Ein weiterer, lang angeschmachteter…

…Schatz fand endlich ein Zuhause bei mir. 🙂

Darf ich vorstellen? Mein neues Riesen-Baby, die Balenciaga Paper Bag:

Balenciaga Paper Bag

Passt zu ALLEM. Städtetauglich, arbeitstauglich und sogar als Weekender, mit DER Grösse!!! 😉

Und weil ja Frühling ist – Es ist doch Frühling, oder???!!! Brrr… 😉 – heute mal zum leichten Strick-Trenchcoat von `S Max Mara und meinem fetten Lieblings-Maxi-Schal.

Tja, und da ich mich nun wieder in männlicher Begleitung befinde, darf`s endlich wieder sexier unten drunter werden, ohne dass es gleich als Angebot für JEDEN gesehen wird. Ich lieeeeeeeeeeeebe es. 🙂

S Max Mara Coat & Balenciaga Paper Bag & Zara Top & Zara Denim & Michael Kors Sneaker___ S Max Mara Coat & Balenciaga Paper Bag & Zara Top & Zara Denim & Michael Kors Sneaker__ S Max Mara Coat & Balenciaga Paper Bag & Zara Top & Zara Denim & Michael Kors Sneaker_

Immer mit dabei die vergangenen zwei Wochen: Mein verfrühtes Geburtstagsgeschenk in Form der Sternzeichen-Kette von Trine Tuxen. So sorry, dass ich`s nochmal erwähnen muss, aber WIDDER sind doch die Besten (Liebhaber)… 😉

Geniesst das bevorstehende Wochenende in vollen Zügen und allen jenen einen fetten Kuss auf die Nuss, die noch an die grosse Liebe glauben und sich mit mir freuen können. :-*

S Max Mara Coat & Balenciaga Paper Bag & Zara Top & Zara Denim & Michael Kors Sneaker

`S Max Mara Knit Coat * Zara Top * Zara Denim * s.Oliver Maxi Scarf

Balenciaga Paper Bag * Michael Kors Sneaker

Gock, gock, gock, gooock…

…, kennt ihr auch diesen Typus Mensch? Total verschreckt und verhuscht. Ohne statement. Schlimmer noch: Gesichtslos. Ganz besonders eifrig im Verblassen. Ach, was sag ich! Keinerlei Spuren hinterlassend. Ich nenne sie „Hühner“. Wobei ich nichts Unanständiges oder Böses gegen das liebe Federvieh sagen will. Es ist einfach ihre Art, an die ich mich dann immer erinnere. Und genau solch eine tierische Begegnung, die mich kopfschüttelnd aus dem Laden gehen ließ, hatte ich vor Kurzem erst wieder.

Es ging um ein simples Päckchen. Zu befördern von A nach B. Dank der Weiterentwicklung von Carl Benz` Erfindung des Kfz für gewöhnlich innerhalb eines Tages. Von A ging`s los. Kurz vor B war ein unüberwindbarer Graben voller gefährlicher Intelligenz, der Angst einflößen musste. Und so landete das Päckchen nach erstaunlichen 12 Tagen wieder in A.

Ich – Widder, ungeduldig, aufbrausend – konnte mir nicht mal vornehmen, ruhig und nach in Sorge klingendem Ton den Verbleib und das werte Befinden des unbenutzten IQ zu erfragen. Hätte keinen Zweck gehabt. Sternzeichenbedingt. Nach einem kostspieligen Telefonat mit dem Arbeitgeber des hirnbefreiten Boten finde ich also das Päckchen wieder bei mir vor. Erster Weg: Zurück in den Paketshop.

Kindlich naiv – auch typisch Widder, eben das Baby des Sternzeichenkreises – auf uneingeschränktes Verständnis hoffend, treffe ich nichtsahnend auf eben jenes Federvieh. Zweifelsohne Kategorie Huhn, im Folgenden „H.“ genannt. Ich sollte erwähnen, dass mit H. – Inhaberin eines Tabak-Zeitungs-Süßwaren-Feuerzeug-Lotto-Kugelschreiber-Weihnachtspyramiden-Shops bereits telefonisch 2 Tage zuvor alles durchexerziert wurde. Erster Kommentar: Ooooohhhhh, jetzt sei der Bote gerade weg, um alles zu klären. – Ahaaaaa? Und wenn ich mir die gewagte Konstellation von Sonne und Mond zur Erde anschaue kommt nach dem Heute ein Morgen und der Bote möglicherweise nochmal, oder? Hmhh, hmhh. Nach einigem Überlegen dann auch für H. Sie könne ihn ja morgen fragen, was wir machen. Ich bin ja `n Freund von knusprigem Geflügel, also verriet ich H., was WIR machen: Päckchen war nachweislich richtig adressiert? Haken. Dank Federvieh-Weiterbildungsmaßnahme ausreichend frankiert? Haken. Durch intelligenzallergischen Boten zurück gesandt worden? Haken. Ergo geben WIR`s Letzerem noch einmal auf Kosten seines humor- oder sollte ich sagen, eher mitleidsvollen Arbeitgebers mit… in der warmen, wohltuenden Hoffnung, durch diese Herausforderung bestehend seine geistige Entwicklung entscheidend mit zu fördern. Hmhh, hmhh. War das da Angst in H.`s Augen? Ja klar. Angst! Angst, Entscheidungen zu treffen. Angst, forsch aufzutreten. Angst, ihre eigene Arbeit zu verteidigen! Töne, wie „wenn“ und „aber“ versuchten, in mein Ohr zu dringen. Vergebens. Ich wiederhole mich ungern, tat`s jedoch meinem Päckchen und dem uns ausgelieferten Empfänger zuliebe und erklärte, H. könne verdammt stolz sein, alles korrekt gemacht zu haben und genau so solle H. das auch dem Boten zu verstehen geben. Falls nicht, hätte H. meine Nummer, aber dann wäre der derzeitig bittere Winter nichts gegen die Eiszeit, die für den Boten anbräche. Wenn ich widdere, dann alles in prolligem Dialekt. Also alles in feinstem berlinerisch. Und Ruhe trat ein. Auf-dem-Absatz-kehrt, Tür von innen auf und von außen zu. Tief einatmen. Tief ausatmen. Ich gab H. quasi einen Kurs im aufrechten Gang und erwartete dennoch irgendwie einen Rückfall, ähm Rückruf. Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder? Doch das Telefon blieb still.

An dieser Stelle wünschte ich mir sooo sehr, die Geschichte hätte ein happy end bekommen. Aber der Paketdienst war der richtige Knaller. Nach weiteren 9 Tagen ohne Ankunft des Päckchens beim Empfänger zweimal per Mail ohne Antwort und einen Anruf weiter nachgefragt, ob das Päckchen inzwischen zugestellt wurde, versprach ein wirklicher Sysmpathikus am Telefon Aufklärung. Ich lege auf und keine fünf Minuten später klingelte es an der Haustür. Guess what! Mein Päckchen. Es kam zu mir zurück! *kreisch* Ich hätte im Dreieck springen können, ging nur nicht aus Platzmangel. Zu viele Schuhe und Mäntel im Flurrrrrrrrrrr… Ich verband beide beim gleichen Arbeitgeber angestellten Leuchten, die sich erkannten, noch ein wenig dumm quatschten und mein Paket ging mit einem Riesen-Laufzettel, der mich erblassen ließ, was meinem Päckchen schon so alles an Stationen aufgebürdet wurde, wieder zum Depot. Nach einem unglaublichen Monat hatten wir`s geschafft… was sonst 1-2 Tage braucht!

By the way: Habe dann noch ewig via Mail nach einer Entschädigung für mich und den Empfänger gefragt und sogar Lösungsvorschläge mitgeschickt. Ich meine, er und ich zahlten diese verf*****, kostspielige Hotline, schrieben Mails und ließen Nerven ohne Ende. Irgendwann habe ich diese durch und durch serviceorientierte Lady wohl so sehr genervt, dass ein lumpiger kleiner Gutschein ankam. So armselig, dieser Verein!!! 🙁