Von wegen…

…erholsamer Schlaf. Pah! Die Nacht war echt antrengend. Zumindest im Traum! Warum haben nicht mal die Träume mit Männern ein happy end, verdammt?!? 😉 Und dann verarbeitet man so eine Begegnung ja auch noch den ganzen Tag lang. Also schwirrten meine Gedanken heute ein wenig auf und ab. Ganz so, wie bekiffte Schmetterlinge es tun. Ich kann nicht mal sagen, warum ich genau von DEM Kerl träumen musste. Will ich mir selbst vor Augen führen, was ich nicht sehe? Ja, wie blöd muss ICH dann sein, mir DAFÜR den Nachtschlaf zu rauben? 😉 Oder will mir mein Unterbewusstsein sagen: „Der ist echt heiß. Bleibe dran, Mädchen?“ – Wenn ich so zurück blicke, war`s eigentlich schon früher so: Mit meinen „Traum“-Männern entwickelte sich über früh oder lang eine reale Beziehung, Affäre oder irgendwas dazwischen. Nein, zu meinem Bedauern leider nie mit Lenny Kravitz oder Prince… 😉 Aber das diese Träume wahr werden KÖNNEN, lässt das Ganze doch schon wieder unheimlich werden, oder? Liegt`s denn dann an mir, dass ich mir einen Wunschmann unter`s Kopfkissen packen und mittels erwzungenen Träumens die Tür zu seinem Herzen öffnen könnte? Dann dürftet ihr mich ab sofort und jederzeit für eure Herzens-Angelegenheiten buchen, denn das wäre ja schon Liebes-Voodoo, den ich praktizierte. Meine Nummer ist die 0163… Ach Moment. Oder ist mein Unterbewusstsein so  fasziniert von diesem Typen und will mich – unbeeindruckt meines (Nicht-)Empfindens – seiner Vorzüge sehend machen? Uuuuhhhh. Grusel. Um mich bei Tagesanbruch auf ihn anzusetzen wie einen Bluthund? Die Frage ist also: Wer oder was lenkt hier wen oder was? Hmhh. Allerdings, hätte der Traum dann nicht ein happy end haben MÜSSEN, um ihn mir so richtig schmackhaft zu machen? Ts, ts, ts. Oder muss ich alles genau umgekehrt interpretieren? Angenommen, der Traum schlösse mit einem happy end… Dann würde ich ihn – aus tiefstem Misstrauen happy ends gegenüber – ganz pragmatisch nur als schönen Traum abtun. Da mein Unterbewusstsein nun aber meine Denke und mein gewachsenes Misstrauen kennt – wir leben ja schließlich von Geburt an miteinander – möchte es mich austricksen und mich auf die Droge Liebe in ganz fieser, nachtruhestörender Manier anfixen. Also, und hier wird`s interessant, schreibt es mir ein Drehbuch ohne happy end! Eine für mich noch nicht geklärte Beziehung zueinander! Um mich herauszufordern. Mich neugierig zu machen. Um mal ganz heftig an meinem Ego zu kitzeln und mich, wie bereits im Traum, ganz real um den Kerl kämpfen zu lassen?!?! Hmhh. Komplizierte Kiste, so was. Wünschte, ich könnte in fremde Köpfe schauen, was sie darüber denken. Da ich jedoch noch nicht über diese Gabe verfüge, muss ich meine eigene Entscheidung treffen. Der leichteste Weg war noch nie meiner. Und, heißt es nicht so treffend: „Folge deinem Traum“? Ergo: Werde das „herr“liche Geschöpf jetzt doch nochmal genauer unter die Lupe nehmen müssen und antesten, wie weit ich komme. Eine ungenutzte Chance meinerseits wäre doch nun wirklich der größte Verlust für die Männerwelt… 😉

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