: Hey Süßer. Ich bin die neue Nachbarin.
Er: Hi.
Sie: Ich will mich n bissl betrinken und vögeln. Hast du Zeit?
Er: Ja klar!
Sie: Gut! Kannst du heute Abend auf meinen Hund aufpassen?  
 

…ich habe Tränen gelacht. 🙂

Erstmal wieder sehr geil, was Männer gleich denken. *grins* Und sehr erfrischend zu lesen, wie locker Frauen heute Sprüche hauen und sich nehmen, was sie brauchen.

Für mich Anlass genug, einmal mehr über beste Freunde nachzudenken. Also wirklich beste Freunde. Ihr versteht? Nicht? Hmhhh. Na Teilzeit-Lover. Hausfreunde eben. Leute! B e s t e Freunde! Ersatzmänner, meine ich. Im Sinne von Lustbringern. Oder Liebsdienern. Ähm, Erwachsenen-Spielzeugen? Ach, was sag sag ich, Sexhelferlein. – Ok, ok! Dildos und Vibratoren! Nun ist`s raus… 😉

Es gibt so einige Feiertage rund um die Liebe:

14. Februar. Kennt jeder. = „Valentinstag“
14. März. Was? Den kennt ihr nicht? Erklärung weiter unten 😉 = „Schniblo-Tag“ 
9. Mai. Hmhh, kennen nur die Brasilianer und Briten, oder? = „Tag des Orgasmus“
6. Juli. Ja, ok, schon mal von gehört. = „Internationaler Tag des Kusses“
 

…aber eben keinen „Tag des Dildos“. Bis auf eine Minigruppierung von 9 Mädels auf Facebook. *lach* Und auch keinen „Tag des Vibrators“. Nüscht. 🙁

Und mal Hand auf`s Herz, Mädels. Haben wir nicht alle ein Drittel Ersatz-Mann daheim? Ohne Hirn, ohne Herz, aber mit viel prachtvoller Mitte… 😉

Unter uns: Manche „Pracht“voller, als was die männliche Schöpfung in natura zu bieten hat, denn durchschnittlich misst die Penis-Länge des deutschen Mannes zwischen 14 und 16 cm… Aber aufgepasst: Die Durchschnittsdildos hierzulande liegen jedoch bei 20cm! – Noch Fragen??? 😉

Aber deren Geschichte ist ja auch schon so verdammt „lang“. *grins* Denn phallische Gegenstände versüßten bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. den Griechen die Freizeit. Ich hoffe, die ollen Germaninnen folgten dem alsbald. Laut Wikipedia bestanden diese Spielzeuge meist aus Ton, waren innen hohl und wurden mit warmem Wasser gefüllt. Sounds good, doesn`t it? 😉 – Es folgten Freudenspender aus Leder, Holz, Glas und Wachs und erst 1996 wurde der erste Vibrator aus medizinischem Silikon „eingeführt“. 😉 – Heute „lieben“ Frauen übrigens neben Glas und Silikon auch Aluminium, Edelstahl, Granit und Holz. Ehrlich? Holz???

Dildos dienten aber nicht immer nur ganz so offensichtlich der Lust wie heute. Sie wurden auch schon mal als „Heilmittel“ gegen erotische Fantasien und Nymphomanie – klar -, aber auch gegen Melancholie, Nervosität, Zustände der Verwirrung – aha, ok – und – Achtung –  gegen Atemnot, Blässe und Schlaflosigkeit eingesetzt! –  Also wer bis jetzt immer noch keinen Ersatzmann daheim hat, auf in den nächsten Erotik-Markt! 😉

Vielleicht gibt`s hier ja DEN einen, der euch nicht mehr aus dem Kopf geht. *lach* Eine kleine, private Fotogalerie unserer best friends. Zwei von Single-Ladies, zwei von Beziehungstäterinnen… —>>> Danke für eure Fotos, Mädels. *knutsch*

Ach ja, noch ein Punkt. Damit alle Männer wieder ruhig schlafen können: Wie wichtig ist denn nun wirklich die Größe? Darauf stieß mich wiederum ein anderer Kumpel, als ich ihm meine neueste Erwerbung vorstellte:

Er: „…und es kommt doch auf die Größe an!!!“
Ich: „Nee, auf den Mann!!!“ 
Ich: „Der Vibrator hat ja sonst nix zu bieten. Aber wenn Liebe dabei ist, könnte Frau sich auch ganz sicher wieder an Kurze gewöhnen… ;-)“
Er: „…kann sie das??? Gute Einstellung.“
 
 

Also ganz cool bleiben. Wir lieben euch. Auch mit weniger Grundausstattung. Ehrlich. 🙂

Ach ja, und dann bin ich euch ja noch die Auflösung des „Schniblo-Tages“ schuldig. Drauf „gekommen“??? Bild.de „deckt“ auf:

„…der 14.3. – oder auch „Schnitzel-Blowjob-Tag“, unter Fans einfach nur „Schniblotag“ genannt. Was der Valentinstag für die Frauen ist, soll vier Wochen später am 14. März der „Steak and Blowjob Day“ für die Männer sein. Eingeführt wurde er im Jahr 2002 durch einen amerikanischen Radiosender. Viele denken sich jetzt: „Schnitzel? Blowjob? Hab‘ ich eh jeden Tag, was gibt’s da zu feiern?“ Richtig, nicht viel, aber genau das hat dieser Tag mit vielen anderen vermeintlichen Feier- und Gedenktagen gemein.“
 

Also auch ich als Frau finde den schon mal klasse. 🙂

 Und nicht vergessen: All you need is love… *hihi*

So ein Leben als Spieler-Frau…

…ist schon cool.

Na gut, ich date keinen Fußballer *zugeb*, aber allein das Begleiten in den Pub oder Biergarten zum gemeinsamen public viewing mit Freunden bereitet mir mehr und mehr Spaß! 🙂

Siehe auch:

http://baerlinerin.com/fusball-fur-sex-oder/

Die Regeln? Ach kommt, gebt mir noch `n bissl Zeit…!!! 😉

– So verschieden meine Begleitungen zum Fußball-Gucken und die Pläne danach sind, so verschieden sind auch meine Outfits. Mal leger und rockig, mal „sophisticated“, um danach noch auf die Piste zu gehen.

Welches ist euer Favorit???

    versus    

Mehr pics wie immer unter meine „…lieblingsoutfits“!!! —>>>

 

Mein nächster Mann wird Losverkäufer…

…oder Florist oder Taxifahrer!

Ja, in der Tat. Ich spreche meinem Herzen hiermit eine Empfehlung aus. Die gleichzeitig unmissverständlich als Dienstanordnung zu verstehen ist. Bei Zuwiderhandlung Abmahnung.

Nein, keine Diskussion mehr.

Nie wieder 24/7-Männer. – Männer, die neben ihrer Lebensaufgabe – dem Job -, keine Partnerin einplanen KÖNNEN oder WOLLEN.

Keine in Selbständigkeit. Keine Personal Trainer. Keine Ärzte. Keine Internet-Startup-Täter. Keine Berater. Keine Luxusappartmenterbauer.

Finito! 

Einen einfachen Mann mit HERZ.

Einer, der den Halt einer Partnerin schätzt.

Der seine Hobbies ausschweifend genießen kann und soll (!!!) und sich dennoch regelmäßig ein bissl Zeit freischaufeln KANN (!!!).

Bewerbungen bitte an…

…Moment! Wobei die Frage bleibt:

Sind DAS die Männer, bei denen es knallt und mein Herz hüpft? Sehnt es sich nicht doch nach den Helden, den Ehrgeizigen, den Erfolgreichen, den Autarken? —>>> http://baerlinerin.com/helden/ 

Freunde schrieben mir ganz direkt, ich verliebte mich immer in die falschen Typen. – Kann schon sein. Aber außer der Gemeinsamkeit, dass alle mit ihrem Beruf verheiratet sind, sehe ich keinerlei Parallelen. So sehr ich auch vergleiche. Also worauf soll ich das nächste Mal achten? Wann meinem Herzen die Erlaubnis geben, zu lieben?

Ganz erleichtert vernahm ich, dass ich schon richtig sei und bloß so bleiben solle. Ich hätte die letzten Männer vielleicht auch nur überfordert. – Mag auch was dran sein. Weil ich eben zu viel plapper. Ich trag nunmal mein Herz auf der Zunge. Und da sprudeln schon mal Träume und Wünsche zur falschen Zeit am falschen Ort aus mir heraus. Aber nochmal: DAS bin ICH. Und alles andere wäre langweilig… 😉

Mit zwei meiner Freundinnen kam ich bereits zu dem Schluss, dass wir Frauen viel zu viel grübeln. Einfachheit ist Trumpf. Abgucken, wie`s die Männer handeln und nachmachen. Eben einfach plätschern lassen. Oder: Ohne Fragen keine zerstörenden Antworten! Geht`s noch leichter? Also unbedingt empfohlen… 

…pah! Wenn`s doch nur so leicht wäre. Denn eines stellten wir drei Mädels ebenfalls fest: Sobald Männer uns nach dem Sex nicht mehr beachten, können auch wir unser Herz ausschalten. Easy, easy, easy. *gähn* Sofern sie uns jedoch danach noch laaaaang in die Augen schauen, in intensive Gespräche verwickeln, zu sich in die Arme ziehen und zudecken… ist`s zu spät. Wir sind zu Fall gebracht. Total verloren. Geradewegs in die Liebesfalle getappt!!! – Und tschüss, Einfachheit. 🙁

Warum knallen bei uns dann im wahrsten Sinne des Wortes alle „Sicherungen“ durch?

Möglicherweise, weil wir Frauen, die im Berufsleben voll und ganz ihren Mann stehen, noch immer den Beschützer im Mann suchen? Weil wir genetisch das Nestbau-Gen in uns tragen, obwohl wir weder Heirat, noch Kinder, noch Eigenheim mittlerweile für notwendig erachten?

Zu spät heute. Ich verbiete mir diese Nacht das Grübeln und lass das mal die beiden hier ausdiskutieren…  😉