Vertraut mir…

…, dieses malerische Fleckchen Erde müsst ihr besucht haben!!! 🙂

Knapp 8 Monate nach unserem Ja-Wort ging es Anfang April zum Honeymoon gen Indischer Ozean. Genauer gesagt in`s The Barefoot Eco Hotel auf die Malediven.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 001Hier also nun unser kurzer (zugegeben, nach Fertigstellung dessen ist das „kurz“ geflunkert) Reisebericht für alle, die unserem Reisetipp folgen wollen. 🙂

Anreise

An- und Abreise sind wirklich das einzige Manko und verdammt ätzend. Klar bin ich lange Stunden im Flieger von den USA-Urlauben gewohnt, doch ein ganzer Tag Anreise mit 2 x Umsteigen und insgesamt 3 verschiedenen Fliegern? – Aber von Anfang an: Ab Berlin (ja, lacht ruhig, hahaha, wir haben immerhin 2,5 Flughäfen in der Hauptstadt, *zungerausstreck*) ging es am Abend mit dem Flieger für 2,5 Stunden nach Istanbul, wo uns die 3 Stunden Wartezeit nachts um 1 Uhr versüßt wurden mit einem gigogigantischen und sauberen Flughafen mit 100% geöffneten Stores und Cafés. Nochmal, es war nach Mitternacht!!! Hermès, Bvlgari, Touri-Boutiquen… alles war da zum Schlendern und Zeitvertreiben.

Weitere 7,5 Stunden (aber mit einem Service der Spitzenklasse @ Turkish Airlines!), 2 Mahlzeiten, 2 Spielfilme und einige verbissen gegen meinen Mann und die Mitreisenden kämpfende Solitaire-Seancen später landeten wir auf der maledivischen Hauptstadt Malé (eine der am dicht besiedelsten Städte der Welt)…

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 002…die uns mit drückend-schwüler Sommerhitze begrüßte. Einmal kurz in`s Sommer-Outfit geschlüpft mussten wir ungelogen noch einmal 3 Stunden warten, damit der nächste Flieger gefüllt wurde! Wir sahen die Promenade des neu umgetauften Flughafen Velana ohne Witz ganze 2 Mal, die wir das Stück, was zugänglich war, links und rechts ablaufen konnten, genossen einen sehr guten Kaffee und trafen ein junges Pärchen aus Frankfurt, mit dem unsere Hochzeitsreise einfach noch unvergesslicher wurde (was haben wir zusammen Tränen gelacht und die Tage im temporären Paradies genossen). Im Anschluss flogen wir – nicht ohne ein auf Atheisten befremdlich wirkendes, nicht enden wollendes Gebet des Captains – noch einmal knapp 1 Stunde mit einem kleinen Verkehrsflieger zu unserem gebuchten Resort auf Hanimaadhoo. Und waren daaaaaaaaaaaa…!!! 🙂

Na ja, also fast! In Malé waren wir beide nicht vorbereitet, noch Formulare zur Einreise ausfüllen zu müssen, was alle anderen „Wochenendurlauber“ wohl schon zu wissen schienen. Erst als wir als eine der Ersten naiv gen Ausgang zur Passkontrolle Schrägstrich Visum-Stelle stolperten, nahmen wir die Massen an Mitreisenden um uns herum wahr, die emsig wie die Bienchen bunte Kärtchen wild ankreuzten und bekritzelten… und waren somit auch NICHT gefasst auf die strenge Einreisebefragung, die schon ziemlich nah der Einreise-Praxis in den USA ähnelte. 🙁

Hey, aber wir waren endlich am Ziel. Uuurlaub!!! 🙂

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 008Mit einem Mini-Bus des Resort wurden wir vier dann abgeholt und zu unserem „neuen“ Heim chauffiert, wo wir kurz vor 20 Uhr eintrafen, aber viel zu vollgepumpt von allen neuen Eindrücken waren, um müde in die Kissen zu fallen. Wir erhielten nach dem Welcome-Drink (den wir fortan tatsächlich täglich bestellten) eine kurze Führung durch die Örtlichkeiten, bestaunten unsere Suite und genossen unser erstes, keine Wünsche offen lassendes Abend-Buffet.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 004Allgemeines

Ohne Allgemeines geht es auch hier nicht, Leute. Also Augen geschärft und mitgelesen. 😉

Die Malediven (Malediven bedeutet übrigens „Inselkette“) sind ein islamischer Inselstaat und EINE von sage und schreibe 1.192 Inseln nannten wir für einen fernen Urlaub die Unsere: Hanimaadhoo auf dem Haa Dhaalu Atoll, eines von insgesamt 26 Atollen.

Eine Insel wird hier übrigens erst als Insel definiert, wenn sie mindestens 3 Kokospalmen ihr Eigen nennt. Alles darunter sind Sandbänke. *klugscheissermodusaus* 😉

Die hiesige Landessprache ist Dhivehi (ein Mix aus Arabisch, Singhalesisch, Hindi und Persisch) und die von rechts nach links gelesene, sehr hübsche Schrift nennt sich Thaana. Die Alphabetisierungsrate liegt laut Wikipedia bei 99% und hätte ich das eher recherchiert, hätte ich rückblickend schon auf der Anreise manch einem freundlicher beim Auffinden seines Flugsitzes behilflich sein wollen… 🙁

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 040Die Malediven sind eine Präsidialrepublik, eines der ärmsten Länder der Welt und der Islam ist die alleinige Staatsreligion. *ungläubigguck*

Landeswährung ist der hübsche Rufiyaa.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 049Die Bewohner werden Malediver genannt und sind im Gegensatz zu uns Touris ein ganz entspanntes, geduldiges Völkchen.

Als beste Reisemonate gelten November bis April, wobei wir mit dem April das gewünschte Traumwetterchen ohne einen Tropfen Regen bekamen.

Begrüßt wurden wir auf Malé (der Hauptstadt) von einer Luftfeuchtigkeit von ca. 80%. Zum Rückflug hatten wir uns jedoch bereits daran gewöhnt. Die Temperaturen lagen tagsüber um gleissendglühende 33 Grad (nachts kühlte es tatsächlich ein wenig ab, so um die 3 Grad weniger… 😉 ) und 29 Grad im Wasser. 🙂

Resort

Das Barefoot Eco Resort ist wirklich ein kleines Paradies.

Die Hüttchen und Häuser haben alle Meerblick, die Wege zur offenen Rezeption, zum resorteigenen Shop (das Angebot von Kugelschreibern über Postkarten, Modeschmuck, T-Shirts, Kleidern war ok, aber iwo fehlte immer das, was man suchte. Ob Aloe Vera oder After Sun Creme, ob dekorativer Sonnenschutz oder einfach nur eine gerade Naht vom Schneider-Atelier-Team), zur Massage (jepp, die gab es, die wollte ich, die sah ich aber nie von innen mit DEM Sonnenbrand, autsch), zum Diving Center und zur grossen, überdachten Halle mit Bar und Buffet sind kurz und die gesamte Anlage bis hin zum Strand wird tagtäglich von Dutzenden aufmerksamen und fleissigen Saisonarbeitern gehegt und gepflegt.

Das mannigfaltige Buffet liess morgens und abends absolut keine Wünsche offen. Von kalten über heisse Speisen… Vorspeisen, Hauptgänge, Desserts (selbstgemachte Kuchen, Crumbles, Pralinen, Mousse, Eiscremes, muss ich weiterschreiben? 😉 ), alles in mehrfacher Ausführung… von Fisch über Fleisch bis hin zu Vegetarisch… Obst noch und nöcher (oh, wie vermisse ich meine mundgerecht geschnittenen, reifen Papaya!!!)… und alles war wirklich sooo verdammt lecker!!! 🙂

Wir entschieden uns bewusst für Halbpension, um dem Druck der fixen Essenszeiten mittags zu entkommen, und ja, um die Bikini-Figur zu halten. Also mein Mann. 😉

Baerlinerin at Malediven Hanimadhoo Barefoot Eco HotelLeider war die Mittagskarte dann doch mehr als übersichtlich und wartete mit ein paar Sandwiches, wenigen Salaten, French Fries (zwar 9 Dollar, aber in grosser Portion mit 3 Saucen waren die schon ein Knaller!!!), einem nicht gelungen Ceasar Salad und täglich exakt 2 Pasta (dazu musste die Küche angerufen werden und wie bei „Und täglich grüsst das Murmeltier“ hiess es dann doch jeden Tag: pasta with tomato sauce OR pasta with fish 😉 ) auf.

Zimmer und Terrasse wurden täglich vom Roomboy sorgfältig wieder hergerichtet und 2 x am Tag gab es eine grosse Flasche vom Resort selbstaufbereitetes Barefoot Eco Tafelwasser im Wechsel zur leeren Glasflasche.

Verdursten konnte man wirklich nicht und wollte man seinen Gaumen mal mit etwas Anderem verwöhnen, hielt die Bar frisch gespresste Säfte und ein paar wirklich leckere Drinks und Cocktails parat. (ab 4,50 Dollar) – Aber Achtung vor dem in Australien gebrauten Ginger Beer (was KEINES ist, da im Islam kein Alkohol erlaubt ist)… absolute Suchtgefahr! 😉

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 042Bis auf ein paar wenige Idioten zum Fremdschämen (z.B. der Asket, der immer kerzengerade wie mit einem Stock im Arsch auf dem Stuhl fixiert sass und trotz nachbarschaftlicher Nähe an allen vorbeisah, ohne zu grüßen, und, ach ja, dem deutschen Spinner, der doch wahrhaftig am idyllischen Strand seine Boombox mit gruseliger Dancefloor-Eurovision-Song-Contest-Huhu-ich-bin-ein-totaler-Prollo-und-höre-Scheisse austesten musste und später über seine Platzierung bei Tisch diskutieren musste, als ginge es um sein erbärmliches Leben) ging einem keiner der anderen Urlauber auf den Keks. Kinder waren in erstaunlicher Menge und Größe mitgeschleppt worden, gaben frühs, mittags und des Nächtens ungewohnte Schreilaute von sich und doch verlief sich alles im Sand, am Strand.

Wir schliefen nicht ein einziges Mal aus und schafften es dennoch nicht zu den morgendlich kostenfrei angebotenen Yoga-Classes. Zu viel gab es hier zu entdecken. 😉 – Uns gefielen aber auf alle Fälle die kurzweiligen, gemeinsamen Kinoabende in der Gemeinschaftshalle (u.a. Findet Nemo, Before the Flood, Djungle Book), die sich mit spannenden Dokumentations-Abenden abwechselten (Turtles, Dolphins, Umweltschutz). Zweimal die Woche wurde von Bewohnerinnen der Insel eine kleine Kochvorführung zum Zuschauen und Verkosten angeboten und überhaupt ab es viel zu Relaxen und Lachen mit den Frankfurtern und Rostockern und Münchnern und und und…

Die Hotelhalle beherbergte sogar eine kleine Bibliothek mit deutscher, italienischer und englischsprachiger Literatur, eine gute Auswahl an Fachliteratur zum Thema Malediven und Meeresbiologie und einige Gesellschaftsspiele.

In den gepolsterten Loungemöbeln fühlte sich jedoch so mancher Badegast in klitschnasser Unterbux einfach zuuu heimisch… 🙁

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 024Um nicht als ebensolche Couch Potatoe zu enden, gab es jeden Abend ab 18 Uhr ein 1,5stündiges Volleyball-Turnier. Couragierte Resortgäste vereint mit professionellem Resortpersonal unter knallharten Angaben, todesmutigen Ballannahmen und meisterhaften Jubelschreien der Fan-Kurve. 🙂

Der Strandsand auf Hanimaadhoo ist weich wie Mehl, das Wasser tatsächlich noch türkiser als auf Kitsch-Postkarten und wenn wir eines JETZT wissen: Sonnenschutz SPF 50 ist nicht genug am Äquator. 😉

Was ihr also unbedingt mitnehmen müsst:

Neben den Badeschlappen auch feste Badeschuhe, um am Strand und im seichten Wasser über angeschwemmte Korallen, Muscheln etc. laufen zu können. Besorgt euch bitte vor Reiseantritt auch einen luftdurchlässigen Sonnenhut mit schmaler Krempe, denn Kopftücher verhindern keinen Sonnenbrand auf der Stirn und das Angebot im Shop ist… nun ja, nennen wir es „modisch ausbaubar“. Nehmt neben der Sonnencreme definitiv auch einen Eimer Aloe Vera Gel (oder After Sun) mit, denn es gibt vor Ort keinerlei Hilfe bei Sonnenschäden! Das einzig erhältliche Mittel, weil empfohlene Kokosöl für 13 Dollar, war für mich eher eine schlechte Geldanlage. Da ist das Team vor Ort leider mehr als unvorbereitet. 🙁

Das Bezahlen vor Ort (Drinks, Ausflüge, Shop etc.) erfolgt super easy via Unterschrift auf`s Zimmer, als Trinkgeld und für den Kaufrausch im Dorf solltet ihr jedoch unbedingt ein paar Dollar parat halten. 😉

Ach ja, und an die Raucher unter euch:

Zigaretten sind im Resort zwar zu erwerben, aber ihr seid mit 9 Dollar pro Schachtel am Start! Oder aber ihr macht euch auf in`s Dorf und zahlt nur 5 Dollar, allerdings nur auf sehr ausgewählte Marken. Und was ihr ganz sicher NICHT mit auf die Inseln nehmen könnt, sind Feuerzeuge IM Handgepäck. Also diese rechtzeitig im aufgegebenen Reisegepäck verstauen oder aber eines im Shop für 1 Dollar gekauft. Die im Resort angebotenen Streichhölzer sind hier auf Grund der extrem hohen Luftfeuchtigkeit nicht zu empfehlen! 😉

Ausflüge

Das Barefoot Eco Hotel bietet täglich mehrere Touren an, die sich teils dem Wetter, teils der Buchungssituation geschuldet auch verschieben können. Vor Ort befindet sich eine Padi Tauchschule, die gegen Gebühr auch Schnorchel-Ausrüstungen verleiht und hübsch bedruckte T-Shirts offeriert. Wir entschieden uns für:

Kayaks. Die liessen sich problemlos für 2 Stunden kostenfrei ausleihen und standen täglich ausreichend zur Verfügung.

Die gewünschten brandneuen Jet Skis hingegen fielen für uns auf Grund von Wartungsarbeiten regelrecht in`s Wasser. 🙁

Mountain Biking. Wobei es hier nur ein Fahrradfahren ist. Die Inseln liegen alle nur 1 Meter über dem Meersspiegel und die höchste Insel-Erhebung über 2,40m befindet sich nicht HIER auf dieser. 😉 Die gewarteten Fahrräder waren jedenfalls immer auf Abruf bereit, jedoch gab es für uns Frauen strenge Kleidervorschriften: Der Oberkörper musste bis über die Oberarme und das Bein bis unter das Knie bedeckt sein, sonst wurde frau wieder zum Umkleiden auf ihr Zimmer geschickt. 🙁 – Tja, und was gab es zu sehen? Also zunächst einmal uns Mädels mit entblößtem Schritt, denn mit Kleidern auf dem Herrenrad ist das so `ne Sache mit dem Sichtschutz… und dann natürlich das sogenannte „Dorf“. Ungepflasterte Wege, Strände gesäumt von Unrat und Plastikmüll (das Umweltbewusstsein und der Umweltschutz bewegen sich hier leider um 0), eine Pharmacy (OPEN und doch geschlossen, vielleicht auch rückwärts gelesen ein GESCHLOSSEN, wer weiss 😉 ), eine Ambulance (zum Glück nur von aussen kennengelernt), eine Police Station (dito), Schulen (im Rohbau) und mehrere Volleyball-Felder für die hiesige Damen-Mannschaft. Gesportelt und geschwommen wird von den einheimischen Damen ausschliesslich verschleiert. Ach na klar, und unsere geliebten Supermärkte. Mal heiss und stickig, so dass sich die Konservendeckel fast bogen, mal gefrierhauskalt… aber immer mit dem Lebensnotwendigen ausgestattet: Eiskaffee, Zigaretten und Red Bull!!! 😉

Eigene Strandgänge. Mein Mann und ich sind nunmal furchtbar neugierig und setzten unsere badebelatschten Füße auch auf resortangrenzende Sande. Wir beobachteten schöne Sonnenuntergänge, entdeckten seichte Buchten und bestaunten die Gezeiten, die sich täglich verschieben. Hier mal als Beispiel ein Überblick über Sonne, Mond und Gezeiten von Malé, täglich aktualisiert.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 013Hier mal so ein trauriges Fleckchen Strand oder sollte ich besser sagen, SO war die Realität hinter dem täglich frisch geharkt und gesäuberten Resort-Strand.

(Wikipedia: Metall- und Plastikabfälle der Hauptstadt Malé und einiger nahe gelegener Inseln werden gesammelt und auf der Müllinsel Thilafushi deponiert.)

Alles, aber auch wirklich alles landet hier im Meer…

Barutheela-Bar-Boot. Da auf der Insel auf Grund des Islam keine alkoholischen Drinks angeboten werden dürfen, verbrachten wir einige Abende gemeinsam mit Nachbarn und Freunden auf einem nahe gelegenen, vor Anker liegenden Boot (von uns liebevoll in Black Pearl umgetauft) und beobachteten unter wohligem Einfluss von Cocktails und kleinen Appetizern die wunderschönen Sonnenuntergänge.

Alidhoofaru-Sandbank. Ein wirklich einmaliges Erlebnis war der Besuch der genannten Sandbank. Nach 1stündiger Fahrt mit dem Speed Boat strandeten wir auf einer unbeschreiblich schönen Ansammlung von Sand und Korallen zu einem 2stündigen Aufenthalt, dem wir mit Schnorcheln und Sonnenbaden fröhnten. Aber Bilder sagen mehr als 1.000 Worte:

Dolphin Tour. Einen ganz wundervollen Abschied von der Insel beschieden uns neben den Fliegenden Fischen (die tatsächlich mehr als ein Dutzend Meter über dem Meer steuerten) die Spinner– und Bottlenose-Dolphins, die unsere geführte Bootstour begleiteten. Das Resort führt mit Meeresbiologen ein eigenes Tagebuch zu den gesehenen Delphinen mit Anzahl und Verhalten.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 036„Unser“ Steg. Ja, dieses schattige Plätzchen mitten im Meer hatten wir vier schon ganz lieb gewonnen. Immer gut für eine gelungene Arschbombe des Tags, wie auch zum Fischebeobachten des Nächtens. Am Tage unserer Abreise glitt unser Blick ein letztes Mal über den Ozean vor Hanimaadhoo und es verabschiedeten sich doch tatsächlich noch in der Ferne über die Wellen pirouettierende Mantas von uns. 🙂

Tierwelt

Noch vor unserem ersten Abendessen begrüßte uns unter`m romantischen Sternenhimmel ein Maledivischer Flughund (Indian Flying Fox, fast so gross und rot wie RoMeo, und mit einer Flügelspannweite von bis zu 130cm!!!), der am Strand überraschend und gemächlich über unsere Köpfe zog. Fasziniert beobachtete ich fortan jede hereinbrechende Nacht ihr Treiben in und über den Baumwipfeln. 🙂

Neben den zuckersüssen Flughunden adoptierten wir auch unsere neuen Mitbewohner, die possierlichen und eigentlich nachtaktiven Asiatischen Hausgeckos. Ihre tags wie nachts plaudernden Schnalzlaute und ihre grossen dunklen Augen waren einfach nur verzückend.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 031Am Strand neben uns aalten sich ganz friedvolle, hübsch anzusehende Blutsauger-Agamen von ca. 20-30cm Länge in der Sonne (Bild oben), doch noch mehr in`s Herz schlossen wir die Armada von Landeinsiedlerkrebsen verschiedenster Coleur und Grösse. Diese kleinen Hausbesetzer bewohnten ganz unterschiedliche Gehäuse von Meeresschnecken und hatten doch oftmals die allerschönsten Exemplare für sich ergattert. Um ihre weichen Hinterleiber zu schützen, ist so ein Haus aber auch unabdingbar, also macht es wie wir und sammelt bitte, bitte keine Muscheln als Reiseandenken. Für sie sind sie lebensnotwendig!

Neben den verletzlichen Einsiedlerkrebsen bestaunten wir ebenfalls kleine tagaktive und grössere nachtaktive Krabben-Exemplare, die sich fast in Lichtgeschwindigkeit seitwärts fortbewegten und von deren Existenz – wenn sie gerade nicht zu sehen waren – kreisrunde, tiefe Höhlengänge von Finger- bis Mannsarmdicke verkündeten.

Im seichten Wasser beobachteten wir jeden Morgen faulenzende Pfeffer-Muränen, neonfarbene Sea Worms, sowie Seesterne verschiedenster Gattungen.

Ich möchte mal behaupten, wer sich nicht die Unterwasserwelt erschnorchelte, der hat die Malediven nicht gesehen! Ihr MÜSST einfach mit der Birne unter Wasser und die Ruhe, Andersartigkeit unter dem wogenden Blau und seine Farbenpracht entdecken und geniessen. – Von Halfterfischen (schwarz/weiss/gelb gestreift) über unzählige Doktorfischarten (von schwarz über blau/gelb) und Seesterne gab es hier Hunderte verschiedenster Meeresbewohner zu entdecken.

Nehmt euch aber bitte eine Unterwasserkamera mit, die was taugt. Die Einwegkameras von Kodak, die wir in unserer Not für 16,99 Euro daheim ergatterten, kosteten hier im Shop ganze 33 Dollar, das Aufziehen des nächsten Bildes dauerte Ewigkeiten, die Entwicklung daheim belief sich nochmal auf 2 Wochen Ungeduld und die Qualität ist einfach nur… ERBÄRMLICH. 🙁 Vielleicht sind wir auch einfach nur zu blöd. Siehe hier:

Auf unserer geführten Dolphin-Tour begleiteten unser Schiff tollkühne Spinner Dolphins und schüchternere Bottlenose Dolphins (letztere haben eine kürzere Nase und Flipper ist deren prominentester Vertreter) und den krönenden Abschluss boten die Fliegenden Fische, die tatsächlich mehrere Dutzend Meter über den Meereswellen flogen.

Mantas sahen wir leider nur mal als Schatten am Steg und an unserem letzten Tag in weiter Ferne mit wundervollen Abschieds-Pirouetten.

Was uns verborgen blieb, waren die hier lebenden Meeresschildkröten-Arten, wie die Hawksbill Turtle und die Green Turtle. Nichtsdestotrotz wurden sie uns von einem Meeresbiologen an einem Doku-Abend ganz lebhaft vorgestellt.

Auf Quallen wurde nicht explizit hingewiesen, wir fanden jedoch ein lebloses Exemplar am Strand und später auch in der Umkleide eingestaubte Hinweisschilder: „Nicht giftig, aber schmerzhaft.“ – Vielen Dank für den „versteckten“ Hinweis… ^^

Was gab es noch zu sehen? Kakerlaken (zum Glück nur eine ganz scheue auf unserer Terrasse), eine streunende Katze (mit einem herzerweichend antrainierten Hungerton, die hundsgemeinerweise immer wieder von den Angestellten vertrieben und von uns essens- und kuscheltechnisch unterstützt wurde), Ziegen mit ihrem Nachwuchs im Resort-Gehege, grosse Ameisen (also zwei Liebende verirrten sich in UNSERE Suite), Moskitos (die ich nur 1 x summen hörte, unter deren anhaltender Plage jedoch unsere Rezeptionistin angeblich monatelang litt), dicke Bienen, kleine Grashüpfer und einen angeschwemmt-verendeten Kugelfisch.

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 030Den scheuen Indischen Koel (eine Kuckucksart) konnten wir immerzu hören, aber nur einmal in Form eines Pärchens bewundern. Und einen Reiher und Seeschwalben, die wir als Laien nun noch nicht identifizieren konnten.

Freche Glanzkrähen krächzten hin und wieder ab den frühen Morgenstunden bis hinein in die Nacht und stiebitzten auch gern auch mal ein Stückchen Käse vom Frühstücksteller.

Alles in allem hatten wir mehr und bunt Gefiederte erwartet, aber im Nachhinein doch fast alles entdeckt, was die maledivische Fauna zu bieten hatte.

Fazit

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 020Ein rundum gelungener Honeymoon, von dem mein Mann behauptet, 1 Woche sei zu wenig. Ehrlich? Mir wäre nach weiteren Tagen dann doch der Himmel auf den Kopf gefallen. Was uns bleibt? Über 400 zauberhafte Ferienbilder, die wir uns auszugsweise tagtäglich noch mal reinziehen und Körperstellen, die sich bis heute noch immer häuten… 😉

Malediven Hanimaadhoo Barefoot Eco Hotel 046

P.S. Einen gaaanz dicken Kuss nach Hanau an unsere Miturlauber Giuliano und Janine, deren Anwesenheit und Ulk wir sehr genossen!!! NEXT TIME wissen wir`s… 😉

 

RoMeo und ich…

…gönnen uns mal wieder eine kleine Auszeit vom Alltag.

Es rufen Sonne, Palmen, Abenteuer und Mee(h)r. 🙂

Keine Sorge, wir lassen euch aber nicht im Dunkeln sitzen.

Hier noch ein kleiner Frühlingsgruss aus MEINEM Berlin

…mit meiner geliebten Karl-Marx-Allee und Blick auf das, was HEIMAT für mich ausmacht: Der Fernsehturm und die Fontänen am Strausberger Platz. 🙂

Mein Berlin

Und hier schon ein Bild aus unserem temporären Zuhause auf Kreta:

Agia Galini

Näher am Meer geht nur noch mit Privatstrand. 😉

Blick vom Balkon des Galini Mare Hotel

Was wünscht man sich mehr, he?!?!

Und RoMeo immer mittendrin, statt nur dabei

Auch die lange Reise hat der kleine Mann  wieder super weggesteckt und mit seinem Charme selbst die attraktivsten Flugbegleiterinnen (Aegean Airlines!!!) um die Pfote gewickelt. 🙂

Wir hatten erstmals wieder eine ganze Reihe für uns und er nicht einen Mucks Gereiztheit hören lassen. Im Gegenzug zum zweiten Artgenossen an Bord. *augenroll*

TXL - HER

Wir befinden uns hier noch vor Saison-Start und es ist verdammt ruhig. Wie ruhig??? – Genügt zu sagen, dass wir neben dem Hotelier-Paar die einzigen 2 Gäste sind? Sooo ruhig!!! 😉

Und es scheint das Dorf der Katzen. Streuner, so weit das Auge reicht. RoMeo ist mega begeistert. NICHT! :-p

Muss ich erwähnen, dass wir binnen 2 Stunden nach Ankunft im Hotel schon den gesamten Ort erkundet hatten??? 😉 – Wird eine wahnsinnig harte Woche für mich, mal ohne Mann, TV und extremst viel Ruhe auszukommen. Ouch.

Aber vielleicht ist es genau DAS, was mir jetzt gut tut. Einfach mal im Zeugenschutz… nichts tun, was auffällt… das Leben atmen und dem Meer 24/7 lauschen beim Rauschen. 🙂

Habt alle einen sonnigen Start in die Woche und lasst euch bloß nicht ärgern. 🙂

xoxo, RoMeo & Elli

Diese Affenhitze…

…ist ja echt nur mit luftig leichten Röcken und Kleidern zu ertragen.

Keine Ahnung, wie manche Frauen uns auf Instagram bildlich weismachen wollen, auf angesagten 10cm-Minimum-Designer-Heels in schweisstreibender Sommerhitze auf Berlins Holperstrassenpflaster den Tag durchbringen zu können… ICH vermag so ein Kunststück jedenfalls NICHT!!! 😉

– Heute und die kommenden 2 Tage also 3 passende und höchstpersönlich von mir für euch auf Sommertauglichkeit getestete Outfit-Vorschläge. 🙂

P.S. Und nein, euer PC hat KEIN Problem mit der Farbdarstellung. Nur die Accessoires sind wieder die Farbkleckse. Und ich weiss NICHT, warum ich immer wieder beim aufgeräumten schwarz-weiss-grau-Look lande. Tststs. 😉

Outfit 1:

Iro Top & ElevenParis Midi Skirt & French Slipper & Sophie Hulme Bag Iro Top & ElevenParis Midi Skirt & French Slipper & Sophie Hulme Bag_ Iro Top & ElevenParis Midi Skirt & French Slipper & Sophie Hulme Bag___

Die goldenen Slipper von Aldo sind übrigens ein Mitbringsel aus meinem letztwöchigen Paris-Urlaub. Ich fand nicht nur ihre Aussage auf Gold ganz erinnerungsbezogen süss, sondern auch die Tatsache, dass sie von innen mit Frottee gefüttert sind und von € 35 auf € 12,99 herabgesetzt waren. 😉

French golden Oui Non Slipper

Den Midi Rock von ElevenParis kennt ihr vielleicht noch aus dem letzten Jahr, aber das Top von Iro (Mitte; minus 50% im Sale) und die beiden Blusen kamen mit in`s Handgepäck von CDG nach TXL! 😉

Links eine seidig-weiche aus der Boutique von VintageLove.fr (herabgesetzt auf € 28) und rechts eine folklorig und auf schulterfrei zu stylende von Morgan (von € 49 auf € 20 reduziert):

Vintage Love Blouse & Iro Top & Morgan Blouse

Dazu die Metal Tab Bag von Sophie Hulme, die mich ja bekanntlich vor einem Jahr fast einen Herzinfarkt kostete… 😉

Sophie Hulme Metal Tab Shoulder Bag_

…und eine verspiegelte Sonnenbrille von Miu Miu aus der aktuellen Kollektion, die gerade mein absoluter Liebling ist, weil sie super leicht, panoramablickig rahmenlos und überdies auch SO GROSS ist, dass sie echt jedem Sonneneinfall den Mittelfinger zeigt:

Miu Miu Mirror Sunglasses

Iro Top & ElevenParis Midi Skirt & Miu Miu Sunglasses & Aldo Slipper & Sophie Hulme Bag

 Iro Top * Miu Miu Sunglasses

Sophie Hulme Bag * ElevenParis Midi Skirt

Aldo Gold Slipper (Oui / Non)

Tränchen, Freuden-Tränchen!

Verdammt, was für eine süße Überraschung, die mich nach unserem langen 1.-Mai-Wochenende – verbracht in Hannover mit unserer zweiten Familie, den allerliebsten Pinscher-Eltern aus ganz Deutschland – daheim erwartete:

Fotobuch 1

Meine Mama und meine Schwester banden einige der schönsten Momente anlässlich meines und RoMeos Geburtstags in ein kleines Foto-Büchlein. 🙂

Wer mag, folgt mir einfach durch 4 Jahrzehnte mit 3 Währungen innerhalb 2er Länder. 😉

* * *

Titelbild: Mein hart erkämpfter Tauchschein und das Gefühl, alles schaffen zu können. 🙂

Fotobuch 2

Berufswunsch Nummer 1 in der DDR: Friseuse. 😉

Fotobuch 3

1989 fiel die Mauer, die (westdeutsche) D-Mark kam und mein „Begrüßungsgeld“ wurde… nun ja, vershoppt. Für genau 1 Paar „It“-Schuhe ging`s drauf. Quasi der Grundstein zu 160 Paar. 😉 Meine ersten Adidas. Modell Trophy. Und man beachte, die Liebe zu Jeans!

Fotobuch 4

Wie war das? Zu jedem Leben eine Haar-Farbe. Nur 1995, als ich aus den USA kam, ging alles ein wenig rasanter. Von blondem, langem Haar und einem 10kg-Donut-Gürtel auf den Hüften ging es noch im 1. Jahr meiner Ausbildung über in Braun, Mahagoni und einen frechen Kurzhaarschnitt.

Fotobuch 5

Mal lustig, mal sentimental. Auf und Abs. … Mut zu Hut? Aber ja doch! Schon immer. 😉

Fotobuch 6

Fotobuch 7

Meine Wunschliste hat meine Schwester auch nicht vergessen und da ist ja noch eine Menge unerfüllter Träume offen! – Einer steht nicht mal drauf: Mit ihr auf zu einer Safari nach Afrika.

Fotobuch 8

So glücklich und gerührt, dass sie meine Miss Liebreiz auch im Buch nicht vergass. – R.I.P., mein Wunschkind. <3

Fotobuch 9

Fotobuch 9.1

Tja und meine Liebe zu Sternchen (Mercedes Benz) ist ungebrochen. Mit meinem Opa auf Spritztour im SL, ach nee, Smart Roadster 😉 , den ich von meinem damaligen Partner für einen Tag zum Geburtstag geschenkt bekam. <3

Fotobuch 9.2

Berlin City Girl

Fotobuch 9.3

…und mein kleines Herzensprojekt: Baerlinerin, das mich nun schon seit fast 3 Jahren begleitet.

Fotobuch 9.4

Und wer krönt das Ende des ersten Bandes? Klar, mein zweiter treuer Begleiter .. mein „Statt-Kind“ RoMeo… 😉

Fotobuch 9.5

…der hoffentlich noch eine kleine Ewigkeit an meiner Seite kaspern wird. <3

* * *

Daaaaaaaaaaaanke, Mama und Schwesterlein.

🙂

Grün, ja grün…

…sind alle meine Kleider. 😉

Salve. – Wir sind zurück aus dem Urlaub. Sizilien war wunderwunderschön. Absolut zu empfehlen. Und da wir täglich stahlblauen Himmel mit bis zu 28 Grad hatten und ich – bis auf die Tour zum Etna – ausschließlich Sandalettchen trug, seh` ich es partout nicht mehr ein, meine Füße weiter in geschlossenem Schuhwerk zu kasteien. So.

Also heute wieder einer meiner… Lieblings-Looks:

Sonnenbrille plus Boyfriend-Jeans, geringeltes Marine-Shirt und Zehen-Sandaletten. – Und wenn`s wirklich, wirklich, wirklich zu kühl bleibt, einfach einen Schuss frühlingsfrisches Lindgrün on top, um mit den Blatt-Sprösslingen da draussen mitzuhalten.

Lempelius Coat & Samsoe e Samsoe Shirt & Lee Denim & Gino Rossi Sandals & PB 0110 Shopper & Chanel Sunnies_ Samsoe e Samsoe Shirt & Lee Denim & Gino Rossi Sandals & PB 0110 Shopper & Chanel Sunnies_

Ist er nicht schöööööööööööön, der Mantel von Lempelius??? 🙂

– Bettina Lempelius ist übrigens eine Hamburger Designerin, die 2004 ihr Label hier in Berlin gründete.

Dazu meine derzeitigen zwei Lieblings-Ketten, das Alphabet Pearl Necklace mit dem „B“ für Baerlinerin 😉 und mein frisch aus dem Urlaub importierter, silberner „Trinacria„-Anhänger. – Ein Frauen-Kopf umrahmt von drei Beinen, denn Homer gab bereits der Insel Sizilien durch ihre Form diesen Namen.

Trinacria Pendant & Alphabet Pearl Necklace

Und nicht ohne Ringe, darum zack, zack, zack… eins, zwei, drei Blinklinge an die Hand:

& Other Stories Gold Ring & Comtesse de la Haye Silver Ring & Maria Black Monocle Gold Ring

Der oberste am Daumen ist wieder mal von & Other Stories (12 Euro), der zweite (die Silberkette) ist von Comtesse de la Haye und der dritte am Ringfinger ist – ebenfalls wieder mal – von Maria Black. <3

Auf die (bestimmt schon 4 Jahre alte Lee) Jeans wurde ich übrigens gestern erst wieder, nacheinander, von zwei jungen Mädchen angesprochen. Boyfriend-Cut rulez. 🙂

Lempelius Coat & Samsoe e Samsoe Shirt & Lee Denim & Gino Rossi Sandals & PB 0110 Shopper & Chanel Sunnies

Lempelius Coat * Samsoe e Samsoe Shirt

Lee Denim * Chanel Leather Chain Sunglasses

Gino Rossi Sandals * PB 0110 Shopper

Gefunden! Er hat uns…

…gefunden, DER WINTER!!! 😉

Er ist daaa...

Von Mitternacht an bis in die frühen Morgenstunden schneite es wie verrückt, so dass wir heute früh von einer stattlichen 10 cm Schnee-Decke überrascht wurden.

10cm

Ich brauch` den Schnee ja nun so dringend wie ein Furunkel am Ar***, aber solang`s den Hunden gefällt… 🙂

RoMeo im ersten Schnee 2014

RoMeo im ersten Schnee 2014_

RoMeo im ersten Schnee 2014__

Da lob ich mir unsere vergangenen 2 Wochen. Schneefrei und wirklich wunderwunderschön. 🙂

Zunächst ging es nach Köln, wo RoMeo seine kleine Pinscher-Freundin Caja zum Toben besuchte..

RoMeo & CajaRoMeo & Caja_

…dann zu Weihnachten zum Herrn Papa (im Urlaub verzichte ich gern mal auf die lästige Rasur, wie man sieht 😉 )…

Jetzt auch mit Bart...

Komm her du Weihnachtsbraut...

Wirklich MEIN Geschenk...…und gleich im Anschluss nach Hannover, wo wir eine Horde lieb gewonnener Menschen mit einem Dutzend Pinschern, plus Pudel plus Vizsla zum bereits dritten Mal in diesem Jahr trafen.

Verrückte Bande...

Darf ich vorstellen? Maxi, RoMeo, Cody, Oscar, Leo, Vizsla Lego, Shinji, Pudel Karlo, Asgard, Lotte, Jaisy, Chica, Emmi. 🙂

RoMeo holte sich ganztags reihum seine Kuscheleinheiten ab und erkundete die Heide… und ich erlernte neue Kartenspiele und brachte neben unzähligen weiteren Lachfältchen auch diesen süssen Hoodie mit nach Berlin:

Elli & RoMeo Hoodie

Urlaub, wie er sein soll: Erholsam und den Alltag vergessend. <3

Vielen Dank an all` unsere großen und kleinen Freunde. Unsere Familie. :-*

Oder, wie es schon Carrie Bradshaw beschrieb:

„The most important thing in life is your family. There are days you love them and others you don’t, but in the end they’re the people you always come home to. Sometimes it’s the family you’re born into. And sometimes it’s the one you make for yourself.“

Ja, mein Herz gehört einem Hochstapler…

…und ich hab`s zu spät erfahren!!!

Das MIR so etwas passieren würde, hätte ich NIE IM LEBEN gedacht.

Mir, die ich jede fucking Designer-Tasche auf diesem Planeten zu kennen glaubte!

Doch wie bei den Menschen, so bei den Taschen… – Im Urlaub verfiel ich der Liebe. Der Liebe zu einer wunderschönen Leder-Tasche und erst 2 Monate später fiel es mir wie „Schuppen“ von den Augen…

…es ist eine Rep(til)lica!

Frau könnte auch „Fake“ dazu sagen, aber ich bin da so was von rein gestolpert.

🙁

Was bei Automobilen ganz legal ist (Replicas = Nachbauten), ist in der Mode-Branche verpönt. Verständlich, weil ja das Geschäft mit gefälschter Marken-Ware ein Drecks-Geschäft ist!

Zu meiner Entschuldigung:

Ihr kennt mich!

Ich kenne mich bestens mit Chloé, Céline, Prada, Fendi, Gucci, Louis Vuitton und wie sie alle heissen aus…

…gehe jedem Fake – die Augenbrauen verächtlich hochziehend – aus dem Weg…

…, aber habt IHR je nach Bvlgari-Taschen geschielt?

Bvlgari???

Ich meine, aparte und schmuckreiche Bvlgari Sonnenbrillen kenne ich. Schon von Berufs wegen! Auch Bvlgari-Omnia als Parfum ist ein Begriff, klar. Und Bvlgari Schmuck auch. Denn wer, bitte, kennt nicht den Bvlgari Band Zero 1 Ring? – Ein Sehnsuchts-Teil, das ich mir vergangenes Jahr in silber zusammen sparte und im KaDeWe erstand. Und mit dem ich auch noch was Gutes tat, denn der Erlös eines „Save the Children“-Bvlgari-Rings kann bspw. eine Bibliothek in Indien errichten!

Bvlgari Save the Children Ring_ Bvlgari Save the Children Ring

…aber Taschen?

Seid bitte ehrlich.

T-a-s-c-h-e-n???

Kennt ihr ein einziges Modell namentlich oder könntet es zumindest beschreiben???

Und als ich hier zwischenzeitlich shoppen ging, wurde ich bereits von einem Verkäufer beim Abstellen der Tasche auf sie angesprochen und meinte stolz, die sei ein Urlaubs-Mitbringsel! *nachträglichandiestirnklopf*

Oasis Dress & Minelli Sandals & Snake Bag

So sitze ich also eines schönen Sonntags entspannt zu Hause und blättere u.a. in der Petra, als mir MEINE Urlaubs-Tasche mit Schlangenkopf in meeresblau entgegen leuchtet. Moment mal, das ist doch… Hä? Meine Tasche? Cool. Bin ich Trendsetter, oder was? Was steht da als Hersteller-Angabe? Bvlgari? Haben die sich verschrieben???

Ooops…

Tja. NICHT Roberto Ario, wie auf meinem neon-pinkfarbenen Staubbeutel und auf dem Logo-Plaque in der Tasche steht, sondern das ist wahrhaftig `ne Bvlgari!!! Und DIE ist laut Fashion Magazin ein Sehnsuchts-Teil aus der aktuellen Linie der Serpenti Kollektion von Bvlgari.

Unruhig und neugierig geworden flanierten RoMeo und ich gleich einen Tag später den Ku`damm rauf und was soll ich sagen, alle Schaufenster zugepflastert mit „meiner“ wunderschönen Schlangenkopf-Tasche.

In grau, in blau, in grün, in schwarz. Als Clutch, als Mini, als Medium, als Maxi u.s.w.

Bvlgari Serpenti Bags_ Bvlgari Serpenti Bags

Nachdem nun draußen schon die Strukturierten um die € 2.600 kosteten, wollte ich unbedingt den Preis einer „einfachen“ Schwarzen, wie der Meinen, wissen. Ich vermutete in etwa € 1.500. Muss frau ja mal in Erfahrung bringen.

Also nichts wie rein und mal unverbindlich den Preis erfragt.

Mädels, was soll ich sagen? – Ich wurde blass.

Ich führe keine Replicas bzw. Fakes aus, aber der Original-Preis liegt definitiv (noch) NICHT in meinem Budget. 🙁

Und ich bin irgendwie ein bissl „schamlos“ glücklich, MEINE Tasche unter anderen Umständen kennen- und liebengelernt zu haben. Ohne Gewissensbisse. Allein schon das Leoparden-Innenfutter. Rrrrrrrrrrrrr. In der Originalen nicht so wie in der Meinen. *grins* Und so soll es bleiben. Sie IST und BLEIBT meine wunderschön elegante Tasche aus Mallorca. Kann ich denn was dafür, dass Bvlgari sie jetzt erst prominent macht?

Tststs.

😉

Ich hab da aber auch schon eine mehr als elegante Lösung:

Sollte mir demnächst ein Mann über den Weg laufen, der mir UNBEDINGT ein Geschenk machen möchte…

…ich hätte da ehrlicherweise schon einen Wunsch:

Für € 3.400 kann ich ein gaaaaaaaaaaaaaaaanz liebes Mädchen sein.

Ich schwöre!!!

😉

Roberto Ario Bag from Mallorca

Snake Bag Snake Bag_ Snake Bag__

P.S. …wenn auch ihr euer süssestes Lächeln im Bvlgari-Store aufsetzt, ergattert ihr vielleicht eine Goodie-Bag wie diese. Inhalt: Betörende Duftproben, ein aktuelles Mode-Magazin, zwei Hochglanz-Bvlgari-Schmuck-Kataloge und vier verschiedene Schmuck-Polier-Tücher im Schieber. – Aber Pssst. Habt ihr nicht von mir! 😉

Bvlgari Goodie Bag

18 Meter harte Arbeit…

…und 4 Tage salzwasserverschmierte Mascara später folgten ein OWD-Zertifikat (Open Water Diver), wohliges Seelen-Glück und ein ganzer Tag Murmeltier-Schlafen unter Palmen!

🙂

Ja, Leute, Deutschland ist Fussball-Weltmeister… und ICH bin jetzt eine zertifizierte Meerjungfrau!

Ein echter Taucher.

In bis zu 18 Meter  T I E F E.

Egal wo auf dieser Welt.

Yeachahhh!!!

🙂

Open Water Diver 12

Achso, ja klar, von Anfang an für alle Neu-Leser:

Im Mai erfüllte ich mir ja bereits einen kleinen Traum von meiner never ending Wunschliste und absolvierte den eintägigen DSD-Kurs (Discover Scuba Diving) auf Mallorca.

Taucher-Vorfreude

Diese Kopf-Panik-Attacken beim Atmen unter Wasser – selbst bei 1,50 Meter – waren schon hart an meiner Grenze. Bei aller Liebe zum Adrenalin!

Doch:

Kaum zu Hause, erklärten mir ca. 80% meiner Freunde, wie cool sie die Unternehmung fanden und zollten Respekt, weil sie selbst das Abenteuer nicht wagen würden… *stolzbins*

…die anderen ca. 20% hingegen erwiderten ganz lässig, wie lange sie schon den Tauchschein hätten und wo sie schon alles Riffe und Flossentiere bestaunt und Wracks und Höhlen durchquert hätten. *herausgefordertfühl*

Meine Reaktion? – Na logo:

DAS SCHAFFE ICH DOCH WOHL AUCH!!!

🙂

Urlaub gebucht, gleiche Tauchbasis gewählt, nette Leute wieder getroffen und das Ding in 4 hammerharten Drill-Tagen durchgezogen.

Hammerhart ist immer gut…;-)

…aber ich bin nur froh, dass ich das stramme, ähm, straffe Lern-Pensum nicht zuvor schon kannte!

Open Water Diver 10

Montag angereist – Dienstag Tauchgang, abends 5 Stunden Theorie im Apartment – Mittwoch Tauchgang, abends 3 Stunden Theorie – Donnerstag Tauchgang, abends 3 Stunden Theorie – Freitag um 6 Uhr aufstehen (zur Erinnerung: Urlaub…), alle eventuellen Prüfungsfragen im 260-Seiten-starken Lehrbuch nochmals im Selbststudium in 2 Stunden durchexerziert, Theorie-Prüfung früh absolviert und mit anschliessendem Tauchgang den OWD-Kurs abgeschlossen.

Ja, nee. Nicht nur 4 lustig leichte Tauchgänge. Sondern nerven- und kräftezehrende Übungen! Unter Wasser! Bis die Stahl-Flasche nahezu leer ist! Und bis die sogenannte Taucherschminke dein Gesicht verziert. Nein, ihr wollt ganz sicher nicht wissen, was gemeint ist! *grins*

So „marode“ an Optik und Physis, wie in diesen 4 Tagen, sah mich bisher auch nur unser Tauch-Lehrer. Ich schwöre! Weder einer meiner Partner, noch Freundinnen…

😉

Aber was muss, das muss.

Unter Wasser sehen wir doch schließlich alle gleich komisch für die Meeres-Bewohner aus.

Lebensnotwendige Vorbereitungen und Übungen waren nun an der Tagesordnung, wie:

* Alternative Luftversorgung, also beim Buddy mitatmen. Bedeutet, Hilfe SIGNALISIEREN, eigenen Lungenautomaten unter Wasser AUS dem Mund und den Zweit-Lungenautomaten des Buddies IN den Mund nehmen, um sicher weiteratmen zu können.

* Kontrolliert schwimmender Notaufstieg, in dem du eine keine-Luft-mehr-Situation simulierst und die wenigen Meter bis zur Oberfläche nur noch einen kontrollierten Zug zum Ausatmen hast!

* Maske fluten, also Maske abnehmen, aufsetzen, Luft mit der Nase ausblasen. UNTER WASSER!!!

* Ohne Maske schwimmen. Das Salzwasser brennt, sehen kannst du eh nix, dennoch musst du die Kontrolle behalten.

* Bleigurt und Jacket ab- und wieder anlegen. – Leicht? Moment: Wir reden noch immer von „IM / UNTER WASSER“!!! :-p

* Tarieren mittels Jacket und Atem-Technik. Man lernt, stromlinienförmig zu schweben, also plump gesagt „liegend zu schweben“, anstatt senkrecht wie ein Spaziergänger über Riffe und Seegras zu stolpern. 😉

* Abschleppen eines erschöpften Tauchers.

* Unterwasser-Navigation mittels Kompass.

* Oberflächenpausen berechnen, um Tauchgänge und wiederholte Tauchgänge zu planen. Richtig. GENAU SO, wie es sich anhört: Mathematik und Logik vom Feinsten. *brrr*

Aber:

Dafür habe ich an den Tagen geschlemmt wie ein Riese. Tortilla, Schoki, Säfte, Kekse, Pizzen, Croissants. Ich war breit auf den Reifen und brauchte neue Kraft.

Und:

Nun darf ich mit einem Buddy meiner Wahl tauchen (Merke: zur Sicherheit immer zu zweit und auch immer nur nah beieinander tauchen), wo immer ich mag.

Und hey, nicht mehr nur in 12 Metern Tiefe wie die Schnupper-Taucher mit Instructor, sondern runter zu den aller-aller-allerhässlichsten Tiefsee-Fischen, in bis zu 18 Meter. 😮

Spass beiseite, mit den Weissen Haien aber schon. 😮

Na gut, na gut. Aber 18 Meter, die stimmen!

😉

Open Water Diver 11

Nächste Station wären der Adventure Diver mit Specialties, wie Deep Diver und Wreck Diver, und der Advanced Open Water Diver mit der Lizenz, bis zu 30 Meter tief einzutauchen in die Unterwasser-Welten dieses geheimnisvollen Planeten.

Aber das muss warten!

Erst einmal heisst es, in Übung zu bleiben und das Erreichte zu geniessen.

🙂

 Open Water Diver 01 Open Water Diver 02 Open Water Diver 03 Open Water Diver 04  Open Water Diver 05 Open Water Diver 06 Open Water Diver 07 Open Water Diver 08Open Water Diver 09

Bilder 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 von Frank Faehland.

Tief Luft holen…

…und ab und an einen kleinen Tapetenwechsel namens „Urlaub“ vollführen zu können, ist einfach wundervoll. 🙂

Aber das heute war dann wohl M E I N E Grenzerfahrung!!! *tieflufthol*

Und ich ahnte es bereits. Höhe fein, Tiefe gar nicht gut.

Will heissen: Aus`m Flieger springen? Kein Ding. Los geht`s. Aber unter Wasser lediglich durch das Mundstück atmen zu können? Leck mich am Arsch… DAS soll funktionieren???

– Während der ersten Übungen in 1,50m Tiefe wollte ich beinahe schon aufgeben, hab`s aber dank unseres Tauch-Lehrers durchgezogen… und mir wieder einen kleinen Traum erfüllt.

Zwar nicht mit Haien… 😉 …aber mit Barracudas und Millionen weiterer hübscherer Flossentierchen in 12m Tiefe vor Puerto Andratx, Mallorca.

Ja, man sieht`s… VOR dem Tauchgang noch zu Späßen aufgelegt: 

Taucher-Vorfreude

…erspare ich euch lieber die Bilder WÄHRENDDESSEN… :-p

* CENSORED *

…und zeige HERNACH voller Stolz mein Zertifikat als Beweis, meine verfickten kleinen Kopf-Panik-Attacken überwunden zu haben:

Taucher-Stolz

Aber nochmal: Ich, die Aufgeben verabscheut, war echt mega knapp davor. Bereits bei Übungen im Flachen! Wie die, beim „buddy“ mitzuatmen! 😮

Zum Durchschnaufen gab`s dann eine kurze Pause für alle an Land, dann wieder rein in die Klamotten, Ausrüstung samt Bleigürtel geschultert, rauf auf`s Boot, raus auf`s Meer gefahren und…

… einfach reinspringen…

…am Riff vorbei…

…drüber hinweg…

…links, rechts, oben, unten…

…Millionen hübscher Blink`chen…

…und es war schwebend wunderwunderschöööööööööööööön. 🙂

– Aber in den 20 min. unter Wasser suchten mich immer wieder kurz diese Kopf-Momente heim. Momente, in denen du denkst: WAS, verdammte Scheiße, machst du HIER UNTEN? Nur keine Panik. Bloß RUHIG weiteratmen. Ein, Aus, Ein, Aus… Warum klingt das Darth-Vader-Schnaufen plötzlich anders als eben? Mach ich was falsch??? Ein, Aus, Ein, Aus…

Aber ich bin sooo stolz! <3